3d in-ear-monitoring (KLANG)

Tonabnehmer, Vorverstärker, Setup, Saitenverschleiß oder sonstwelche technischen Aspekte der Gitarristerei....

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Holger Hendel
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3d in-ear-monitoring (KLANG)

Beitragvon Holger Hendel » Mi Mär 25, 2020 2:19 pm

Heute "webinar" um 1600 Uhr (Info von der Klang-fb-Seite).

What is binaural? How can we hear 3-dimensional with only two ears? What is happening in the brain? How can we use this knowledge for our IEM mixes?

Join us to talk about the basics of the science behind KLANG’s technology.

There will be time for Q&A live and in the comments of course.


Seit ich mit dem Klang-Zeug iem einsetze frage ich mich das auch - wie geht das? :D Werde mal reinschauen. Für einige iem-Interessierte hier im Forum sicher auch spannend.
http://www.holgerhendel.com
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Bernd C. Hoffmann
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Re: 3d in-ear-monitoring (KLANG)

Beitragvon Bernd C. Hoffmann » Mi Apr 01, 2020 12:03 am

Ich brauche zwar keinen Mixer, aber ich weiß, was sog. "Binaurale Beats" sind. Das sind bestimmte Töne, die ausschließlich mit dem Kopfhörer gehört werden. In einem Ohr kommt ein Ton rein, ins andere einer, der 3 Hz höher ist. Aus diesen beiden Tönen erzeugt das Gehirn einen 3. Ton. Diese Töne werden nur ganz leise quasi als "Hintergrundmusik" gehört. Sie werden zur Gehirnwellenadaption eingesetzt. Das heißt, dass man das Gehirn auf eine bestimmte Frequenz einstimmen lässt. Das ist anschaulich gut vergleichbar mit 2 Stimmgabeln. Man schlägt eine an und nähert sie der anderen die nicht angeschlagen wurde. Die eben noch ruhige Stimmgabel steht unter dem Einfluss der sich nähernden. Das heißt, dass die ruhige sich der nähernden anpasst und von alleine mitzuschwingen beginnt.

Wozu ist das gut? Man kann sich damit in einem Bruchteil der Zeit in bestimmte Bewusstseinszustände bringen, für die man sonst jahrelange Erfahrung in der Meditation benötigt. Bspw. hat man im sog. Alphazustand die höchste Aufmerksamkeit und das intensivste Konzentrationsvermögen. Damit gelangt der Stoff beim Lernen viel schneller und oft auch direkt ins Unterbewusstsein. Es gibt andere Bewustseinszustände wie z. B. die Tiefenentspannung. In der Neuromedizin wird diese Technik seit einigen Jahren sehr erfolgreich eingesetzt, um Menschen mit AHDS "in die Spur" zu bringen. Während meiner Umschulung hatte ich diese Technik beim Lernen genutzt. Wir hatten ein sehr straffes Programm, weil für die Umschulung nur Hälfte der Zeit im Vergleich zu einer betrieblichen Ausbildung zur Verfügung steht.
Liebe Grüße
Bernd
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