Gitarren von Khaya bzw. Lakewood?

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Moderator: RB

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Gitarrenmacher
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Re: Gitarren von Khaya bzw. Lakewood?

Beitrag von Gitarrenmacher »

Holger Hendel hat geschrieben:Herrje, an der Holzgitarrenfront weht scheinbar wieder ein rauer Wind. Im Carbonlager ist hingegen alles entspannt. Da gibt´s halt nicht so viel Auswahl, man ist froh mit dem was man hat. 8)
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RB
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Re: Gitarren von Khaya bzw. Lakewood?

Beitrag von RB »

Wenn man von einer Person keine Demut zu gewärtigen hat, sondern nach Überschreiten eines ziemlich niedrigen Schwellenwerts Anfeindungen, die nicht selten den Grenzbereich zur Beleidigung ankratzen, so ist das Bernd C. Hoffmann, der große Geschäftsmann mit den zahlreichen Schülern. Ich schaue mir diese Dauer-Gereiztheit nicht mehr viel länger an.
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berndwe
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Re: Gitarren von Khaya bzw. Lakewood?

Beitrag von berndwe »

Bernd C. Hoffmann hat geschrieben: Ich glaube nicht, dass Du das mit Deinem knappen Jahr Zugehörigkeit beurteilen kannst. Mit tele habe ich mich schon lange vor Dir gezofft. Dass er einen ausgeprägten Drang für vieles Gerede zum Überbewerten von Belanglosigkeiten hat, teilte ihm Ulrich Peperle schon sn anderer Stelle deutlich mit. Auch ich bin nicht immer der bequemste Diskutant, aber damit kann ich gut leben. Andere auch. Wer mit mir Probleme hat, der kann mir auch aus dem Weg gehen, wenn er möchte.
Dir aus dem Weg zu gehen ist zumindest in diesem, mit Deinen Rechthabereien vollgepumpten Thread schwer. Wenn Du schon ein eigenes Forum hast, wäre es schön, wenn Ihr Eure Animositäten dort pflegen würdet und nicht hier. Man muss auch nicht eine Mindestzeitspanne hier mitgemacht haben, um beurteilen zu können ob sich jemand anständig und respektvoll verhält oder nicht.

Die Ausgangsfrage dieses Threads interessiert mich durchaus. Man muss nur - vor allem Dank Deiner Mitwirkung - viel für diese Frage Unerhebliches unfreiwillig mitlesen. Es nervt jetzt.
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Niels Cremer
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Re: Gitarren von Khaya bzw. Lakewood?

Beitrag von Niels Cremer »

Ich lese hier seit einiger Zeit mit zunehmendem Kopfschütteln mit, schon ein Wahnsinn, erwachsene Männer! (nehme ich an ... ) :roll:

LG,
Niels
Pit the Picker
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Re: Gitarren von Khaya bzw. Lakewood?

Beitrag von Pit the Picker »

Dieses gesamte gegenseitige "anpieseln" ist einfach nur :pein:

@ ADMIN: Ich bin vernünftig, hol mich hier raus. Will heißen: Bitte melde mich aus dem Forum endgültig ab. Die Diskussionskultur nervt mich an.
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Sperris
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Re: Gitarren von Khaya bzw. Lakewood?

Beitrag von Sperris »

Erwachsene Männer.... neee, bestimmt nicht. Eher Kindergarten oder bestensfalls Jugendheim!

@Pit
Lass Dir von einemm Faden hier nicht die Laune verderben. Meistens wird doch im angenehmen Ton diskutiert. Hier und da geht es mal etwas heftiger zu... thats life!

Gruß Ralf
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tele
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Re: Gitarren von Khaya bzw. Lakewood?

Beitrag von tele »

Zurück zum Ausgangsthema:
"Insgesamt ist diese Gitarre ein ausgezeichneter Allrounder." (Musik Produktiv)

Bei Khaya K-32 F - Tatyana Ryzhkova spielt Allegro von J.S. Bach kann die Khaya die Stahlsaiten in ihrem Pedigree nicht leugnen. Finde ich aber für Barock oder Renaissance durchaus reizvoll.

Bei Khaya K-32 Z - Tatyana Ryzhkova spielt Romanze von J.K. Mertz fehlt mir doch etwas die Wärme und die Süße, die ich mit Romantischer Musik assoziiere.

"Allrounder" scheinen mir die Khayas eher auf das gesamte Musikspektrum bezogen, als auf das klassische Repertoire.
Folk, Bossa, Pop, Strumming? Kein Problem!
Aber für Tarrega wären sie defintiv nicht meine Weapons of Choice!

Ich denke auch, hier ist das Klangideal von Martin Seeliger entscheidender als die Auswahl der Hölzer...
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fretworker
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Re: Gitarren von Khaya bzw. Lakewood?

Beitrag von fretworker »

tele hat geschrieben:Ich denke auch, hier ist das Klangideal von Martin Seeliger entscheidender als die Auswahl der Hölzer...
Ja sicher, warum sollte Seliger die zweihundertausendste Konzertgitarre bauen, die sich kaum von anderern Manufakturgitarren unterscheiden wird. Insofern finde ich es konsequent, einen eigenen Weg zu gehen, einige Liebhaber werden sich schon finden. Meins ist es nicht, aber das muss ja auch nicht.
Gruß, fretworker
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berndwe
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Re: Gitarren von Khaya bzw. Lakewood?

