Meine erste Daniel Ott Gitarre

Alles über akustische Gitarren für Stahlsaiten

Moderator: RB

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Karsten Müller
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Re: Meine erste Daniel Ott Gitarre

Beitrag von Karsten Müller »

Nein, lieber Frank, durch die Ferien und die Feiertage hat es eine wenig ruhen können.
Tatsächlich hat Daniel eine Fräsevorrichtung für das Soundport gebaut und dieses eingearbeitet, jetzt wird es etwas kniffelig dieses mit einem Ebenholz Bindung zu versehen.
Ich wollte noch ein wenig Bilder und Infos sammeln.
Freue mich sehr über deine Nachfrage und freue mich mehr berichten zu können.
Ein gutes Jahr für alle und LG,
Karsten
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RB
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Re: Meine erste Daniel Ott Gitarre

Beitrag von RB »

Danke im voraus, ich sehe dem Fortgang ebenfalls erwartungsvoll entgegen.
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Karsten Müller
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Re: Meine erste Daniel Ott Gitarre

Beitrag von Karsten Müller »

Hallo Zusammen,
nachdem durch die Feiertage und Ferien sich alles natürlicherweise verlangsamt hat, zum neuen Jahr ein weiteres Detail, das mir sehr wichtig ist und das Daniel mit viel Genauigkeit und Sorgfalt vorbereitet und eingearbeitet hat.
Das Soundport. Für mich so wichtig, das ich es von dem hiesigen Gitarrenbauer und Zupfinstrumentenmachermeister Stefan Schmitz, der netterweise meine Gitarren betreut😊, in meine ooo15sm habe einarbeiten lassen.
Anfänglich habe ich es bei meinen Maestros erst einmal irritierend gefunden.
Die Wiedergabe dessen, was die Gitarre u.a. durch ihr Schallloch abbildet, spiegelt sich in einem besonderen Maße dem eigenen Ohr wieder. Das Erlebnis der Fülle und Lautstärke meiner Maestro die mir das Soundport spiegelt hat mich anfangs stark verunsichert und tut es oft noch.
Selbstverständlich sind auch Anschlaggeräusche, Griffunsicherheiten und viele andere unerwünschten Dinge ebenso klar und die eigenen Grenzen aufzeigend. Das inspieriert diese zu verändern. Auch der Gesang hat sich dadurch geändert. Es gibt viele Diskussionen und Meinungen dazu und jede ist, wie immer, auch richtig und berechtigt.
Ich jedoch möchte darauf nicht mehr verzichten und würde es unabhängig davon, ob es den Wert der Gitarre für andere schmälern sollte, ebenso in jede neue(die es ja eigentlich nie wieder geben sollte😊) einarbeiten lassen.
Lange Vorrede, es ist dazu auch gerade ein interessanter Thread im Acoustic Guitar Forum, Soundport- yay or nay.
Dieses Soundport ist tiefer positioniert und größer als bei meinen anderen Gitarren. Es geht mir hier nicht um eine Steigerung der Lautstärke, sondern um die möglichst genaue, balancierte Wiedergabe dessen, was den Ton und Klang dieses Instrumentes ausmachen soll und nach vorne wiedergegeben wird.
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Die Schablone zur Einarbeitung des Soundports ist entworfen.
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Ein anderer Blickwinkel.
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Das Soundport ist fertig und wird nun mit einem Binding aus schwarzem Ahornfunier mehrlagig verleimt eingefasst, welches die Idee der Nosette wieder auffängt.
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Hier haben wir die Stärke des Bindings festgelegt.
Sehr schön auch zu sehen, wie sehr sich das Black Lima noch verändern wird.
Es fügt sich dem Gedanken des schlichten Designs ein.
Jetzt kann es weitergehen und ich freue mich auf Bilder der Ausarbeitung der Deckenbeleistung, bevor sich die Box schließt.
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berndwe
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Re: Meine erste Daniel Ott Gitarre

Beitrag von berndwe »

Das läuft ganz offensichtlich auf eine großartige Gitarre hinaus.

