Die passende Gitarre f?r mich
Moderator: RB
Die passende Gitarre für mich
hallo,
ich spiele zwar noch nicht lange gitarre, möchte mir aber trotzdem in der nächsten zeit eine zulegen die zu mir passt. außerdem sollte meine gitarre auf das zupfen spezialisiert sein. ich mag nämlich keine akkorde, da ich nicht singen kann, sondern spiele lieber lieder wie "stairway to heaven" und
"nothing else matters". der vorteil beim zupfen war der grund wieso ich überlegt hatte auf eine konzertgitarre umzusteigen, doch der klang der saiten ist mir einfach nicht brilliant genug. ich suche also eine Steelstring die für das zupfen gemacht ist. ein weiterer punkt ist das ich einen sehr guten und vor allem lauten klang möchte. ich will öfters wenn ich mit freunden am see bin meine gitarre mitnehmen können und da sollte man schon in einem großen kreis es schön laut hören.
Habt ihr vielleicht tipps die ich beachten muss bei den bestandteilen oder marken meiner gitarre?
und hängt die lautstärke vielleicht auch davon ab wie ich spiele, also zum beispiel sowas wie näher am steg oder näher am griffbrett zupfen?
lg
Alex
ich spiele zwar noch nicht lange gitarre, möchte mir aber trotzdem in der nächsten zeit eine zulegen die zu mir passt. außerdem sollte meine gitarre auf das zupfen spezialisiert sein. ich mag nämlich keine akkorde, da ich nicht singen kann, sondern spiele lieber lieder wie "stairway to heaven" und
"nothing else matters". der vorteil beim zupfen war der grund wieso ich überlegt hatte auf eine konzertgitarre umzusteigen, doch der klang der saiten ist mir einfach nicht brilliant genug. ich suche also eine Steelstring die für das zupfen gemacht ist. ein weiterer punkt ist das ich einen sehr guten und vor allem lauten klang möchte. ich will öfters wenn ich mit freunden am see bin meine gitarre mitnehmen können und da sollte man schon in einem großen kreis es schön laut hören.
Habt ihr vielleicht tipps die ich beachten muss bei den bestandteilen oder marken meiner gitarre?
und hängt die lautstärke vielleicht auch davon ab wie ich spiele, also zum beispiel sowas wie näher am steg oder näher am griffbrett zupfen?
lg
Alex
- Holger Hendel
- Beiträge: 12509
- Registriert: Do Feb 17, 2005 7:18 am
- Wohnort: Soltau, Niedersachsen
- Kontaktdaten:
Moin Alex TKD, am See in einer etwas größeren Runde wird man Gezupfe nur dann gut hören können, wenn entweder alle ruhig sind oder Du verstärkt spielst. Das ist immer ein "Problem", wenn man sich der Picking-Technik zuwendet. Ich kann da aus meiner Warte (ich spiele überwiegend und liebend gerne Pickings, doch auch ab und an gestrummte Sachen) nur zu einer Dreadnought mit Cutaway raten; darauf läßt sich meiner Meinung nach alles spielen und es klingt auch annehmlich- für meine Ohren jedenfalls. 
Die Spieltechnik prägt maßgeblich den Klang des Tons Deines Instruments, da hast Du vollkommen Recht: je doller Du "reinhaust", desto lauter wird der Ton in der Regel; je weiter Du am Steg anschlägst, desto "härter" klingt der Ton, schlägst Du hingegen in Griffbrettnähe oder im Bereich des unteren Griffbretts an, kannst Du schon einen harfenähnlichen-Ton produzieren. Da hilft Ausprobieren, jede Akustikgitarre bietet dafür jedoch die gleiche Grundlage- auch eine Spanische Gitarre kann "hart" klingen.
Schau mal hier auf www.fingerpicker.de im "Info-Zone"-Bereich, da gibt es einiges an Fakten.

