Gear: Zeigt Eure Mandos...;-)

Hier kann man sich über die Verwandten der Gitarre aus der Lautenfamilie austauschen: Mandoline, Mandola, Bouzouki

Moderator: RB

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barnyard-blues
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Gear: Zeigt Eure Mandos...;-)

Beitrag von barnyard-blues »

Vielleicht habt Ihr ja Lust, hier einmal Eure Instrumente vorzustellen.

Ich mache 'mal ganz frech den Anfang mit meiner Fylde Touchstone Walnut.
Nicht unbedingt meine "Haupt-Mandoline" aber auf jeden Fall eine süss klingende kleine Dame.
Die Lady Fylde habe ich direkt von Roger Bucknell aus England bekommen. Dem Kauf ging ein echt netter Kontakt per Mail und Telefon voran und der Mann weiß, was er baut und verkauft - nicht nur, wenn es um Gitarren geht.

Hier kommen ein paar Bilder:

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Blues und Gruß

Stephan
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scifi
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Beitrag von scifi »

Hast du mal deren große Schwestern angespielt?
Also Okatvmandoline, Cittern und Bouzouki. Ich habe leider noch nie eine Fylde in die Hand bekommen, wäre aber an einer subjektiven Meinung interessiert.

Und ist das ein Nitrolack auf deiner Mandoline?
Die Dekos sehen super aus. Sehr ästhetisches Instrument. Der Body könnte Walnuss sein, oder?
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StringKing
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Beitrag von StringKing »

@ barnyard-blues:
sehr schönes Instrument!
Ich nehme an, dass es auch so klingt.

Im Moment habe ich keine Mandoline.
Ich bin aber auf der Suche!
Sobald ich eine habe, stelle ich sie hier vor.
Gruß StringKing
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RB
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Beitrag von RB »

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Volkmar
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Beitrag von Volkmar »

Mist, ich krieg das mit dem Einbinden nicht hin... :oops:

Hier ist mal ein Link:KLICK MICH!!

Ciao, Volkmar

Edit bei Admin

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Angorapython
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Beitrag von Angorapython »

@RB: mit Spuren von Kolophonium! :mrgreen:
Ever tried, ever failed? No matter. Try again, fail again. Fail better.--Samuel Beckett
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RB
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Beitrag von RB »

Das ist ein fieses Gemisch aus Hautschuppen, Staub, Fingernagel-Raspeln, Gliedmaßen toter Insekten und eingetrocknete Spinnen-Exkremente, vermute ich.

Schlimmer aber sind die unzähligen schmalen Dellen unterhalb des Saitenhalters. Ich hatte mir unbemerkt angewöhnt, das Plektrum mit der Spitze in Pausen schwungvoll aufzusetzen und habe so in den Spiritus-Lack diese Schäden hineingestanzt.
jpick
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Beitrag von jpick »

Meine zwei, mal eben q&d abgelichtet, zuerst die The Loar LM-600 VS, dann OZARK Mandola 2242. Zur Zeit führen sie ein geruhsames Dasein, da ich an anderen musikalischen Fronten kämpfe:

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Volkmar
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Beitrag von Volkmar »

Rest mach selbst, wenn Du willst
Super und Danke, reicht doch so! Ich hab doch schon probiert...

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wuwei
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Beitrag von wuwei »

Hallo,

da hätte ich doch gleich eine Frage an die Experten: Warum wird eigentlich bei Mandolinen(-artigen) traditionell der 10. und nicht der 9. Bund markiert? Bei den bisher gezeigten Mandos gibt's zwar interessanter Weise zwei Ausreißer, sind aber beides Instrumente von Fylde, der ja hauptsächlich Gitarren baut.