Ich beneide und beglückwünsche die Menschen, die sich so ein maßgeschneidertes Meisterstück anfertigen lassen. Gleichzeitig bewundere ich sie für die Fähigkeit eine so lange Wartezeit erdulden zu können. Wie erträgt man das? :wink:

Davon abgesehen finde ich es auch großartig, dass Du uns beim Bau dieser Gitarre zuschauen lässt.
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Karsten Müller
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Re: Meine erste Daniel Ott Gitarre

Beitrag von Karsten Müller »

Es ist erstaunlich gut deswegen auszuhalten, Berndwe, da ich wirklich tolle Gitarren habe(ursprünglich "the One" ja schon gefunden hatte, was ich mit einem resignierten Augenverdrehten schreibe, und auch Respekt vor der Veränderung, die mit einer Redwooddecke bezüglich der Spieltechnik, Anschlagsgeräusche etc. auch einhergehen kann. Etwas mit dem ich mich schwer tue, habe ich mich doch viele Jahre eigentlich nur( ohne das "nur" wertend zu meinen, denn es hat mir ja auch genügt), wie schon erwähnt, akkordmäßig mit eine wenig Zubehör, selbst begleitet und Songs geschrieben oder nachgespielt.
Insofern nutze ich die Zeit das zu verbessern.
Es fällt mir aber ungeheuer schwer:-))
Das ist nicht meiner Erfahrung entsprungen, denn es wird meine erste Gitarre mit Redwooddecke sein, sondern, na klar, YouTube und hier Michael Watts, dessen Spiel ich für mich als, nicht zu erreichende, Idee habe.
Wer mag, kann sich seine Ideen und Gedanken dazu hier anschauen.
https://youtu.be/9TG8MzzO9JI?si=TaiJ60b1xjwoAO8e
Es ist bestimmt eine "Meister"klasse, dennoch, wenn man schon Gitarren dieser Klasse spielt, spielen darf und sich "leisten" kann, konnte ich das erst in meinen 40ern, ist es machbar. Bei mir hatte das in meiner Sturm und Drang Periode keine große Bedeutung
Eine Martin OM 28E modern Deluxe kostete bei Thomann 6000€ und mit Sicherheiten ist es eine tolle Gitarre und eines der Highend Modelle ohne Schnick und Schnack, fabrikmäßig hergestellt.
Dafür gibt es hier einige Gitarrenbauer im Forum und woanders, die erstklassige Gitarren für diesen Preis maßgeschneidert und ganz anders bauen können.
Viele von uns haben viele Gitarren und sehr wertvolle, der Preis ist tatsächlich angemessen und im Vergleich beinahe bescheiden, wenn man in dieser Klasse davon reden kann.
Insofern Es bleibt natürlich definitiv etwas sehr besonderes und das ist mir auch völlig bewusst.
Ich habe gerade eben einen kleinen Clip von Daniel zugeschickt bekommen, der das fertige Binding zeigt und ich freue mich es Euch zeigen zu können.
Ob das so gut klappt weiß ich nicht, in der Trockenübung scheint es zu gehen.
Bestimmt ist es aber auch auf Daniels Homepage zu sehen.
https://share.icloud.com/photos/063wG9F ... wGv9gYK9qw
Es ist für mich schöner geworden, als ich es gedacht hatte und es ist so sauber ausgeführt.
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Karsten Müller
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Re: Meine erste Daniel Ott Gitarre

Beitrag von Karsten Müller »

Noch eine schnelle Ergänzung um eine Bild, der trocken zusammengefügten Bauteile.
Vllt sollte ich noch erwähnen, da Daniel noch nicht Vollzeit Gitarren baut, wie einige Gitarrenbauer, sondern auch noch die Akustikabteilung, Reparaturen, Einstellarbeiten und Verkauf im väterlichen Geschäft leitet.
Ein sehr gutes, ständiges Training für alles was mit dem Gitarrenbau und dessen Komplexität zu tun hat ist es definitiv
Ein Umstand, der die effiziente Kontinuität des Baues zwangsläufig n och nicht so optimiert und im Fluss sein kann.
Toll, wenn es ihm gelingen würde ausschließlich Gitarren zu bauen.
Insofern eine Entschuldigung für das portiönchenweise Anbieten des Fortschritts, es soll kein "hinhalten" oder spannender als es ist- sein.:-))
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Karsten Müller
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Re: Meine erste Daniel Ott Gitarre

Beitrag von Karsten Müller »