Die Spieltechnik prägt maßgeblich den Klang des Tons Deines Instruments, da hast Du vollkommen Recht: je doller Du "reinhaust", desto lauter wird der Ton in der Regel; je weiter Du am Steg anschlägst, desto "härter" klingt der Ton, schlägst Du hingegen in Griffbrettnähe oder im Bereich des unteren Griffbretts an, kannst Du schon einen harfenähnlichen-Ton produzieren. Da hilft Ausprobieren, jede Akustikgitarre bietet dafür jedoch die gleiche Grundlage- auch eine Spanische Gitarre kann "hart" klingen.
Schau mal hier auf www.fingerpicker.de im "Info-Zone"-Bereich, da gibt es einiges an Fakten.
www.holgerhendel.com | facebook | youtube | twitch | Heavy Silence - finest acoustic cover
Hallo Alex,
deine Frage ist eigentlich ein Dauerbrenner bei allen Gitarristen. einige haben diese Frage aber schon beantwortet - letzendlich durch ausprobieren, ausprobieren, ausprobieren.
Natürlich ist es gut einige Grundlagen zu wissen.
Zuerst soltest du dir über einen Preisrahmen im klaren sein. Wenn du im Bereich bis 600 € liegst, kann ich Holgers Aussagen unterstreichen. Wenn du aber bis 2000 - 3000,--€ gehen willst, würde ich fürs picking von einer Dreadnut abraten - da gibt es speziellere und lautere. Aber ob du so eine Gitarre mit zum See nehmen willst? In dieser Presiklasse solltes du mal mit Martin (Deerbridge Guitars) oder Armin (Dreier Gitarrenbau) reden. Muss auch dort nicht gleich 3000 kosten:-)
Zum ausprobieren fürs picking achte mal bei den gebrauchten auf eine Stanford OM5 oder F5M (nicht die 1er Serie, zumindest habe ich damit keine Erfahrung). Die kriegst du so um die 400 - 500 € gebraucht. Wenn du dann mit Fingerpicks spielst (ich spiele Alaska piscks), dann bist du schon recht laut und wenn nicht gerade WEeingejohle ist, hört man dich auch im näheren Umfeld um die Gitarre.
Ich selbst spiele eine F5M Vin und bin auch draußen ganz zufrieden, aber gegen die Oskar Graf meines Kumpels kommt die absolut nicht an. Und die Oskar Graf ist eine kleine Parlour, der du den Klang absolut nicht ansiehst (kostete aber auch gebraucht schon um die 1700,-- €).
Fazit:
Ausprobieren, ausprobieren, ausprobieren.
Gruß
Mario
deine Frage ist eigentlich ein Dauerbrenner bei allen Gitarristen. einige haben diese Frage aber schon beantwortet - letzendlich durch ausprobieren, ausprobieren, ausprobieren.
Natürlich ist es gut einige Grundlagen zu wissen.
Zuerst soltest du dir über einen Preisrahmen im klaren sein. Wenn du im Bereich bis 600 € liegst, kann ich Holgers Aussagen unterstreichen. Wenn du aber bis 2000 - 3000,--€ gehen willst, würde ich fürs picking von einer Dreadnut abraten - da gibt es speziellere und lautere. Aber ob du so eine Gitarre mit zum See nehmen willst? In dieser Presiklasse solltes du mal mit Martin (Deerbridge Guitars) oder Armin (Dreier Gitarrenbau) reden. Muss auch dort nicht gleich 3000 kosten:-)
Zum ausprobieren fürs picking achte mal bei den gebrauchten auf eine Stanford OM5 oder F5M (nicht die 1er Serie, zumindest habe ich damit keine Erfahrung). Die kriegst du so um die 400 - 500 € gebraucht. Wenn du dann mit Fingerpicks spielst (ich spiele Alaska piscks), dann bist du schon recht laut und wenn nicht gerade WEeingejohle ist, hört man dich auch im näheren Umfeld um die Gitarre.
