
Decke hat "Wellen" - EILT kann da was passieren??
Moderator: RB
- Pappenheim
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Hallo in die Runde,
danke für Eure Antworten. Ich habe mit einem Gitarrenbauer gesprochen. Er sagte, dass der Riss viel zu klein ist, um diesen aufzufüllen mit Leim. Ich solle beobachten.
LF steigt, ich habe einfach die Abdeckung vom Aquarium genommen und sobald es wärmer wird, kommt sie wieder drauf und dann reicht die vorhandene LF.
Gut möglich, dass im Frühling wenn der Seenebel wieder kommt, der Riss wieder von selbst zugeht, wie er sagte. Ich denke ich warte einmal und beobachte.
Ich bedanke mich bei allen für Antworten!
danke für Eure Antworten. Ich habe mit einem Gitarrenbauer gesprochen. Er sagte, dass der Riss viel zu klein ist, um diesen aufzufüllen mit Leim. Ich solle beobachten.
LF steigt, ich habe einfach die Abdeckung vom Aquarium genommen und sobald es wärmer wird, kommt sie wieder drauf und dann reicht die vorhandene LF.
Gut möglich, dass im Frühling wenn der Seenebel wieder kommt, der Riss wieder von selbst zugeht, wie er sagte. Ich denke ich warte einmal und beobachte.
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- SouthernJumb°
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Hi,
man muss schon zwischen Decken- und Bodenrissen unterscheiden. Boden- und Zargenrisse sind eher (nicht immer) unproblematischer, und wirken sich klanglich weniger aus. Eine Reparatur mit Klötzchen kann sich da, wie von "Papa" beschrieben, negativ auswirken (das hätte man auch anders lösen können …).
Unreparierte Deckenrisse können sich klanglich deutlich auswirken, da die Decke, als Membran, in ihrem Schwingungsverhalten verändert wird. Wenn der Riss auf Spannungen im Holz selbst zurück zu führen ist, kann die Gitarre nach der Reparatur sogar besser klingen als vorher. Deckenrisse würde ich immer reparieren lassen, Boden- und Zargenrisse immer dann, wenn die Stabilität gefährdet ist.
Nebenbei, es gibt alte Instrumente, die sehr viele reparierte Risse haben und super klingen.
man muss schon zwischen Decken- und Bodenrissen unterscheiden. Boden- und Zargenrisse sind eher (nicht immer) unproblematischer, und wirken sich klanglich weniger aus. Eine Reparatur mit Klötzchen kann sich da, wie von "Papa" beschrieben, negativ auswirken (das hätte man auch anders lösen können …).
Unreparierte Deckenrisse können sich klanglich deutlich auswirken, da die Decke, als Membran, in ihrem Schwingungsverhalten verändert wird. Wenn der Riss auf Spannungen im Holz selbst zurück zu führen ist, kann die Gitarre nach der Reparatur sogar besser klingen als vorher. Deckenrisse würde ich immer reparieren lassen, Boden- und Zargenrisse immer dann, wenn die Stabilität gefährdet ist.
Nebenbei, es gibt alte Instrumente, die sehr viele reparierte Risse haben und super klingen.
Gruß, fretworker
Hallo Fretworker,
ein Gitarrenbauer sagte mir mal das Decken mit Riss, oftmals
Spannungen im Holz an einer Art Sollbruchstelle abbauen können
und dann mit Riss oftmals sogar deutlich besser und offener
klingen können als im makellosen Zustand ohne Riss.
Ist aber immer für jedes Instrument im Einzelfall zu betrachten und nicht allgemeingültig.
Am besten zum Profibauer gehen, der sichs anschaut
und zum Individualfall was sagen kann..
lg der Papa
ein Gitarrenbauer sagte mir mal das Decken mit Riss, oftmals
Spannungen im Holz an einer Art Sollbruchstelle abbauen können
und dann mit Riss oftmals sogar deutlich besser und offener
klingen können als im makellosen Zustand ohne Riss.
Ist aber immer für jedes Instrument im Einzelfall zu betrachten und nicht allgemeingültig.
Am besten zum Profibauer gehen, der sichs anschaut
und zum Individualfall was sagen kann..
lg der Papa
Zuletzt geändert von Der Papa am Fr Feb 17, 2012 1:08 pm, insgesamt 1-mal geändert.
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Hallo fretworker,
da magst Du Recht haben, aber wenn es (noch) nicht geht, dann geht es eben nicht. Ich muss abwarten, sagte der Gitarrenbauer und dann weitersehen.
Klanglich merke ich keinen Unterschied, aber ich denke das liegt nicht am schlechten Gehör, sondern eher an den noch fehlenden Erfahrungen.
Viele Grüße
da magst Du Recht haben, aber wenn es (noch) nicht geht, dann geht es eben nicht. Ich muss abwarten, sagte der Gitarrenbauer und dann weitersehen.
Klanglich merke ich keinen Unterschied, aber ich denke das liegt nicht am schlechten Gehör, sondern eher an den noch fehlenden Erfahrungen.
Viele Grüße
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Völlig korrekt, ich würde es auch immer vom Fachmann prüfen lassen.Der Papa hat geschrieben:Ist aber immer für jedes Instrument im Einzelfall zu betrachten und nicht allgemeingültig.
Am besten zum Profibauer gehen, der sichs anschaut und zum Individualfall was sagen kann.
@Kerstin
Der Riss muss sich nicht unbedingt klanglich auswirken, zumal er in deinem Fall sehr eng ist. Sollte er sich so weit öffnen, dass man durchgucken kann, also einen offenen Spalt bildet, sieht die Sache wieder anders aus. Aber das kann dauern. Möglicherweise merkst du gar nichts mehr, wenn die Luftfeuchtigkeit wieder höher ist.
Gruß, fretworker