Tablaturen Service gesucht

Alles, was mit dem Spielen des Instruments zu tun hat

Moderator: RB

leo
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Re: Tablaturen Service gesucht

Beitrag von leo »

Habt ihr eigentlich nichts besseres zu tun?

Gitarre spielen zum Beispiel!
Mit eurem Hund spazieren gehen!!
Oder euch mit eurer Frau /Freundin oder was weiß ich zu vergnügen!!!

Also ich weiß jetze nich....
Bernd C. Hoffmann
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Re: Tablaturen Service gesucht

Beitrag von Bernd C. Hoffmann »

leo hat geschrieben:Also ich weiß jetze nich....
Ich auch nicht.

Tele, Du hast Probleme... sorry :aua: Ich weiß auch, warum ich keine Allgemeinwerke zur deutschen Sprache heranziehe, wenn es um fachspezifische Themen geht.
Liebe Grüße
Bernd
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RB
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Re: Tablaturen Service gesucht

Beitrag von RB »

Bernd, gehe ich richtig in der Annahme, daß diejenigen Werke, die deinen Ausführungen widersprechen, nichts taugen ?
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Holger Hendel
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Re: Tablaturen Service gesucht

Beitrag von Holger Hendel »

Encyclopaedia Britannica besser als Duden besser als wikipedia
Ich versuche zu folgen...liege ich soweit richtig?
wernoohm
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Re: Tablaturen Service gesucht

Beitrag von wernoohm »

Ecyclopaedia Britannica verliert spätestens mit dem Brerxit auf dem Kontinent ihre Gültigkeit!
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späterblues

Re: Tablaturen Service gesucht

Beitrag von späterblues »

Ecyclopaedia Britannica verliert spätestens mit dem Brerxit auf dem Kontinent ihre Gültigkeit!
So ein Quatsch Britannia rules the world! https://www.youtube.com/watch?v=l65_1S3qNBw" onclick="window.open(this.href);return false;
J.A.P.
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Re: Tablaturen Service gesucht

Beitrag von J.A.P. »

Hallo,
Bernd C. Hoffmann hat geschrieben:
J.A.P. hat geschrieben:Wichtig ist bei dem Stück mMn, dass der Transkribierende (Transkribeur? Transkribist?) nicht nur Noten raushört, sondern sich in dem Stil auskennt. Das ist sehr Travis-mäßig gespielt, ich höre da Passagen bzw. Akkordfolgen aus Cannonball Rag oder Saturday Night Shuffle, und da gibt es spielerisch ein paar Besonderheiten bezüglich der Daumen links und rechts und der Art, Akkorde zu greifen, wenn es authentisch klingen soll.
Nein, das ist völlig belanglos. Wichtig ist das nur für die Tabulatur, wenn sie korrekt sein soll.
Da habe ich wohl etwas falsch verstanden. Ich dachte, es ginge Jorma55 um eine korrekte Tabulatur. Den Vorwurf der völligen Belanglosigkeit halte ich dennoch für übertrieben.
Bernd C. Hoffmann hat geschrieben: Diesen Preis hätte man in Tschechien erwartet aber nicht in den USA. Das ist lediglich ein Dumping Preis.
Ist das nötig? Ich empfinde eine solche Aussage als diskriminierend. Ich kenne einige tschechische Dienstleister, die gute Arbeit zu marktüblichen Preisen bieten.

Ich wundere mich, lieber Bernd C. Hoffmann, über deinen Tonfall. Aber nur ein bisschen. Darüber zu streiten wäre - zumindest mir - zu belanglos.

Gruß

Thorsten
Bernd C. Hoffmann
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Re: Tablaturen Service gesucht

Beitrag von Bernd C. Hoffmann »

RB hat geschrieben:Bernd, gehe ich richtig in der Annahme, daß diejenigen Werke, die deinen Ausführungen widersprechen, nichts taugen ?
Keineswegs. In Wikipedia findet sich über die Jahre immer wieder Oberflächliches und Falsches und richtiges drin, oder das in falsche Zusammenhänge gebracht wurde. Das hat sich schon vor über 10 Jahren gezeigt, wo bspw. ein Beitrag über Flamenco drin stand, bei dem jeder Spanier den Kopf geschüttelt hätte. In diesem Forum wollte mich jemand motivieren, dass ich für Wikipedia schreiben soll, damit korrekte Informationen verfügbar sind (sinngemäß). Während meiner Umschulung suchten sich zu bestimmten Aufgaben mehrere Umschüler Informationen bei Wikipedia. Die Dozenten waren alle dagegen diese Quelle zu nutzen und zeigten immer wieder falsche oder unvollständige Abhandlungen, auch in den von den Umschülern vorgelegten Wiki-Texten.

