Was macht einen guten Song aus?

Musiktheorie und Komposition

Moderator: RB

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Niels Cremer
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Re: Was macht einen guten Song aus?

Beitrag von Niels Cremer »

Ich war auch beim Durchlesen der ersten posts erstaunt dass auf den Text so wenig bis gar nicht abgehoben wurde, für mich ist er elementar wichtig. Diesen analytischen, musiktheoretischen Blick auf Songs, die Sezierung in Struktur, Tonart, Harmonien vs. Melodie der einzelnen Parts etc. kenne ich für mich als Zuhörer und erstaunlicherweise auch als Song-Schreiber nicht. Für mich hält schon der kompakte Begriff "Song" eine Gesamtheit, eine Gesamtwirkung in sich, er wirkt entweder als "Package" oder eben nicht, und wie schon von anderen oben gesagt kann das mal einfach und simpel sein, mal kompliziert, ich könnte das gar nicht so theoretisch festmachen. String und auch Rolli haben es schon gesagt: ein Song muss berühren, ob er das nun über die Musik oder den Text oder beides macht weiß vielleicht sogar der "Berührte" nicht wirklich. Ich bewundere durchaus solche Werke wie die Beatles-Analysen die docsteve erwähnte; für mich ist das nicht die Art und Weise, wie ich Musik höre, wahrnehme oder kreiere.

Interessanter thread! :-)

LG,
Niels
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jayminor
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Re: Was macht einen guten Song aus?

Beitrag von jayminor »

und manchmal ist es auch so, dass mich ein Song (im Original) überhaupt nicht anspricht, dann später aber ein Cover mit ganz anderen Stil sehr weit weg vom Original, obwohl die Melodie und die Akkorde im Prinzip erhalten geblieben sind.

So geht es mir zum Beispiel bei "Big in Japan" von Alphaville.
Der Song hat mich im Original nie berührt; für mich war das eine recht belanglose Elektro-Pop Nummer.

Dann habe ich eher zufällig eine Interpretation des Songs von Ane Brun gehört . . .und was soll ich sagen --> das war Gänsehaut pur.
https://www.youtube.com/watch?v=dMia7HJR2l4" onclick="window.open(this.href);return false;
Geändertes Metrum (6/8), emotional gesungen, und eher mit meinen Hörgewohnheiten kompatibel (Gitarre statt Elektronik).

Ich glaube Emotion, die auch bei mir ankommt, ist mein Hauptkriterium, das etwas zu einem guten Song für mich macht.
Aktuelle Infos----------> https://jay-minor.jimdosite.com/
CD "Sanguine Moon" --> http://jayminor1958.bandcamp.com/
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Paradise
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Re: Was macht einen guten Song aus?

Beitrag von Paradise »

@jayminor

Diese Version gefällt mir auch viel besser als das Original.

Ja, genau so geht es mir sehr oft.
Da hätte ich dieses Beispiel: Billie Jean, der Nr.1 Hit von Michael Jackson.
Hat mir nie so besonders gefallen, aber die Version von Civil Wars begeistert mich total:

https://www.youtube.com/watch?v=r8Ypg0bBhPU" onclick="window.open(this.href);return false;" onclick="window.open(this.href);return false;" onclick="window.open(this.href);return false;

Für mich ist es ebenfalls ein Hauptkriterium wie ein Song vorgetragen wird.

Liebe Grüße von Simone
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Denken ist allen erlaubt, vielen bleibt es erspart.
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tired-joe
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Re: Was macht einen guten Song aus?

Beitrag von tired-joe »

jayminor hat geschrieben: So geht es mir zum Beispiel bei "Big in Japan" von Alphaville.
Der Song hat mich im Original nie berührt; für mich war das eine recht belanglose Elektro-Pop Nummer.
Dann hast du nie auf den Text geachtet :wink:
Es geht um Drogenabhangigkeit, vermutlich Heroin, um Prostitution, um die Unfaehigkeit zu menschlichen Gefuehlen wenn man auf "turkey" ist. Auch der Bahnhof Zoo, Treffpunkt der Junkies, kommt vor. Dann wird auch klar, was Big in Japan bedeutet: das Gefuehl nach dem Schuss. Der Song ist keine belanglose Elektro Pop Nummer, er verkleidet sich nur so :) Insofern ist die Interpretation von Ane Brun sicher eine, die mehr unserem Geschmack entspricht.

