Martin Okenica

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tele
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Re: Martin Okenica

Beitragvon tele » Mi Okt 09, 2019 7:55 pm

Außer den Saiten habe ich auch noch einige verbilligte Noten erstanden, unter anderem Einladung zum Walzer von der polnischen Gitarristin, Pädagogin und Komponistin Tatiana Stachak. Daraus habe ich den Walzer Im kleinen Café auf meiner Lacôte Kopie gespielt. Ich denke, eine gewisse Kaffeehauskompatibilität ist ihr nicht abzusprechen.
https://www.youtube.com/watch?v=brX7Myf-LRw
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docsteve
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Re: Martin Okenica

Beitragvon docsteve » Do Okt 10, 2019 12:46 pm

Hmm- mir scheint, die Gitarre und das Stück würden von einem weicheren Klang sehr profitieren. Ich schätze dein Spiel und deine Beiträge sehr, aber die Aufnahme kann mich so gar nicht von den Vorteilen der Sugar-Saiten überzeugen - falls du sie dafür überhaupt verwendet hast?

Aber klär mich auf. Ich habe gerade eine neue Gitarre und darf jetzt die optimalen Saiten dafür suchen.

Viele Grüße Stephan
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tele
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Re: Martin Okenica

Beitragvon tele » Do Okt 10, 2019 1:49 pm

Hallo Stefan,
danke für's Reinhören und Kommentieren!
Was genau meinst du mit "weicherem Klang"?
Einen runden süffigen Konzertgitarrenklang kann die Lacôte Kopie schon aufgrund ihrer geringeren Größe und des Korpusmaterials Ahorn nicht bieten.
Ich habe Aquila Ambra 900 benutzt, ich hätte sie vielleicht vor der Aufnahme noch ein wenig sich setzen lassen sollen.
Aber das sind Nuancen, mir gefällt der Klang, so wie er ist, ganz gut...

Gruß
Christian

PS.: Was ist denn die neue Gitarre?
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Re: Martin Okenica

Beitragvon fretworker » Do Okt 10, 2019 2:16 pm

Sehr schönes Stück! Ich muss wohl doch mal ins Saarland fahren um die Okenica anzuspielen. ;) Zumal du offenbar auch ein Espressofan bist. :lol:

Bzgl. des Klanges kann ich nur soviel sagen, dass es über den PC-Lautsprecher bzw. externen Mini-LS sehr gut klang. Das ist natürlich mit Vorsicht zu genießen, klar, aber ich kenne meine LS, da kann ich schon relativieren. Ein dicker Torres-Sound ist weder zu erwarten noch wäre es dem Stück dienlich. Mir gefällt das so.
Gruß, fretworker
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Re: Martin Okenica

Beitragvon tele » Fr Okt 11, 2019 7:45 am

Danke auch dir!
Wenn man auf Youtube Walc w kafejce eingibt, kann man sich verschiedene Versionen des Walzers anhören.
Alle auf normalen Konzertgitarren eingespielt,
Ich denke meine Okenica klingt anders, aber nicht unbedingt schlechter...
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Re: Martin Okenica

Beitragvon Niels Cremer » Fr Okt 11, 2019 8:02 am

Ich finde das einen sehr feinen, differenzierten Klang in deinem Video, schade nur dass man die Gitarre kaum sieht ...

LG,
Niels
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Re: Martin Okenica

Beitragvon docsteve » Fr Okt 11, 2019 12:03 pm

tele hat geschrieben:Hallo Stefan,
danke für's Reinhören und Kommentieren!
Was genau meinst du mit "weicherem Klang"?
Einen runden süffigen Konzertgitarrenklang kann die Lacôte Kopie schon aufgrund ihrer geringeren Größe und des Korpusmaterials Ahorn nicht bieten.
Ich habe Aquila Ambra 900 benutzt, ich hätte sie vielleicht vor der Aufnahme noch ein wenig sich setzen lassen sollen.
Aber das sind Nuancen, mir gefällt der Klang, so wie er ist, ganz gut...

Gruß
Christian

PS.: Was ist denn die neue Gitarre?


Ich war gerade 2 Wochen in Andalusien (daher die neue Gitarre) und habe in Ronda Paco Seco mit einer Biedermeiergitarre bzw. deren spanischem Äquivalent gehört, wie er Tarrega spielte. Der Klang was relativ zurückhaltend und gedämpft, was für mich gut passte. Mit einem "süffigen Konzertgitarrenklang" hatte das auch nichts zu tun, im Gegenteil.

Über meine Kopfhörer klang deine Aufnahme dagegen sehr "in your face". Es kann also gut dem direkten Vergleich geschuldet sein, bzw. der Tatsache, dass ich etwas ganz anderes erwartet hatte.

Die neue ist eine Flamenca von Antonio Martin aus Marbella, die allerdings gar nicht so rotzig klingt wie Flamencas es sonst tun: https://share.icloud.com/photos/0yYMV2m ... j8CgP7utEg. Eine Aufnahme werde ich übers WE wohl nicht schaffen, sorry...

Viele Grüße Stephan
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Re: Martin Okenica

Beitragvon tele » So Okt 13, 2019 8:11 pm

Danke Niels, im nächsten Okenica-Video werde ich noch einige Detaillaufnahmen von der Lacôte-Gitarre zeigen.
Ich war gerade 2 Wochen in Andalusien (daher die neue Gitarre) und habe in Ronda Paco Seco mit einer Biedermeiergitarre bzw. deren spanischem Äquivalent gehört, wie er Tarrega spielte. Der Klang was relativ zurückhaltend und gedämpft, was für mich gut passte. Mit einem "süffigen Konzertgitarrenklang" hatte das auch nichts zu tun, im Gegenteil.

Ich habe gerade Paco Seco auf YT gesucht, und habe ihn nicht mit Biedermeiergitarre, aber unter anderem dieses Video gefunden: https://www.youtube.com/watch?v=i96Kzl0edlM&t=43s
Für mein Ohr klingt das mehr in "your Face" als meine Lacôte-Kopie. Dass die ziemlich direkt klingt, kann auch an der amateurhaften Art liegen, wie ich aufnehme:
ein Mikrofon direkt vor der Gitarre, kein Raummikrofon, kein Compressor/Limiter, kein EQ, höchstens ein Bisschen nachträglicher Hall...

Die Antonio Martin sieht interessant aus. Da würde ich gerne mehr darüber erfahren.
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Re: Martin Okenica

Beitragvon docsteve » Mo Okt 14, 2019 1:02 pm

Das ist eine Flamenca, die klingt natürlich ganz anders. Vom allgemeinen Klang ist deine Aufnahme übrigens viel besser; bei Paco hört man ja mehr Raum als sonstwas. Und im direkten Vergleich klingt die Lacote viel intimer.

Ich mache demnächst ein paar Aufnahmen und stelle meine Neue dann offiziell hier und beim Bernd vor. Die Zeit reicht im Moment zwar zum Üben, aber nicht zum Aufnehmen. Viel zu viel Stress, der von der Spielzeit abgeht.

Viele Grüße Stephan

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