Den Duden halte ich für Musik als wenig brauchbar, weil gewisse Dinge in Bewegung sind. Das gilt für die Sprache ganz allgemein. Man denke beispielsweise an die Verwendung des Begriffs "geil" heute und in den 70er Jahren. Davon abgesehen habe ich gelegentlich Beispiele im Duden gesehen, die zwar drin auftauchen aber nicht mehr aktualisiert wurden. Die Terminologie der Musik ist auch ein Teil der deutschen Sprache. Das gilt auch für die IT. Als ich in jungen Jahren das Programmieren erlernte und später ein Informatikstudium begann, war der Duden hierfür auch nicht wirklich zu gebrauchen. Ich denke, dass in einigen Fachbereichen bei der Auswahl der eingesetzten Autoren am falschen Ende gespart wurde. Bei Wikipedia kann man als Herausgeber diesbezüglich nichts falsch machen, denn es kostet eh nichts. Folglich bleibt es ein Kompromiss zwischen Nichts (i. S. von 'kein Themenbeitrag') und dem Risiko von Hobbyautoren mit entsprechendem Wissensmangel. Deswegen kommt für mich bei bestimmten Angelegenheiten ausschließlich Fachliteratur zum Einsatz oder in konkreten Belangen der Austausch mit akademisch ausgebildeten Musikern. Ich meine mich zu erinnern, dass Tele auch hierzu gehört. Wenn er über diese Begriffe eine andere Kenntnis hat, dann hat das irgendwo seinen Grund. Ich erinnere mich, wo ich wegen Krankheit im Studium 2 Tage fehlte. Es wurden bestimmte Begriffe und Vorgänge definiert. Als ich fehlte, wurden die präzisiert und in die Tiefe gehend erweitert. Ich hatte davon nichts mitbekommen. Ein Kommilitone sagte mir lediglich, es wurde nochmal abschließend über das Thema gesprochen. Später konnte ich mir dann wegen meiner Oberflächlichkeit "etwas anhören". Vielleicht trifft sowas auch Tele zu, oder es wurde inhaltlich nicht ausführlich behandelt, weil es vielleicht vom Studienplan her keine hohe Relevanz hatte. Ich kann das nicht beurteilen. Wichtig ist mir, dass ich nur anerkannte Quellen heranziehe. Wikipedia und den Duden kann ich da nicht zu zählen.
Liebe Grüße
Bernd
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Bernd C. Hoffmann
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Re: Tablaturen Service gesucht

Beitrag von Bernd C. Hoffmann »

J.A.P. hat geschrieben:
Bernd C. Hoffmann hat geschrieben: Diesen Preis hätte man in Tschechien erwartet aber nicht in den USA. Das ist lediglich ein Dumping Preis.
Ist das nötig? Ich empfinde eine solche Aussage als diskriminierend. Ich kenne einige tschechische Dienstleister, die gute Arbeit zu marktüblichen Preisen bieten.
Ich und andere Notensetzer kennen die Tschechen als Dumpingpreisanbieter aus Mitte der 90er Jahre. Wofür hier bei entsprechend komplexen Strukturen 35 bis 50 DM pro Seite üblich war, kamen die Tschechen mit Preisen von 5 € an. Das hat sich auch später nicht groß geändert. Dies hielt auch Einzug in andere Bereiche. Nenne Du es diskriminierend, ich nenne es direkte Erfahrung.
Liebe Grüße
Bernd
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leo
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Re: Tablaturen Service gesucht

Beitrag von leo »

Also dann, Freunde der gepflegten Wortklauberei, ich hätte da einen Kompromissvorschlag:

Was würdet ihr von dem schönen deutschen Wort "Übertragung" halten? So steht's in allen meinen Notenausgaben von Karl Scheit.

Und wem das dann auch noch nicht genügen mag oder zu undifferenziert deucht, dem sei folgende Wendung anempfohlen:

"Aus einer handschriftlichen Tabulatur für die fünfchörige Gitarre übertragen und bearbeitet von Karl Scheit",
daraus insbesondere der Abschnitt "übertragen und bearbeitet"!

Und schon lösen sich alle tatsächlichen oder vermeintlichen Problemchen in Rauch auf...

und nein, ich habe nichts geraucht...
ich rauche nämlich gar nicht mehr.

Tschüssi
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RB
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Re: Tablaturen Service gesucht

Beitrag von RB »

Transkription "trans"= über, hinüber, von-nach
Scription "scribere"= schreiben

Lassen wir es, wie es war. Vom durch Hören Gewonnenen zu Papier bringen paßt schon. Sprache ist nicht nur Regelwerk, sondern auch lebendiges Kommunikationsmittel. Lassen wir sie also leben.

