Identifizierung: Handcrafted Yamaha G-60A - seltsames lable Yamaha

Alles über die Nylon- und Darmbesaiteten

Moderator: RB

FabianJ
Beiträge: 333
Registriert: Do Aug 09, 2012 6:53 am
Wohnort: 75038

Re: Identifizierung: Handcrafted Yamaha G-60A - seltsames lable Yamaha

Beitrag von FabianJ »

Nachdem das Prachtstück jetzt zumindest der Hersteller identifiziert wurde, würde ich Ihr gerne für kleines Geld etwas neues Leben einhauchen.

Mir schwebt vor:
- Steg / Knüpfblock die Schrauben raus, entfernen, anschleifen, neu verleimen - kann man das selber machen oder No-Go ?
- Vernünftige Stegeinlage
- Griffbrett etwas aufarbeiten
- neue Mechaniken, die alten laufen furchtbar - wäre hier dankbar für Tipps was ich da nehmen könnte
- andere Saiten, medium Tension
Get to work
Es335
Beiträge: 964
Registriert: So Nov 18, 2012 10:54 am
Wohnort: Lampertstal

Re: Identifizierung: Handcrafted Yamaha G-60A - seltsames lable Yamaha

Beitrag von Es335 »

FabianJ hat geschrieben:
Mi Aug 03, 2022 6:56 pm
Nachdem das Prachtstück jetzt zumindest der Hersteller identifiziert wurde, würde ich Ihr gerne für kleines Geld etwas neues Leben einhauchen.

Mir schwebt vor:
- Steg / Knüpfblock die Schrauben raus, entfernen, anschleifen, neu verleimen - kann man das selber machen oder No-Go ?
- Vernünftige Stegeinlage
- Griffbrett etwas aufarbeiten
- neue Mechaniken, die alten laufen furchtbar - wäre hier dankbar für Tipps was ich da nehmen könnte
- andere Saiten, medium Tension
Bis auf den Steg neu verleimen alles sinnvoll und gut.

Kann man erkennen, ob die Holzplatte innen unter der Strebe durchgeht, oder sind das zwei einzelne Holzplatten, die jeweils zwischen zwei Streben verschraubt sind? Unabhängig davon sieht mir das so aus, als wäre das von Hersteller bereits so gemacht und keine Reparatur. Das wäre auch nicht ganz unüblich im unteren Preisbereich und wird i.d.R. durch zwei schicke, weiße Punkte im Knüpfblock kaschiert.

Den Steg nur durch aufdrücken auf die Decke zu verleimen funktioniert so leider nicht. Dazu braucht man spezielle Leimzwingen, sonst hält die Verleimung nicht ordentlich. Außerdem sind nicht die Schrauben das Problem, sondern die massige Holzplatte im inneren, die aus Buchenholz zu sein scheint. Die dämpft die Decke nicht unerheblich. Ich würde es beim Steg erst mal bei einer neuen, gut eingepaßten Stegeinlage aus Knochen belassen.

Neue Mechaniken würde ich von Der Jung oder einfache Rubner nehmen. Die sind gegenüber dem, was da drauf ist allemal eine Verbesserung.
FabianJ
Beiträge: 333
Registriert: Do Aug 09, 2012 6:53 am
Wohnort: 75038

Re: Identifizierung: Handcrafted Yamaha G-60A - seltsames lable Yamaha

Beitrag von FabianJ »

Es sind zwei einzelne Holzplatten, die jeweils ordentlich mit Leim eingeschmiert sind und dann geschraubt. Kommen also eh nicht raus wegen Leim.
Die Schrauben dagegen gehen ziemlich leicht raus
Get to work
Es335
Beiträge: 964
Registriert: So Nov 18, 2012 10:54 am
Wohnort: Lampertstal

Re: Identifizierung: Handcrafted Yamaha G-60A - seltsames lable Yamaha

Beitrag von Es335 »

Ich würde die Schrauben sicherheitshalber drin lassen. Wer weiß, wie gut der Steg selber verleimt ist und ob er dem Saitenzug noch standhält, wenn die Unterstützung durch die Holzplatten unter der Decke weg ist!
FabianJ
Beiträge: 333
Registriert: Do Aug 09, 2012 6:53 am
Wohnort: 75038

Re: Identifizierung: Handcrafted Yamaha G-60A - seltsames lable Yamaha

Beitrag von FabianJ »

JA die bleiben drin, waren ziemlich loose, nun handfest.
Danke an Alle für die zahlreichen Rückmeldungen und Hilfestellung bei der Identifizierung der Gitarre.

Grüsse
Get to work
Antworten