Boesser Ferrari Signature Modell

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Moderator: stringbender

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stringbender
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Boesser Ferrari Signature Modell

Beitrag von stringbender »

Es geht los!

Hier mal kurz die technischen Daten:

Decken: Alpenfichte, Sitkafichte
Boden/Zargen: Riopalisander
Hals: Cedro
Griffbrett: Ebenholz
Binding: Ahorn


Die Gitarre erhält ein Cutaway. Auf den Bildern ist das noch nicht zu sehen, kommt später.

Hier die ersten Bilder:


Bild
Bild

Bild

Die frisch zusammengesetzte Kopfplatte
Bild
Armin Dreier Gitarrenbau
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Joachim
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Beitrag von Joachim »

Hallo Armin,

sieht super aus.
Baust Du immer gleich ein Schwester-Modell mit?
Gruss
Joachim :guitar1:

2006 - Kreul Nr. 29 - Tuja
2008 - Kreul Vollfichte Kreulevaro
2011 - Kopie Stauffer Gitarre (1804)
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Stephan F.
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Beitrag von Stephan F. »

sabber, sabber!
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Furch S-24 (zu verkaufen, lefty)
stringbender
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2. Gitarre

Beitrag von stringbender »

Ja, ich baue die Gitarre praktisch doppelt. In so einem Fall ist man mit 2 Instrumenten immer besser ausgestattet, da es die Hauptgitarre werden soll. Quasi das Arbeitsgerät auf der Bühne und im Studio. Wenn eine Gitarre durch irgendeinen Umstand ausfällt (Unfall, Diebstahl, o.ä.) dann ist immer noch die andere da. Deswegen das Schwestermodell. Ich hoffe mal ich bekomme die beiden rechtzeitig fertig.

Gruß
Armin
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Uwe
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Beitrag von Uwe »

Moin Armin,

sieht schon sehr gut aus :lol:

Vor allem die Kopfplatte gefällt!
Schon mit in der Holzstruktur eingearbeiteten Trussrod/Abdeckkappe? :roll:

Welches Grundmodell wird den die Ausgangsbasis?

Un' nu' gib Gas, damit der Claus sie noch rechtzeitig erhält :wink:

Grüße
Uwe
stringbender
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Trussrod

Beitrag von stringbender »

Ich verwende keine Stahlstäbe. Die Halsstäbe die ich einbaue sind aus Carbon und werden speziell für mich gefertigt. Sie sind nicht verstellbar und bleiben immer in der korrekten Position. Ein Nachstellen des Halses erübrigt sich somit.

viele Grüße
Armin
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MarioG
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Beitrag von MarioG »

m0in ...

hast du dein"Bridge" patentieren lassen ?

weil ich möcht gern eine zeichendarstellung haben um zu verstehen, wie dieser funktioniert.

Ich nahm an, das der so ähnlich wäre wie bei Classic-gitarren, doch ähnelt Optisch doch eher der variate der bepinten -aber irgendwie auch nicht

Ich möcht zugern die Gitarren von dir antesten, auch die eine deines Sohnes (Zitrone)

...
in diesem Sinne ...
schönen Tag noch !

MG
-------
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Volkmar
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Beitrag von Volkmar »

Sehr schön, Armin. Das Rio hat ja eine extrem wilde Maserung !
Wie verhält es sich eigentlich dabei mit den Jahresringen (stehend oder liegend) ?
---------------------------------
Fylde Oberon
Lakewood A32-CP
Stoll Alegra
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guitar-hero
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Beitrag von guitar-hero »

MarioG hat geschrieben:m0in ...

hast du dein"Bridge" patentieren lassen ?

weil ich möcht gern eine zeichendarstellung haben um zu verstehen, wie dieser funktioniert.

Ich nahm an, das der so ähnlich wäre wie bei Classic-gitarren, doch ähnelt Optisch doch eher der variate der bepinten -aber irgendwie auch nicht


...
:shock:

ähm, nixfürungut, aber ...

... Du warst nicht gerade in der Nähe von Reinhard's Putzi? :whistler:

... ich dachte immer, ich hätte sowas schon mal gesehen.
War's bei Ovation, oder Lowden, oder ...