Joe
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I'm a simple man. In the morning I listen to the news. At night I listen to the blues
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docsteve
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Re: Was macht einen guten Song aus?

Beitrag von docsteve »

Halt halt! Die Frage war, was einen guten Song ausmacht, nicht was eine gute Interpretation ausmacht!

Können wir uns darauf einigen, dass ein schlechter Song durch eine gute Interpretation gewinnen kann, ein guter Song durch eine schlechte Interpretation aber nichts verlieren wird? (Obwohl – Halleluja von Bon Jovi – ich weiß ja nicht.) beziehungsweise das eine gute Interpretation jetzt das Maximum aus einem Song rausholt?

Ich finde bloß, wir sollten nicht das eine und das andere vermischen.

Viele Grüße, Stephan

PS übrigens wirklich eine sehr schöne Version von Big in Japan, obwohl ich das Stück im Original mochte.
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jayminor
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Re: Was macht einen guten Song aus?

Beitrag von jayminor »

Hey Docsteve,

Halt, Halt ? . . .Nee, Nee
Da lasse ich mich aber nicht stoppen :wink:

Ich würde nicht trennen wollen zwischen dem Song und der Interpretation, denn eine Interpretation ist (meine ich jedenfalls) immer Bestandteil eines Songs und seiner musikalischen Gedanken, Techniken, Tempi, Stimmungen, Stilistiken, etc. Selbst das Original enthält bereits eine erste Interpretation; das Cover dann in diesem Fall eine ganz andere.

Ich denke der Begriff Bearbeitung (im Sinne von Veränderung von Grundmerkmalen) trifft es in diesem Fall eher. Da stellt sich dann aber die Frage, ob es nach der Bearbeitung noch der alte "gute" oder "schlechte" Song ist, oder ob hier unter Verwendung von (sehr, sehr vielen) Zitaten etwas Neues entstanden ist, das dann bzgl. der Güte neu bewertet werden kann. (damit meine ich nicht die formale GEMA / Urhebersicht - die ist da recht eindeutig).

Ich meine das im Sinne der persönlichen Bewertung eines Songs.
Und da sind wir dann vermutlich bei einem Kernproblem der bisherigen Diskussion. Es fällt MIR schwer, den Begriff "gut" als irgendwie definiert an zu sehen. Man könnte den Versuch starten, das über die handwerkliche Ausführung zu fassen, aber selbst da gibt es ja keine echte Grenze, ab wann eine Ausführung objektiv gut oder schlecht ist. Das ist eine sehr subjektive Bewertung, die vermutlich sehr viel mit Erwartungen (erfüllten oder unerfüllten) zu tun hat. Und da wird es dann kunterbunt und sehr individuell, über welche Erwartungen wir sprechen . . . harmonische Vielfalt, Spannungsbögen, struktureller Ablauf, Taktarten, Rythmen, Verwendung von Instrumenten, textliche Inhalte, textliche Form (z.B. Reim oder textlicher Rythmus), . . . ich glaube, jeder hat da seine Vorlieben (Erwartungen) und misst daran, ob etwas gefällt oder nicht.

"gefällt mir" wird dann der Einfachheit halber zu "das ist gut" . . . oder ?
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jayminor
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Re: Was macht einen guten Song aus?

Beitrag von jayminor »

tired-joe hat geschrieben:
jayminor hat geschrieben: So geht es mir zum Beispiel bei "Big in Japan" von Alphaville.
Der Song hat mich im Original nie berührt; für mich war das eine recht belanglose Elektro-Pop Nummer.
Dann hast du nie auf den Text geachtet :wink:
Es geht um Drogenabhangigkeit, vermutlich Heroin, um Prostitution, um die Unfaehigkeit zu menschlichen Gefuehlen wenn man auf "turkey" ist. Auch der Bahnhof Zoo, Treffpunkt der Junkies, kommt vor. Dann wird auch klar, was Big in Japan bedeutet: das Gefuehl nach dem Schuss. Der Song ist keine belanglose Elektro Pop Nummer, er verkleidet sich nur so :) Insofern ist die Interpretation von Ane Brun sicher eine, die mehr unserem Geschmack entspricht.
Joe
Hey Joe,
ich kann den Text sogar auswendig :D , finde den aber gegenüber dem elektropoppigen Gewand der Musik auf komplett verlorenem Posten.

