Breedlove - komprimieren die zu sehr?
Moderator: RB
Ich versuch mal das Topic wieder in den Thread zu bringen. Die diversen Breadlove die ich bisher in der Hand hatte, hatten alle völlig unterschiedliche Klangentfaltung. Eine OM (Breedlove Retro OM) von BL hatte einen eher mittigen Klang und war ziemlich leise aber sehr ausgewogen im Klang und komprimierte sehr wenig, alles in allen ein sehr bluesiges Instrument. Eine AZC350CM klang sehr laut, betont die tiefen Töne sehr stark, so dass es schon, für mich zumindest, zu indifferent klingt, ehr was fürs Solo spielereien. Als letztes kommt dann noch eine Passport mit langer Mensur, die für mich zumindest am ausgewogensten klang.
Es hilft also nix, man muss testen, vor allem selber. Die Instrumente sind zu verschieden wie die Menschen auch und ihre vorlieben. So ging es mir dann so, dass ich beim testen diverser BLs dann bei einer Martin OMC 1E hängen geblieben bin, die bei mir den besten Gesamteindruck hinterlassen hat.
Es hilft also nix, man muss testen, vor allem selber. Die Instrumente sind zu verschieden wie die Menschen auch und ihre vorlieben. So ging es mir dann so, dass ich beim testen diverser BLs dann bei einer Martin OMC 1E hängen geblieben bin, die bei mir den besten Gesamteindruck hinterlassen hat.
Hier, nach einiger Zeit, nochmal ein Statement von mir:
Ich habe inzwischen mit besagtem Bekannten immer wieder mal geplaudert. Sein Urteil läßt sich etwas eingrenzen, nämlich auf jene BLs mit diesem besonderen Verstrebungssystem im Korpus (weiss jetzt auch nicht mehr genau, was die da machen. Irgendwas "innovatives"...). Das wenden die offenbar nicht bei allen Modellen an.
Ich will mir nach wie vor keine kaufen, finde das Thema aber an sich recht diskussionswürdig. Interessant auch, dass einige hier die Frage nicht wirklich verstanden haben, aber trotzdem meinen, ihren Senf dazugeben zu müssen und zu allem Überfluß von einem "dummdämlichen Thread" sprechen...
(und nein, ich bin nicht beleidigt, falls das jemand jetzt so verstanden haben will. Ich sehe nur wieder das Klischee bestätigt, dass die dümmsten Bauern die größten Kartoffeln haben...)
Ich habe inzwischen mit besagtem Bekannten immer wieder mal geplaudert. Sein Urteil läßt sich etwas eingrenzen, nämlich auf jene BLs mit diesem besonderen Verstrebungssystem im Korpus (weiss jetzt auch nicht mehr genau, was die da machen. Irgendwas "innovatives"...). Das wenden die offenbar nicht bei allen Modellen an.
Ich will mir nach wie vor keine kaufen, finde das Thema aber an sich recht diskussionswürdig. Interessant auch, dass einige hier die Frage nicht wirklich verstanden haben, aber trotzdem meinen, ihren Senf dazugeben zu müssen und zu allem Überfluß von einem "dummdämlichen Thread" sprechen...
(und nein, ich bin nicht beleidigt, falls das jemand jetzt so verstanden haben will. Ich sehe nur wieder das Klischee bestätigt, dass die dümmsten Bauern die größten Kartoffeln haben...)
Breedlove
Hi Matt,
das nochmalige Nachkarten, hättest Du Dir wirklich sparen können. Frage mich, was Dir das bringt.
Gruß,
Ecki
das nochmalige Nachkarten, hättest Du Dir wirklich sparen können. Frage mich, was Dir das bringt.
Gruß,
Ecki
Nachkarten zeigt meist, daß da noch Ärger sitzt.
Das, was die serienmäßig eingebaut haben, ist das sogenannte "JLD bridge system", habe ich in den letzten Tagen zufällig erfahren. Das ist eine Art Hebel, der die Brücke auf der Innenseite der Gitarre dergestalt gegen die Zarge abstützt, daß die Brücke sich nicht mehr in Richtung Hals neigen kann und die Decke demzufolge keinen Bauch und keine Delle erfahren soll.