Beitrag von berndwe »

fretworker hat geschrieben:
tele hat geschrieben:Ich denke auch, hier ist das Klangideal von Martin Seeliger entscheidender als die Auswahl der Hölzer...
Ja sicher, warum sollte Seliger die zweihundertausendste Konzertgitarre bauen, die sich kaum von anderern Manufakturgitarren unterscheiden wird. Insofern finde ich es konsequent, einen eigenen Weg zu gehen, einige Liebhaber werden sich schon finden. Meins ist es nicht, aber das muss ja auch nicht.
Den eigenen Weg ist er mit den Stahlsaitengitarren ja auch gegangen - nicht gänzlich erfolglos. Wenn ich noch eine Nylonstring bräuchte, würde ich mir Khaya auch anschauen.
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Gitarrenmacher
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Re: Gitarren von Khaya bzw. Lakewood?

Beitrag von Gitarrenmacher »

fretworker hat geschrieben:....................................................
Ja sicher, warum sollte Seliger die zweihundertausendste Konzertgitarre bauen, die sich kaum von anderern Manufakturgitarren unterscheiden wird. Insofern finde ich es konsequent, einen eigenen Weg zu gehen, einige Liebhaber werden sich schon finden. Meins ist es nicht, aber das muss ja auch nicht.
:bide: :bide: Da kann ich nur laut applaudieren. Es macht wirklich keinen Sinn, die 127 "vorbildgetreue Variante" eines Gitarrenmodells zu bauen. Es sei denn der Erbauer ist genau mit dem Modell konform. Das gilt auch für die Stahlsaitenfraktion. Stringenter (Klang)Nachbau bedeutet entweder Stillstand oder Geschäftsmodell.
Beides ist nicht M.Seeligers Anspruch. Meiner auch nicht.
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Baton Rouge
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Re: Gitarren von Khaya bzw. Lakewood?

Beitrag von Baton Rouge »

Ich beitze beides. Eine D-20 Custom und eine K-14 FC.

Ich habe mir an die Khaya einen Cut machen lassen da ich es optisch einfach ansprechend fand. Ich muss sagen das ich mit der Khaya sehr zufrieden bin. ( Bei dem was ich so laienhaft vor mich hin spiele). Ich bin kein Klassiker, deshalb kann ich jetzt auch nicht sagten welche Gitarre am den besseren Klang hat. Meiner Meinung nach ist die Khaya im gesamten Spektrum sehr voluminös, doch meistens ist es doch das eigene empfinden das die Herzen beim Klang einer Gitarre höher schlagen lässt. Außerdem spielen ja die Saiten auch eine sehr große Rolle. Dem einen gefällt CF Martin der ander findet Savarez am besten. (von den vielen anderen Herstellern mal abgesehen). Das ist doch eigentlich das schönste. Jeder Musiker hat einen anderen Geschmack und das macht die Musik so einzigartig.

So jetzt bin ich aber ganz schön weit abgeschweift.

Zum eigentlichen Thema. Ob Lakewood oder Khaya, ich kann beides nur empfehlen. Preislich sowie die Leistung die man dafür bekommt.

MfG
:guitar1: Gitarristen tanzen nicht!
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randomNotes
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Re: Gitarren von Khaya bzw. Lakewood?

Beitrag von randomNotes »

Baton Rouge hat geschrieben:Ob Lakewood oder Khaya, ich kann beides nur empfehlen. Preislich sowie die Leistung die man dafür bekommt.
Das kann ich nur bestätigen. Bei meiner ersten Lakewood, einer A-31 Custom war ich schon sehr beeindruckt!

Jetzt bin ich glücklicher Besitzer einer Khaya K-32F und bin echt angetan von dem Klang sowie der Verarbeitung. Ich habe in den letzten Wochen einige Konzertgitarren getestet. Alle im Preissegment von 800€ bis Kann-Ich-Mir-Definitiv-Nicht-Erlauben. Es gab zwar Mitstreiter was den Klang betraf, aber im Anbetracht der Services vom Erbauer in erreichbarer Nähe und insbesondere des Preises war am Ende die Entscheidung dann doch recht einfach.

Den Klang empfinde ich primär als warm mit deutlich ausgeprägten Bass der wohldosiert werden will sowie ausgewogenem, singenden Diskant.

Was stark auffiel war die schnelle Ansprache, die mir bei den erschwinglichen Gitarren sonst nicht so begegnet ist!

Anfangs war ich jedoch von diesem Gig-Bag nicht gerade angetan und fand es eher albern eine Gitarre in der Preisklasse mit einem Gig-Bag zu kaufen. Umso überraschter war ich als der Händler mit dem Gig-Bag um die Ecke kam. Die Bilder die ich im Netz gefunden habe waren falsch oder veraltet. Das so genannte Gig-Bag ist eher ein Soft-Case das sehr hochwertig verarbeitet ist. Es besteht aus einem robusten Stoff sowie Leder und hat ein sehr schönes Tragesystem, welches separat verstaut ist und bei Bedarf befestigt werden kann. Das Soft-Case steht jetzt in meinem Musikzimmer, wie ein Koffer auf der Kommode und wird auch wie ein solcher zur Lagerung genutzt.

Die Verarbeitung der Gitarre ist makellos und gerade der Steg sowie der Kopf der Gitarre fallen direkt ins Auge.
Genug der Schwärmerei. Eventuell lade ich mal ein paar Bilder des Soft-Case hoch.

Bin mal gespannt wie sie sich noch entwickelt... Eine wundervolle Gitarre!

Liebe Grüße
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