Ich selbst spiele eine F5M Vin und bin auch draußen ganz zufrieden, aber gegen die Oskar Graf meines Kumpels kommt die absolut nicht an. Und die Oskar Graf ist eine kleine Parlour, der du den Klang absolut nicht ansiehst (kostete aber auch gebraucht schon um die 1700,-- €).
Fazit:
Ausprobieren, ausprobieren, ausprobieren.
Gruß
Mario
12 Töne, 24 Buchstaben, viel Gefühl im Bauch - ein neues Lied ist entstanden
ja so 500 € geht grad noch. bin ja erst anfänger deswegen möchte ich nicht gleich richtig viel ausgeben.
Habt ihr noch mehr fakten für eine hohe lautstärke?? also ich weiß von dicken saiten. und fichtendecke. gibts da noch mehr?
Dann habe ich bei youtube ein video von Andy Mckee gesehen. Sein stück heißt Rylynn ( sehr sehenswert) dort pickt er auch an einer steelstring. Diese gitarre hat nicht diesen Holzschutz unter der hellen e-saite den die anderen steelstring die ich so im laden gesehen habe alle haben, damit die decke nicht vom akkorde spielen beschädigt wird. Das müsste doch dann heißen das die gitarrre von Mckee extra zum picken geeignet ist oder?
ist bei diesen gitarren dann was anders bis auf den schutz?
Habt ihr noch mehr fakten für eine hohe lautstärke?? also ich weiß von dicken saiten. und fichtendecke. gibts da noch mehr?
Dann habe ich bei youtube ein video von Andy Mckee gesehen. Sein stück heißt Rylynn ( sehr sehenswert) dort pickt er auch an einer steelstring. Diese gitarre hat nicht diesen Holzschutz unter der hellen e-saite den die anderen steelstring die ich so im laden gesehen habe alle haben, damit die decke nicht vom akkorde spielen beschädigt wird. Das müsste doch dann heißen das die gitarrre von Mckee extra zum picken geeignet ist oder?
ist bei diesen gitarren dann was anders bis auf den schutz?
Zuletzt geändert von Alex TKD am So Jul 01, 2007 3:34 pm, insgesamt 1-mal geändert.
Moin Alex,
der Andy McKee spielt eine Lowden, die auf Wunsch mit Pickguard ausgefliefert wird,
alternativ aber auch mit einem durchsichtigen Schlagschutz zu haben war, bzw. ist.
Die Lowdens sind definitiv nicht für den See geeignet, da sehr filigran und dadurch
sehr laut. Die Reaktion auf Luftfeuchtigkeitsschwankungen ist extrem
Ich würde mir für den See nur eine günstige Klampfe holen und Sachen wie Klang etc.
außen vor lassen und mir für zu Hause eine entsprechend "gute" Gitarre zulegen.
Noch einen schönen Sommertag
Uwe
der Andy McKee spielt eine Lowden, die auf Wunsch mit Pickguard ausgefliefert wird,
alternativ aber auch mit einem durchsichtigen Schlagschutz zu haben war, bzw. ist.
Die Lowdens sind definitiv nicht für den See geeignet, da sehr filigran und dadurch
sehr laut. Die Reaktion auf Luftfeuchtigkeitsschwankungen ist extrem

Ich würde mir für den See nur eine günstige Klampfe holen und Sachen wie Klang etc.
außen vor lassen und mir für zu Hause eine entsprechend "gute" Gitarre zulegen.
Noch einen schönen Sommertag
Uwe
Früher war alles besser, zum Beispiel gestern - da war Sonntag!
wenn man mal in ein Geschäft geht, sich ein paar Gitarren anguckt die der anvisierten Preisklasse entsprechen und auch mal ausprobiert, dann hört man sogar wie laut sie sindAlex TKD hat geschrieben:ja so 500 € geht grad noch. bin ja erst anfänger deswegen möchte ich nicht gleich richtig viel ausgeben.
Habt ihr noch mehr fakten für eine hohe lautstärke?? also ich weiß von dicken saiten. und fichtendecke. gibts da noch mehr?

*scnr*