Hallo Zusammen,
jetzt geht es wieder einiges zu berichten.
Der Boden ist trocken eingepasst.
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Man kann gut die klare Struktur des Innenlebens erkennen.
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Die Decke ist trocken eingepasst, die Beleistung vorbereitet.
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Der Boden ist mit Schellack behandelt und die Haftungsstellen abgeklebt.
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Eine weitere Ansicht des fertigen Bodens.
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Eine Detailansicht die sehr schön die saubere Ausarbeitung der Beleistung zeigt.
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Decke und Zargen aus einer minimal anderen Perspektive
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Die trocken aufgesetzte Decke aus Redwood.
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Eine schöne Ansicht die Decke und Zargen darstellt.
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Daniel wir heute die Decke verleimen und dann mit dem Voicing beginnen.
Viele Gitarrenbauer beenden das Voicing vor der Verleimung der Decke. Es leuchtet mir ein, das es in dieser Kombination, die Daniel für sich gewählt hat(einige Gitarrenbauer*innen handhaben das natürlich ähnlich), möglich ist noch feiner zu nuancieren, zumal der Korpus zur Klanggesteltung mit dem Boden trocken zusammengesetzt werden kann, um den gewünschten Ton noch exakter zu definieren.
Ich bin so gespannt, wie es weitergeht und der Kontrast von Redwood und Black Limba heraussticht(die Tönung die der Schallack hervorgerufen hat kommt dem Nahe).
LG
Karsten
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chrisb
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Re: Meine erste Daniel Ott Gitarre

Beitrag von chrisb »

hallo karsten,

danke für den bericht!
ich hab den thread nicht vollständig durchgelesen.
hast du schon was zu den zargen gesagt?
sind die doppelt vollmassiv oder doppelt und innen hohl?
ist das innere zargenholz angemalt?
oder ist das gar kein holz? carbon?
chrisb
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RB
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Re: Meine erste Daniel Ott Gitarre

Beitrag von RB »

Das ist eine faszinierende Deckenbeleistung.
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Karsten Müller
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Re: Meine erste Daniel Ott Gitarre

Beitrag von Karsten Müller »

Es handelt sich um einen strukturierten Zargenkranz, Chris.
Ich habe den im Verlauf beschrieben, hier kürzer.
Der aüßere Zargenkranz ist aus Black Limba, darauf folgt über die gesamte Zargentiefe eingenutete Zeder (ähnlich der traditionell eingenuteten Riemchen, nur auf der gesamten Tiefe der Zarge, vllt kannst du dir das besser vorstellen)und dann ein dünnes Funier schwarz eingefärbtes Ahorn.

Ja und auch durchdacht, die Beleistung. Soweit ich es verstanden habe, kann die Decke dünner ausgearbeitet werden, die Beleistung ist insgesamt schmaler und leichter als wir es normalerweise sehen, wobei die Stabilität durch Höhe der einzelnen Leisten gewährleistet ist. Ebenso unterstützt die große Auflagefläche, die der strukturierte Zargenaufbau mit sich bringt eine weitere Möglichkeit Einflussnahme auf die Deckenstärke zu nehmen. Auch an den vielen Beleistungsmustern kann an vielen Stellen der Klang geformt werden.
Sehr aufwendig und da durch das Soundport alles voll sichtbar ist, auch eine sehr anspruchsvolle Aufgabe.
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Karsten Müller
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Re: Meine erste Daniel Ott Gitarre

Beitrag von Karsten Müller »

Das finale Voicing ist getan und ich möchte diesen bedeutsamen Augenblick gerne mit Euch teilen.
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Mann kann nun sehr genau erkennen, wie fein, die einzelnen Beleistungen ausgearbeitet sind und wie sauber und klar es sich präsentiert.
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Es fügt sich alles trefflich ein.
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Decke und Zargen sind mit einer dünnen Schicht Schellack versiegelt und der Korpus steht nun kurz davor geschlossen zu werden.

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Ich bin so angetan von dieser Ausführung und der Schellack auf der Redwooddecke zeigt, ähnlich wie bei dem Boden aus Black Lima, in etwa den Farbwert, der auch beim Finish zu erwarten ist.
Jetzt ist es wirklich immer schwerer abzuwarten, wobei noch zwei Neuerungen in der Folge ausstehen, die neu gestaltete (im Anfang des Reiseberichtes gezeigte) Brücke, sowie der Hals mit der durchstochenen Kopfplatte in der Anlehnung an den Stil, den, unten anderen, Casimi so einzigartig zu gestalten weiß.
Der Hals soll 45 mm Breite (Sattel E zu e 38,8mm, Steg 57,5mm) am Sattel haben und es wird ein Stringspacing, wie bei meiner ooo15sm, vllt eine Nuance mehr in Richtung Maestro(minimal weniger)ausgearbeitet werden.
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Karsten Müller
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Re: Meine erste Daniel Ott Gitarre

Beitrag von Karsten Müller »

Hallo Zusammen,
Es gibt wieder etwas zu berichten.
Der Korpus ist geschlossen und wartet nun auf das Ebenholzbinding.
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Alles passt genau und die Arbeit ist bis zu diesem entscheidenden Abschnitt, tadellos ausgeführt.
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Nun steht die Fertigung des Halses und der durchstochenen Kopfplatte an.

