Fingerstylegitarre versus Dreadnought

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Moderator: RB

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string
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Re: Fingerstylegitarre versus Dreadnought

Beitrag von string »

Lämmerhirt war "Schuld", dass ich mir diese Martin D35S habe andrehen lassen
Wurde mir jedoch nachträglich von anderen Leuten bestätigt,
dass gerade dieses Exemplar sehr "besonders" war.
Er hat jedoch fast ausschließlich mit Picks gespielt.

Gruß
Klaus
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"Das Wesentliche im Umgang miteinander ist nicht der Gleichklang,
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Ernst Ferstl
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Gitarrenmacher
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Re: Fingerstylegitarre versus Dreadnought

Beitrag von Gitarrenmacher »

L1 hat geschrieben:
Di Mär 02, 2021 4:56 pm
So vom Gefühl her denke ich bei "Fingerpicking" eher an Begleitung, an eher patternorientierte Sachen, und bei "Fingerstyle" eher an entsprechend komponierte oder arrangierte Solostücke.
Ich tue mich mit der Unterscheidung schwer. Auf jeden Fall ist der Grenzbereich zwischen beiden Genres, wenn es sie denn gibt, sehr breit.
Bier ist der Beweis, dass Gott uns liebt und will, dass wir glücklich sind.
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RB
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Re: Fingerstylegitarre versus Dreadnought

Beitrag von RB »

So ungefähr:

Bild

A= Dreadnought
B = Fingerstylegitarre

Je nach Theorie kann es aber auch umgekehrt sein.
Rishi
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Re: Fingerstylegitarre versus Dreadnought

Beitrag von Rishi »

Das gefällt mir sehr gut. Das bringt es auf den Punkt. Aber nicht immer.
Gruß Frank
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BluesBro
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Re: Fingerstylegitarre versus Dreadnought

Beitrag von BluesBro »

Jetzt macht es alles Sinn :bide:
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YNWA
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Re: Fingerstylegitarre versus Dreadnought

Beitrag von YNWA »

L1 hat geschrieben:
Di Mär 02, 2021 4:56 pm
So vom Gefühl her denke ich bei "Fingerpicking" eher an Begleitung, an eher patternorientierte Sachen, und bei "Fingerstyle" eher an entsprechend komponierte oder arrangierte Solostücke.
Kann mich aber auch täuschen, keine Ahnung ob oder wie das offiziell definiert ist - ist mir eigentlich auch nicht wirklich wichtig ... :wink:
Ich finde schon dass es da einen recht großen Unterschied gibt und gehe da mit dir konform, dass "Fingerpicking" eher die klassischere, meist zur Begleitung verwendete Variante ist.

Mit Fingerstyle verbinde ich in erster Linie "Contemporary" Fingerpicking, also irgendwie eine Vermischung diverser Picking-Stile mit teils perkussiver Spielweise oder gar "Tapping" - insgesamt eher zu Solo-Zwecken :mrgreen:
Kurzum: Ich kann Fingerstyle absolut nicht leiden und es beeindruckt mich auch nicht, obwohl ich die Technik dahinter zu schätzen weiß und auch honoriere wie schwer es ist, sich solche Stücke zu erarbeiten.
Es trifft einfach nicht meinen Nerv und vor allem können viele "Fingerstyler" nicht mehr traditionell "fingerpicken", wie Chet oder Merle oder Roy ...

Ich merke das oft bei Jams oder offenen Bühnen. Die Leute können dann furchtbar komplizierte Dinge auf ihrem Instrument anstellen, aber Chicken-, Travis-Picking, Ragtime, bestimmte Rhythmen mit Wechselbass oder Dinge die Richtung Scotty Moore gehen ... da setzt es komplett aus.
Die Sachen die einfach klingen und schwer sind, kann kaum noch jemand.
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string
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Re: Fingerstylegitarre versus Dreadnought

Beitrag von string »

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Die Sachen die einfach klingen und schwer sind, kann kaum noch jemand.
Deswegen gibt es ja einige, die Fingerstyle absolut nicht mögen. :D
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