Songtext Editor für Mac

Wie fang ichs an, wie bleib ich dran ....

Moderator: RB

supertubos
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Songtext Editor für Mac

Beitragvon supertubos » So Aug 22, 2010 10:58 am

Hi, suche einen Editor für meine Mac, ich möchte meine Songtexte inkl. der Akkorde darüber aufschreiben. Normal Editor hab ich schon versucht aber die verschieben immer die Akkorde beim drucken oder verändern der Schriftgröße, kann mir jemand helfen?
Danke
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vauge
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Beitragvon vauge » So Aug 22, 2010 11:14 am

Es kommt weniger auf den Editor als auf die gewählte Schriftart an. Standard für Songtexte ist Courier New. Es geht aber auch jede andere nicht proportionale Schrift. Ich bearbeite Songtexte mit Word. Dein Standard-Textbearbeitungsprogramm sollte aber mit der richtigen Schrift auch gehen.

Wichtig ist noch: Verwende nie die Tab-Taste sondern fülle die Leerzeichen zwischen den Akkorden immer mit Leerzeichen aus.


Im Unterschied zu den proportionalen Schriftarten (was die meisten inzwischen sind) bei denen z.B.ein i weniger Platz braucht als ein W, sind bei nicht proportionalen Schriftarten alle Buchstaben gleich groß/breit. Tabs sind problematisch weil die von Programm zu Programm unterschiedliche eingestellt sein können. Wenn du Probleme mit dem Verschieben hast kannst du bei den meisten Programmen das Anzeigen aller Zeichen (incl. Leerzeichen und Tabs) aktivieren. So findet man dann die Stellen wo sich (meist) noch ein Tab versteckt hat.
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RB
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Beitragvon RB » So Aug 22, 2010 5:03 pm

Eine andere Variante kann darin bestehen, so zu schreiben

When[G]I was just a baby, my mama told me son
Always be a good boy don't ever play with guns
but I [C] shot a man in Reno
Just to watch him [G] die.
When that [D] train keeps a-rolling
I hang my head and [G] cry.

Man muß sich vielleicht daran gewöhnen, aber mit dieser Methode kann kein Schrift- Datenträger- Textverarbeitungs- oder Computerwechsel der Akkordposition je wieder etwas anhaben.
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ralphus
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Beitragvon ralphus » Mo Aug 23, 2010 7:45 am

RB hat geschrieben:.......
When that [D] train keeps a-rolling
I hang my head and [G] cry.

Man muß sich vielleicht daran gewöhnen, aber mit dieser Methode kann kein Schrift- Datenträger- Textverarbeitungs- oder Computerwechsel der Akkordposition je wieder etwas anhaben.


Ziemlich pfiffig, wäre ich selbst nie drauf gekommen - irgendwie funktioniert mein Denken manchmal in ziemlich eingefahrenen Bahnen. ;-)
Viele Grüße

ralphus
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vauge
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Beitragvon vauge » Mo Aug 23, 2010 9:05 am

Auf der deutschen Tastatur sind die eckigen Klammern so blöde zu benutzen. Alternativ kann man es so machen:

When <G>I was just a baby, my mama told me son ...

Ich persönlich finde es übersichtlicher die Chords drüber zu schreiben, aber manchmal benutze ich diese Variante aus Platzgründen.
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DiSt
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Beitragvon DiSt » Mo Aug 23, 2010 12:26 pm

Die Schreibweise mit den eckigen Klammern hat allerdings den Vorteil, dass man damit im Chordpro/Chordie-Standard ist und mit der geeigneten Software z.B. eine Transposition ganz leicht bewerkstelligt bekommt. Auf dem Mac sind die eckigen Klammern übrigens unter alt-5 [ und alt-6 ] zu finden. Die geschweiften Klammern, die man für die Angabe des Songtitels brauchen kann, sind alt-8 { und alt-9 }.
Dieter
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Beitragvon RB » Mo Aug 23, 2010 2:45 pm

Es gibt eine ganze Reihe von Leuten, die das unübersichtlich finden und auch ich mußte mich gewöhnen, fand aber die Vorteile überzeugend, nachdem ich alte Songtexte aus C 64- und Atari-St-Zeiten in die Neuzeit herübergeholt hatte. Das waren noch Texte, die ich dem Radio abgeschrieben hatte.

Man gewöhnt sich, vor allem dann, wenn die Akkorde graphisch hervorgehoben sind. Eckige Klammer: Eine Taste und noch eine. Genau wie viele andere Sonderzeichen. Außerdem habe ich eine Vorlage, in die tippe ich beispielsweise g und F3 und dann steht da [G]. Man könnte sogar ein Makro programmieren, das alle einsam herumstehenden Buchstaben wie

A, H, B, C, D, E, F, G,
Solcher Buchstaben, die mit Zahl kombiniert sind,
Dreiergruppen, bestehend aus Buchstabe plus "m" usw.

umformatiert. Problematisch würde Am, weil das ja auch Am Fuß der blauen Berge vorkommen kann. An diesem Punkt dachte ich vor Jahren: "Lass bleiben". Textbausteine tun es auch.
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Beitragvon DiSt » Mo Aug 23, 2010 6:12 pm

Was mir eigentlich noch besser gefiele, wäre die Eingabe von Akkorden in der Nashville-Notation (römische Ziffern, I ist Grundtonart, IV ist dir Subdominante, VIm ist dir zur Grundtonart parallele Molltonart etc.), da gibt es meines Wissens aber nichts. Allerdings habe ich im Sourcecode von "chordii" (Standard-K&R-C code) eh schon rumkorrigiert, vielleicht mach ich mich in einer stillen Stunde mal an eine diesbezügliche Erweiterung.
Dieter

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