Die Idee genau zu diesem Stück Ebenholz, kam mir, als ich es bei Daniel in der Werkstatt auf einem Foto entdeckte, wo es im Hintergrund zu sehen war und mir sofort ins Auge fiel.

Ein Link zu einem kurzen Clip, in dem Daniel mir seine Gedanken darstellt.
https://share.icloud.com/photos/0a55kd2 ... 0s5QJz9oow

Der Gedanke auch das Holz mit seiner Maserung wirken zu lassen und einheitlich zu verarbeiten, den Verlauf aufzunehmen war mir sehr wichtig.
Im Gegensatz dazu die Brücke und das Rückseitige Kopfplattenfunier tief schwarz.
Die Idee mit der schwarzen Ebenholzbrücke, die sich dann auch im Binding und allen anderen Elementen wiederfindet bleibt. Ich bevorzuge nun ein Funier, das das Ebenholz der Vorderseite spiegelt und Daniel schaut, ob das noch darin ist:-). Das wäre perfekt.
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Das Stück ist aufgeschnitten und es sieht womöglich noch besser aus als ich gedacht habe, wobei natürlich der größte Teil dieser hellen Maserung an der Kopfplatte wegfällt.
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Ein essentielles Element und ein wesentlicher Grund warum ich Daniels Gitarren so gerne gespielt habe, war die Form des Halses.
Kräftiger als das modiefied low oval meiner 00015sm und umso mehr als das flache C shape meine Maestros, mangels besserer Beschreibung.
Es fühlte sich vertraut und richtig an.
Aus einem Stück sehr alten Honduras Mahagoni wird dieser gefertigt werden.
Es kommt so langsam alles zusammen :-)
Gordon
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Re: Meine erste Daniel Ott Gitarre

Beitrag von Gordon »

Moin Karsten,
ist das Deine "Ex"?

https://guitarplace.de/de/westerngitarr ... -pre-owned

Grüße Frank
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Karsten Müller
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Re: Meine erste Daniel Ott Gitarre

Beitrag von Karsten Müller »

Hallo Frank, nein, das ist meine erste Gitarre von Daniel und wenn sie so klingt und sich so spielt, wie ich hoffe, vllt nicht die letzte.:-) LG Karsten
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Karsten Müller
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Re: Meine erste Daniel Ott Gitarre

Beitrag von Karsten Müller »

Hallo Zusammen,

jetzt gibt es wieder etwas zu zeigen und zu berichten.
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Der fertige Korpus aus verschiedenen Perspektiven.
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Es ist wirklich wunderbar, dass zu verfolgen.
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Die Rückseite.
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Ich möchte Euch nicht diesen etwas längeren Clip vorenthalten, der die eingearbeiteten Bindingkanäle und das Minibevel zeigen, sowie Gedanken zur Gestaltung des Endgrafts.
Das ist für Interessiert*innen bestimmt sehr interessant und ich kann Euch verraten, das ich ein Ebenholz Binding auf der Cutaway Kante bevorzuge:-)
Hier der Link: https://share.icloud.com/photos/00bO3L4 ... bw3_0CdYfA

Das Griffbrett ist nun eingeteilt, so das der siebte Bund gerade ist und sich das Multiscale daraufhin anordnet.
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Auf dem Halsrohling.
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Die Kontur der durchstochenen Kopfplatte.
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In diesem Falle wird keine Volute gearbeitet, die gewöhnlicherweise den Übergang von Hals zur Kopfplatte verbindet, stützt und ineinander übergehen läßt und die Daniel sehr elegant ausarbeitet, etwas das ich gestalterisch stringent finde.
Nun stehen die Ebenolzbindings an und noch so viel unendlich wichtige und zeitintensive Details, die mich begeistern und immer wieder, optisch so mein Bild und meine visuelle Vorstellung so klar umsetzen und wachsen sehen zu können, das ist schlicht großartig. Auch festzustellen, ja hier geht es so besser ud schöner, ist Teil dieses Prozesses.
Manchmal habe ich förmlich ein schlechtes Gewissen mich so zu freuen, aber nicht sehr oft .-)
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