Nebengeräusche beim Auf-und Abgleiten der Greiffinger

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Herigo
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Beitragvon Herigo » Di Feb 21, 2012 11:55 pm

Pappenheim hat geschrieben:Jetzt lassen wir ihn erstmal ausschlafen, den Herigo, und dann wird er uns schon noch mitteilen, was er gemeint hat.


ich war wirklich der meinung, dass es keine beschichtete nylons gibt, jetzt gilt für mich der mal wieder :shock: .
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gitano
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Nebengeräusche beim Auf- und Abgleiten der Greifhand

Beitragvon gitano » Mi Mai 09, 2012 3:24 pm

Liebe Freunde!
Ich danke Euch allen für die wertvollen Tipps, die mir helfen Nebengeräusche beim Lagenwechsel zu vermeiden. Es ging um die Nebengeräusche beim Prelude Nr.IV von Heitor Villa Lobos. Besonders danken möchte ich "ralphus" für die wertvollen "youtube" Links zu Ulli Boegershausen. Sehr gut! Wirklich sehr gut! Ihr habt recht! Wenn ich Nebengeräusche beim Lagenwechsel vermeiden will muss ich Führungsfinger verwenden, die auf den unbeschichteten also glatten Saiten liegen. Das heisst exakt und schnell von einem Akkord zum anderen gleiten, wennmöglich die Bass-Saiten aber nicht berühren sonst habe ich schon Nebengeräusche. Diese Art von Lagenwechsel bedeutet wirklich Mehrarbeit, die sich aber auf jeden Fall rentiert. Denn gerade beim Prelude Nr.IV können die Nebengeräusche beim Gleiten so stark werden, wenn ich den gegriffenen Akkord vom I.,II. bis XII. hinauf und wieder herunterführe, dass die Nebengeräusche teilweise stärker sind als die vorgegebene Melodie!Deshalb muss ich genau schauen welcher Finger führt vom gegriffenen Akkord zum nächsten Akkord und wenn möglich nur die glatten Saiten zur Führung verwenden. Recht vielen Dank für Eure Beiträg, die teilweise sehr lustig sind. Z.B. von "wuwei". Das Spielen mit beschichteten Saiten ist wie "schnackseln mit Gummi". Dafür ein Beitrag aus dem Deutschunterricht: Thema Steigerung der Wörter. Schüler/in: Du bist mir lieb und wert. Du bist mir lieber und werter. Du bist mir am liebsten am Allerwertesten! :D
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Bemalu
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Beitragvon Bemalu » Do Mai 10, 2012 11:23 am

Hallo

aus meiner Sicht gehören die Greifgeräusche (fret nois) dazu. Der Klang einer Gitarre besteht nicht nur aus den schwingenden Saiten, sondern auch vom "Klack", wenn das Plektrum die Saite berürt und den Gequietsche der Greifhand - von den obertönen ganz zu schweigen. Immerhin gibt es Studios die der Griffhand ein separates Mic spendieren, damit dieses Geräusche schöner abgenommen und gemixt werden können.

Auch bei VST-Instrumenten gibt es einige Gitarren, wo die fret noises auch gesampelt sind.

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Nebengeräusche beim Auf- und Abgleiten der Finger d.li.Hd.

Beitragvon gitano » Do Mai 24, 2012 12:33 pm

Hallo ralphus!
Deine Links zu Boegershausen "Leadfinger" waren sehr hilfreich! Ich kann mit dieser Technik die Nebengeräusche beim Spielen von Prelude Nr.4 von Villa Heitor Lobos sehr reduzieren. Ich muss allerdings mehr das Gleiten des Führungsfingers üben. Welcher Finger führt. Wennmöglich auf den glatten Saiten. Das trifft für die Melodie und auch für die Akkorde zu. Ich darf nicht mehr mit allen Greiffingern einfach auf- und abgleiten, was natürlich einfacher wäre. Vor allem bei schnellem Tempo. Auch hier muss überlegt werden, welcher Finger führt und trotzdem bei hohem Tempo den Akkord in der höheren oder tieferen Lage genau treffen! Danke nocheinmal Dir für diese Hinweise und auch den anderen im Forum. Ulrich peperle und den anderen. Hoffentlich kann ich mich einmal revanchieren!
Beste Grüße aus Tirol. Wir haben leider momentan schlechtes Wetter. Ist zum Üben aber gar nicht schlecht. Ich sollte jeden Tag ca. 18-20km unterwegs sein da ich Alterszucker habe. Ich muss dann aber kein Insulin spritzen. Ich verlasse mich beim Wetter immer auf den uralten "Reinmichelkalender". Der stimmt bei den Wettervoraussagen meistens. So zum Beispiel für den Mai: "Regnet es im Mai, ist der April schon vorbei." :D
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Re: Nebengeräusche beim Auf- und Abgleiten der Finger d.li.H

Beitragvon wuwei » Do Mai 24, 2012 2:18 pm

gitano hat geschrieben:Ich sollte jeden Tag ca. 18-20km unterwegs sein da ich Alterszucker habe....


Na, von fleißigem Üben mit dem Führungsfinger kann man ja eh erst ab 10 km pro Tag sprechen. Dann hast Du doch schon die halbe Miete. :wink:

Herzlichen Gruß, Uwe
"A Harf’n g’hert in ka Symphonie;
i’ hab’ ma nöt helf’n könna."
(Anton Bruckner über seine 8.)

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