Bernd hat also in den 90ern als Transkribent mit billig-Konkurrenz aus Tschechien zu kämpfen gehabt. Interessante Geschichte. Ich und andere Notensetzer haben davon überhaupt nichts mitbekommen.
J.A.P.
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Re: Tablaturen Service gesucht

Beitrag von J.A.P. »

Bernd C. Hoffmann hat geschrieben: Da die Musik lediglich lesbar gemacht werden soll, hat das mit einer Transkription überhaupt nichts zu tun. Das ist eine ausschließliche Übertragung in eine Notation und nennt sich Musikdiktat. Menschen, die diese Arbeit machen, heißen Kopisten.
Da wir gerade beim Wundern sind: Ein Musikdiktat kenne ich aus der Gehörbildung. Dort geht es darum, das relative Gehör dadurch zu schulen, dass man eine einmal gehörte Melodie korrekt niederschreibt. Eine Übung. Wie ein Diktat in der Schule. In meiner Erinnerung in staubigen Übungsräumen der Musikhochschule auf vergilbtem Notenpapier.

Ein Kopist hingegen fertigt(e) Abschriften an. Ursprünglich von Büchern in den Skriptorien der mittelalterlichen Klöster. Im Bereich der Musik fertigte der Kopist Abschriften der Handschriften der Komponisten für die einzelnen Orchestermusiker oder für die Archive an.

(Quelle: meine eigene akademische Bildung)

Diese Begriffe haben in ihrer ursprünglichen Bedeutung - ebenso wie der Begriff Transkription - herzlich wenig mit der in diesem Thread diskutierten Dienstleistung zu tun.
Bernd C. Hoffmann hat geschrieben: Ich und andere Notensetzer
Da hast du allerdings meinen vollen Respekt. Der Beruf des Notensetzers, der - anders als bei einer bloßen Nutzung von Notationssoftware - Kenntnis des Kupfer- bzw. Stahlstichs, der meiner Meinung nach ästhetisch jedem Computersatz überlegen ist, erfordert, hat mich schon immer fasziniert. Gute Notenstecher sind Künstler.

Gruß

Thorsten
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string
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Re: Tablaturen Service gesucht

Beitrag von string »

Mein Meyers Taschen-Lexikon Musik hat mir leider auch nicht weitergeholfen.
Ich möchte jetzt nicht erneut die Diskussion anstacheln,
aber mich würde es persönlich für mein Hobby-Vergnügen sehr interessieren
wie es unmissverständlich korrekt benannt wird, wenn man

a) eine Komposition für Gitarre von einem Tonträger heraushört und versucht
das Stück 1:1 in Notenschrift und in einer Tabulatur für Gitarre aufzuschreiben.

b) Wenn ich jedoch einen Song mehr oder weniger in ein Instrumental für Gitarre solo umwandle bzw. verändere
oder auch einer Komposition für Gitarre eine andere „Färbung“ gebe, nennt sich das dann korrekt benannt
eine Bearbeitung bzw. ein Arrangement??

Sollte ich aus den vorhergehenden Kommentaren nicht ganz schlau geworden zu sein,
bitte ich mir dies wohlwollend nachzusehen.
Bitte für meine beiden Fragen nur eine kurze kompetente Antwort.
Danke.

Gruß
Klaus
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"Das Wesentliche im Umgang miteinander ist nicht der Gleichklang,
sondern der Zusammenklang".
Ernst Ferstl
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Re: Tablaturen Service gesucht

Beitrag von Bernd C. Hoffmann »

RB hat geschrieben:Bernd hat also in den 90ern als Transkribent mit billig-Konkurrenz aus Tschechien zu kämpfen gehabt. Interessante Geschichte. Ich und andere Notensetzer haben davon überhaupt nichts mitbekommen.
Dann warst Du wahrscheinlich in einer anderen Nische tätig, wo es weniger Wettbewerb war. Auch kenne ich die Anforderungen nicht, die an Deinen Auftrag gebunden waren. U. a. hatte als Erstauftrag für ein Einstiegsangebot beim Bosworth Musikverlag ein Weihnachtsbuch für Gitarre gesetzt. Hierbei blieb es. Ich lehnte weitere Aufträge aus genannten Gründen ab. Davon abgesehen hatte der Verlag sich nicht an eine vertraglich vereinbarte Regel gehalten, was jedoch nichts mit dem Wettbewerb zu tun hat.

@ J. A. P.
Kann es sein, dass Du mich mit Haarspaltereien aus der Reserve locken willst? Du weißt doch genau, wie man gewisse Service-Leistungen anhand ihrer Tätigkeit benennt. Wenn auf der Visitenkarte Notensatz steht, dann tritt man eben als Notensetzer auf. Auch ist in diesem Forum bekannt, wie ich meine Dienstleistung erbracht habe. Du weißt sicher auch, welcher Musikverlag mit Ausrichtung auf den Massenmarkt sich manuellen Notenstich leistet, der im Vergleich zu schon damals aktuellen Technologien extrem teuer, zeitaufwändig, unpraktisch in der Handhabung und völlig unrentabel war. Übrigens nähen Buchbinder ihre produzierten Werke seit Jahrzehnten auch nicht mehr mit der Hand.
Liebe Grüße
Bernd
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Re: Tablaturen Service gesucht

Beitrag von RB »

Bernd, hast Du das seinerzeit als Freelancer gemacht ?
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