Herzlichen Gruß, Uwe
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(Anton Bruckner über seine 8.)
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Volkmar
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Beitrag von Volkmar »

wuwei hat geschrieben:Bei den bisher gezeigten Mandos gibt's zwar interessanter Weise zwei Ausreißer, sind aber beides Instrumente von Fylde, der ja hauptsächlich Gitarren baut.
Deine Frage kann ich nicht beantworten.
Vielleicht hat Roger ja keine Ahnung von den Dingern... :twisted:
...aber er baut etwa 80 Gitarren pro Jahr und roundabout nochmal 100 Instrumente der Mandolinenfamilie! Hauptsächlich Gitarren stimmt also soo nicht. :wink:


Gruß, Volkmar
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jpick
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Beitrag von jpick »

wuwei hat geschrieben:Hallo,

da hätte ich doch gleich eine Frage an die Experten: Warum wird eigentlich bei Mandolinen(-artigen) traditionell der 10. und nicht der 9. Bund markiert? Bei den bisher gezeigten Mandos gibt's zwar interessanter Weise zwei Ausreißer, sind aber beides Instrumente von Fylde, der ja hauptsächlich Gitarren baut.

Herzlichen Gruß, Uwe
Vielleicht soll es dem Gitarristen dadurch leichter fallen, beides zu spielen? Ich hatte da bisher aber wenig Probleme, spiele auch selten da oben Mandoline, Banjo schon eher
Klassisch sind Mandos und Banjos wohl auch alle auf dem 10. Bund markiert. Gitarren übrigens auch dann und wann, vor allem Gipsy-Modelle (was einen in den Wahnsinn treiben kann ... 8-) )

Trotzdem interessante Frage, Uwe, habe mal gegoogelt, aber auch nur Mutmaßungen dazu gelesen ...
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wuwei
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Beitrag von wuwei »

@ Volkmar und jpick: Danke für die Rückmeldungen. Interessant; Roger Bucknall hatte ich bisher fälschlich als Gitarrenbauer mit Nebentätigkeit auf dem Schirm. Bei den Bundmarkierungen scheint es sich wohl um eines der unlösbaren Probleme des Universums zu handeln - außer natürlich mittels 42. :wink:

Wollte auch keinesfalls diesen Thread mit meiner Frage sprengen, aber beim Betrachten der schönen Instrumente ist mir wieder eingefallen, daß ich schonmal erfolglos über den Grund für die spezifischen Bundmarkierungen bei Gitarre und Mando geknobelt habe. Meine Vermutung war, daß sie auf das Lagenspiel zurückzuführen sind, konnte das aber nicht so recht zusammenbringen, zumal mir das Lagenspiel weder auf der Mandoline (dort leitet es sich vermutlich von Violine her?), noch auf der Gitarre geläufig ist. :mrgreen:

Herzlichen Gruß, Uwe
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tired-joe
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Beitrag von tired-joe »

Endlich habe ich auch mal Fotos von meiner Mandoline gemacht. Sie wurde 1994 von David Oddy in Exeter fuer mich gebaut. Es ist ein Unikat, da ich die prinzipielle Form im Masstab 1:1 auf Papier gemalt hatte und dann mit David an den Details gearbeitet habe. Ich wollte unbedingt diese "two-point" Form. Ich finde, David Oddy hat da sehr gute Arbeit geleistet. Das braune Sunburst gefaellt mit immer wieder. Ich spielte die Mandoline sehr oft als ich noch mit einer Grppe auftrat. Die Mandoline ist kein typisches Soloinstrument, daher spiele ich sie kaum noch. Eigentlich sollte ich das mal aendern.
Decke: Fichte, Boden/Zarge: Ahorn, Schallermechaniken.

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Die Mandoline im Abendlicht

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Der Boden aus Ahorn

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Die Zargen sind auch aus Ahorn

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Hier sieht man das "elevated" und "scalloped" (oder wie man sagt man das auf deutsch?) Ende Griffbrett ueber dem Korpus.

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Der Korpus mit den herringbone Einlagen.


Joe
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StringKing
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Beitrag von StringKing »

So, es ist volbracht!
Ich habe eine neue Mandoline.
Sie wurde gebraucht gekauft und ist gut in Schuß.

Besonders gut gefällt mir natürlich der Klang und das
breitere Griffbrett im Gegensatz zur Standardmandoline
(für meine breiten Wurstfinger ;) ). Breite: 31mm

Aber auch die Inlays (Keltenkreuz und Snowflakes)
finde ich sehr geschmackvoll.

Modell: Trinity College TM 250 B


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Gruß StringKing
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