:wink:
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MarioG
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Beitrag von MarioG »

m0in ..


@ hero ...

oh, ähm ... :roll: schneller gedacht als getippt :lol:

im anderen Thread seh ich gerade ein genaueres Bild.
Nu hat sich mein Posting von selbst gelöst *g

..
in diesem Sinne ...
schönen Tag noch !

MG
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stringbender
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was bisher geschah

Beitrag von stringbender »

Ich hab' ein bisschen weitergebaut. Anbei 2 Bilder sozusagen als Übersicht.

Grüßle
Armin

Bild



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Gerrit
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Beitrag von Gerrit »

Hallo Armin

In Deinem ersten Beitrag zu diesen Gitarren hast Du ein Bild mit 2 Decken reingestellt...Die hatten Würfel-Rosetten. Jetzt sieht man im Hintergrund eine Decke mit Holz/Abalone-Rosette. Was für Rosetten bekommen die Gitarren?
Und warum eine Decke aus Sitka und eine aus Alpenfichte? Je nach gespielten Stücken?
Und auch von mir nochmal die Frage: Haben diese wild gemaserten Rios immer stehende oder liegende Jahresringe, bzw. sieht man das quasi "schon von weitem" ob stehende oder liegende?
Entschuldige die unfachmännische Frage...


Gruessli, Gerrit
Gruss, Gerrit

Dreier Concert Classic, Rio/Alpenfichte
stringbender
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2 Decken

Beitrag von stringbender »

Hallo0 Gerrit,

Die Gitarren bekommen beide die Würfel Rosette. Die Decke im Hintergrund hat keine Abalone Einlage und gehört auch zu einem anderen Instrument.

Eine Gitarre bekommt eine Decke aus Sitka Fichte. Ich habe mit diesem Holz schon sehr gute Erfahrungen gemacht. Der Boden auf der linken Seite bekommt die Sitka Decke. Ich habe schon einmal ein Instrument mit derselben Kombination gebaut. Das Resultat war absolut überzeugend. Genauso verhält es sich mit dem anderen Boden (links im Bild). Aus demselben Rio exestiert bereits eine Gitarre mit Alpenfichtendecke. Letztendlich dar ich der Meinung dass die jeweilige Decke am besten zum Boden passt. Claus ist das auch ziemlich egal. Ich habe da freie Wahl bei den Hölzern und im Design. Alles was ihn interessiert ist der Klang und die Handhabung (Halsform, Korpusform, usw.)

Es gibt wild gemaserten Riopalisander auch mit stehenden Jahresringen. Der ist aber extrem selten. In den USA sehr beliebt, kommen solche Sätze auf 1000,-$. Das sind knapp 1000,-€ bis der Satz hier ist. Da fehlt etwas die Relation, denke ich. Abgesehen davon ist es bei Riopalisander nicht so dramatisch ob stehende Jahresringe oder liegende. Das Holz ist auch mit liegenden Jahresringen extrem stabil.

viele Grüße
Armin
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Beitrag von Admin »

Die Beleistung ähnelt im Bereich, der unter das Griffbrett geht, dem Konzept des "A-Frame". Ist das eine nützliche Sache, wenn es darum geht, der Anfälligkeit einer Gitarre für Neck-Resets entgegen zu wirkn ?
stringbender
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Beitrag von stringbender »

Ja, absolut!
Eine Decke für Akustikgitarren ist immer als Ganzes gewölbt, ohne den spanischen Knick bei Konzertgitarren, bei denen die Wölbung ja nur im Bereich des Unterbugs anzutreffen ist. Ist eine Decke durch den Saitenzug verbogen, gibt es eigentlich nur eine richtige Lösung: die Beleistung muss erneuert werden. Wenn so ein Fall eintritt, was auch durch falsche Behandlung der Gitarren vorkommen kann, würde ich die Leisten erneuern. Ich mache keine Neckresets. Erstens ist die Decke nach dem Eingriff immer noch verbogen und zweitens hat das Griffbrett dann einen Knick daß alles zu spät ist.

viele Grüße
Armin
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