Dieses Ding gibt es auch als "JLD bridge doctor" zum Nachrüsten für ordinäre Stahlsaitengitarren und es ist ein Diskussionsthema, ob und wie es den Klang verändert. Die Meinungen gehen da weit auseinander, von der Auffassung, das Mehr an Masse bedinge einen schwächeren, komprimierteren Ton bis hin zu denen, die sagen, die Gitarre klänge besser und sei lauter, als zuvor. Letztere begründen dies damit, eine Stütze, die die Decke gegen andere Korpusteile abstütze, gebe es doch seit unvordenklichen Zeiten in den Streichinstrumenten, so sei die Verbesserung des Klangs auch bei mit JLD-System ausgestatteten Gitarren zu erklären.
Breedlove wird nachgesagt, sie stimmten ihre Beleistung auf den Umstand ab, daß die Stütze als strukturelles Element bereits von vorneherein vorhanden sei.
Das, was die serienmäßig eingebaut haben, ist das sogenannte "JLD bridge system", habe ich in den letzten Tagen zufällig erfahren. Das ist eine Art Hebel, der die Brücke auf der Innenseite der Gitarre dergestalt gegen die Zarge abstützt, daß die Brücke sich nicht mehr in Richtung Hals neigen kann und die Decke demzufolge keinen Bauch und keine Delle erfahren soll.
Dieses Ding gibt es auch als "JLD bridge doctor" zum Nachrüsten für ordinäre Stahlsaitengitarren und es ist ein Diskussionsthema, ob und wie es den Klang verändert. Die Meinungen gehen da weit auseinander, von der Auffassung, das Mehr an Masse bedinge einen schwächeren, komprimierteren Ton bis hin zu denen, die sagen, die Gitarre klänge besser und sei lauter, als zuvor. Letztere begründen dies damit, eine Stütze, die die Decke gegen andere Korpusteile abstütze, gebe es doch seit unvordenklichen Zeiten in den Streichinstrumenten, so sei die Verbesserung des Klangs auch bei mit JLD-System ausgestatteten Gitarren zu erklären.
Breedlove wird nachgesagt, sie stimmten ihre Beleistung auf den Umstand ab, daß die Stütze als strukturelles Element bereits von vorneherein vorhanden sei.
an manchen abenden spielt ingolf der irmgard etwas auf der gitarre vor...welche soll ich nehmen?...(der ingolf hat eine menge gitarren)...nimm doch die breedlove dreadnaught, ich mag ihren schönen, sinnlichen ton, dieses bunt-schillernde sustain...ähm, du findest nicht, dass sie irgendwie zu komprimiert klingt?...bitte, was?...na ja, verdichtet, oder so...ach ingolf, scheiß nicht klug, sondern spiel!
Moin!
Man kann zu dem "Bridge Doctor" stehen, wie man will (Ich halte nix davon...), aber das hier
Klangerzeugung, Klangideal, Saiten, Obertonverhalten, Sustain...
alles komplett andere Baustellen!
Selbst die JazzGitarren, die den Streichinstrumenten am nächsten kommen, haben keinen Stimmstock.
Das ist einfach kein Argument für das Ding!
Beste Grüße!
Jab
Man kann zu dem "Bridge Doctor" stehen, wie man will (Ich halte nix davon...), aber das hier
ist meiner Meinung nach Kappes, eben weil es sich um völlig andere Instrumente handelt.eine Stütze, die die Decke gegen andere Korpusteile abstütze, gebe es doch seit unvordenklichen Zeiten in den Streichinstrumenten
Klangerzeugung, Klangideal, Saiten, Obertonverhalten, Sustain...
alles komplett andere Baustellen!
Selbst die JazzGitarren, die den Streichinstrumenten am nächsten kommen, haben keinen Stimmstock.
Das ist einfach kein Argument für das Ding!
Beste Grüße!
Jab
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