Breedlove FF vs. The Loar LM220

Hier kann man sich über die Verwandten der Gitarre aus der Lautenfamilie austauschen: Mandoline, Mandola, Bouzouki

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tele
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Breedlove FF vs. The Loar LM220

Beitrag von tele »

Hallo Orange, hast du dich in diesen abgelegenen Teil des Forums verirrt? Ich wollte dich ja nicht allein lassen im Breedlove Owners Club, aber mit einer brutliebenden Gitarre kann ich jetzt nicht dienen. Dafür aber mit einer Mandoline, einer Breedlove FF, die ich mir 2011, als der Euro einsfuffzig Dollar wert war,in einem Anflug von Wagemut beim Mandolinstore bestellt habe.
Das F steht ja bei Mandolinen für "Florentine" womit ein schnörkeliger Scroll gemeint ist. Bei der Breedlove ist davon ein Horn wie bei einer Gibson SG übriggeblieben.
Und auch sonst ist die Aufmachung eher schlicht, die neueren FFs sind in Sunburst, meine hat eine ungebeizte mattlackierte Fichtendecke mit schwarzem Binding.
Mich stört die IKEA Optik aber nicht.
Das Griffbrett ist bei Breedlove Mandolinen etwas breiter, die Amis haben da ja so seltsame 13 1/3 inch Maße aus denen kein normaler Mensch schlau wird, fühlt sich auf jeden Fall geräumiger an als das Griffbrett meiner The Loar.
Der Klang ist eher brillant, ich habe das mit Flatwoundsaiten ein bisschen entschärft.
Mit Fotos kann ich leider nicht dienen, keine Ahnung wie man das anstellt, ich sehe auch wenig Sinn darin, stolz ein serienmäßiges Instrument zu präsentieren, das sich nur surch Feinstheiten der Holzmaserung von denen auf den Shopwebsites unterscheidet.

EDIT: Meine The Loar LM 220 hat sich beschwert, dass ich ihre Breedlove-Kollegin in einem Review vorstelle und sie nur in einem Nebensatz erwähne.
Also: ich habe mir die The Loar eigentlich gekauft, um die Breedlove ein wenig zu schonen, aber mittlerweile benutze ich die beiden sowohl zum Üben als auch für Aufnahmen oder Auftritte mit unserm Akustik Trio gleich häufig.
Die The Loar ist eine tropfenförmige A-Mandoline mit F-Löchern und einer Hochglanz-Sunburst.Lackierung.
Das Griffbrett ist völlig platt.
Der Klang? Ich bin ein miserabler Klang-Beschreibungs-Adjektiv-Finder; aber ich würde sagen, die Höhen kommen trockener als bei der Breedlove, dafür ist sie in den Bässen etwas ärmer.
The Loar Instrumente werden meines Wissens nach nur von T vertrieben, zur Zeit ist die LM.22o wohl nicht im Sortiment, aber sollte sie wieder erhältlich sein, klare Empfehlung in der Preisklasse bis 400 €.

Hier ein keiner Klangvergleich der beiden Mandolinenhttps://www.youtube.com/watch?v=Jyfln75kK2o
aberlouer

Re: Breedlove FF vs. The Loar LM220

Beitrag von aberlouer »

tele hat geschrieben: Der Klang ist eher brillant, ich habe das mit Flatwoundsaiten ein bisschen entschärft.
Meine A&M ist auch eher auf der brillanten Seite und dabei verdammt laut. Welche Saiten hast du denn genommen?
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tele
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Beitrag von tele »

Welche Saiten hast du denn genommen?
Fisoma Supersolo, die sind im Gegensatz tu Thomastiks noch bezahlbar.https://schneidermusik.de/shop1/product ... s_id/15387
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