Sammlung von Bassl?ufen

Alles, was mit dem Spielen des Instruments zu tun hat

Moderator: RB

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Finnes
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Sammlung von Bassläufen

Beitrag von Finnes »

Hallo zusammen,

ich habe gerade die Suchfunktion betätigt und einen älteren Theard dazu gefunden den ich nicht wieder aufwärmen wollte. Dort stehen nützlichen Dinge drin, u.a. das man Bassläufe selber kreieren sollte.
Ich würde aber trotzdem gern mal das Kollektiv nutzen wollen, um eine Sammlung von Bassläufen, die ihr so kennt und benutzt zu sammeln.
Ich stelle es mir so vor:
1. Bassläufe einstimmig
2. Bassläufe zweistimmig

Vieleleicht können wir so eine Übersicht mal erstellen:

Ich fange dann mal an:

BE G nach C: G A H C

-------------------------------
-------------------------------
-------------------------------
-------------------------------
---------0----2----3----------
---3--------------------------

BZ G nach C: G A H C und H C D E

G am7 D/G C
--------------------0-----
--0----1-----3-----------
--------------------------
--------------------------
-------0-----2-----3----
--3-----------------------

und umgekehrt genau anders herum.

Ich hoffe es kommen viele Sachen zusammen.

Greetings
Finnes
http://finnes.blogspot.com/

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Muellermann
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Beitrag von Muellermann »

Wofür steht denn das BE und BZ am Anfang? (sorry... bin da nicht so bewandert)
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Finnes
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Beitrag von Finnes »

Ah soory: Basslauf einstimmig (BE) und Basslauf zweistimmig (BZ)

is ne Eigenkreation
:lol:
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tbrenner
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Bassläufe ... (BZ)

Beitrag von tbrenner »

Hi finnes,

um meiner Griffelspitzigkeit die Ehre zu geben: einen zweistimmigen Basslauf hast Du da nicht aufnotiert - es müsste dann eher Doublestops
heißen, oder irre ich da?

Grüssle,

tbrenner :wink:
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Finnes
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Beitrag von Finnes »

Hallo tbrenner,

ich hatte zwar Musik Theorie im Abi, aber ich hab keinen Plan grins, was du sagst wird schon stimmen :wink:

ABer macht doch auch mal ein paar Läufe dazu
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jafko
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Beitrag von jafko »

Doch, doch, das ist schon zweistimmig. Hier wird ja in Oktavierten Terzen vorangeschritten. Wenn auch eine Stimme im Bass und die andere in der Oberstimme liegt.

Unabhängig davon gibt es bestimmt auch Leute die zu einer Zweistimmigen Führung Doubble-Stops sagen... :wink:

Aber ich verstehe den Sinn des Freds nicht ganz.

"Verbinde 2 Beliebige Akkordgrundtöne mit den Tönen einer möglichen, zugrunde liegenden Tonleiter in einer beliebigen Taktart?"
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Finnes
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Beitrag von Finnes »

Der Sinn war einfach mal Bassläufe zu sammeln, die man beim Übergang von Akkorden spielen kann. Ich denke, dass auch gerade Leute davon profitieren können, die zwar gern spielen, aber nicht so in Musiktheorie bewandert sind.
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rwe
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Beitrag von rwe »

(Sehr kurz:) Beim Übergang kannst du letztendlich jeden leitereigenen Ton spielen. Also: Tonart feststellen, dann losspielen.
Gast

Beitrag von Gast »

Spaß bringt's, wenn der Bass (rauf) gegen die hohen Saiten (runter) läuft (geht auch umgekehrt) oder eine andere Melodie als die hohen Saiten spielt. Marcel Dadi: Oben Dixie, die Südstaatenhymne, unten Yankee Doodle, die der Nordstaaten.
Hi
Hei
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jafko
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Beitrag von jafko »

rwe hat geschrieben:(Sehr kurz:) Beim Übergang kannst du letztendlich jeden leitereigenen Ton spielen. Also: Tonart feststellen, dann losspielen.
Das muss noch nicht mal sein. Das geht auch sehr gut chromatisch.
Fakt ist, man kann zwei Basstöne mit irgendwasverbinden, daß rhythmisch zum Lied passt und sich gut anhört.
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Sperris
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Beitrag von Sperris »

Fakt ist, man kann zwei Basstöne mit irgendwasverbinden, daß rhythmisch zum Lied passt und sich gut anhört.
Das sehe ich ganz genau so!

Und damit wäre die Sammlung ja dann auch eigentlich schon komplett!


Gruß Ralf
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Finnes
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Beitrag von Finnes »

Hallo zusammen,

wie ich sehe werde ich nicht ganz verstanden. Es geht nicht darum, dass man alles zusammen schmeissen kann, was in einer Tonart passt, und so nach dem Motto: Mach doch einfach, sondern es ging mir darum einfach mal verschiedene Läufe zu sammeln, die es ermöglichen diese in die Begleitung einzubauen, ohne vohrer zu suchen, was kann ich mir selbst zusammen schustern, denn das können Anfänger in der Regel nicht.

Aber scheinbar wird lieber diskutiert, was ist überhaupt was, oder wie geht es theoretisch.

Ich glaube damit wäre der Theard auch hinfällig
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Pida
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Beitrag von Pida »

Ich kann deine Enttäuschung schon verstehen, allerdings sehe ich auch nichts, was Anfänger am probieren hindert. Jeder angemessen zügig gespielte Basslauf ist ja für den Anfänger schon eine relativ große technische Hürde, warum dann nicht den Wechsel zwischen zwei Akkorden in Ruhe betrachten und dabei experimentieren?

Davon ab werden echte Bassläufe ja dann doch eher vom Bass gespielt. Aber hier mal ein paar Ausgangspunkte:

von d zu F: d-e-f (0-2-3) auf der D-Saite
von a zu C: analog auf der A-Saite
von e zu G: analog auf der E-Seite

Entsprechend kann man auch deinen ersten Lauf eine Saite nach oben schieben: Aus G zu C wird dann C zu F.

kein Lauf, sondern eher eine Variation: Bei G zwischendurch mal die A-Saite offen klingen lassen

noch eine Variation: Beim C den kleinen Finger ein F greifen (D-Saite, 3. Bund). So wird aus C Csus4.

Gruß
Pida
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radlsonny
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Beitrag von radlsonny »

jafko hat geschrieben:Doch, doch, das ist schon zweistimmig. Hier wird ja in Oktavierten Terzen vorangeschritten. "
sogenannte Dodezimenparallelen! :) :lol: :D
Gruß Gerhard
- radlsonny -
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rwe
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Beitrag von rwe »

[quote="Finnes"]<...> Es geht nicht darum, dass man alles zusammen schmeissen kann, was in einer Tonart passt, und so nach dem Motto: Mach doch einfach, sondern es ging mir darum einfach mal verschiedene Läufe zu sammeln, die es ermöglichen diese in die Begleitung einzubauen, ohne vohrer zu suchen, was kann ich mir selbst zusammen schustern, <...>[/quote]

Da wirst du aber nicht dran vorbei kommen: In C-Dur / a-moll kannst du den Lauf von a auf e wie folgt machen: a -g -f -e (Davey Graham: Angie, ...), in G-Dur / e-moll machst du ihn aber so: a- g- fIS -e (John Renbourn: Judy) Also nur Töne sammeln bringt's nicht, du musst auch den Kontext beachten.
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