Aber ich gebe auch gerne zu, dass ich mich mit dem Text erst seit der Ane Brun Version beschäftigt habe. Frage wäre "Warum ?".
Ich denke, weil ich vorher keinen Drang verspürte, nach etwas Tiefgründigen zu suchen, wo mir der erste Gesamteindruck bereits nicht gefiel. Ich tendiere dazu, mich erst dann detaillierter mit Dingen zu beschäftigen, wenn ich einen Anreiz dafür habe (das war bei dem Song in der Alphaville Version überhaupt nicht so). Ich glaube zudem, dass die Wenigsten sich mit Songs detailliert beschäftigen, die sie nicht gut finden, um dann vielleicht doch noch "was gutes" daran zu finden und den ersten Gesamteindruck zu entkräften. Dafür gibt es einfach zu viel Musik, die mir gefällt, als dass ich mich damit aufhalten wollte.
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docsteve
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Re: Was macht einen guten Song aus?

Beitrag von docsteve »

Tut mir leid, aber da kann ich nicht zustimmen.Interpretation und Stück sind für mich zwei verschiedene Dinge.

Begründung: ein Song, egal ob gut oder schlecht, existiert unabhängig von der Interpretation. Sonst wäre es völlig sinnlos, von „Big in Japan“ überhaupt zu sprechen.

Schließlich lassen sich durxhaus übersubjektive Kriterien definieren, was „gut“ ist. Sonst wäre auch die Diskussion um die Qualitäten der Alphaville-Version gegenüber der von Ane Brun sinnlos. „Gefällt mir“ ist eben nicht gleich „gut“, wenn man es nicht so begründet, dass es ein anderer nachvollziehen kann.

Ich werfe in die Runde: scheinbare Einfachheit bei tatsächlicher Komplexität, nicht-triviale Melodieführung, interessante Harmonien, Text mit Aussage. Wobei nicht alles gleichzeitig gegeben sein muss (und wir wieder bei den Beatles wären, wo alles gegeben ist, wenn auch nicht immer).

Viele Grüße, Stephan
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tele
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Re: Was macht einen guten Song aus?

Beitrag von tele »

Umgekehrt wird mir schlecht, wenn ich höre, was Juliane Werding aus einem der schönsten Songs der Pop-Geschichte gemacht hat.
Meinst du "Am Tag, als Conny Kramer starb" ?
Da hat Joan Baez aber klar die Vorarbeit gemacht.
Ihre Version von "The Night, they drove old Dixie down" ist schon wesentlich spießiger als das Original von The Band.
Trotzdem hat Robbie Robertson an den Tantiemen wol nicht schlecht verdient...
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Loki
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Re: Was macht einen guten Song aus?

Beitrag von Loki »

Für mich ist ein Song gut, wenn er in sich geschlossen ist und Emotionen transportiert. Für mich ein gutes Beispiel ist Jimmy Barnes "Stone Cold"
Viele Lieder im Radio klingen für mich als wären willkürlich 3:45 min aus einer Endlosschleife rauskopiert.
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RB
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Re: Was macht einen guten Song aus?

Beitrag von RB »

Und was soll "gut" bedeuten ? Alle schreiben wild drauflos und ein jedes meint vielleicht etwas ganz anderes.
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wolfwal
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Re: Was macht einen guten Song aus?

Beitrag von wolfwal »

Gut ist gut, für den einen so, für den andern so und ........ gut is´! :bl: ???
Der Nachteil am Nichtstun ist, dass man nie weiß, wann man fertig ist!

Gruß, Wolfi!
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tomis
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Re: Was macht einen guten Song aus?

Beitrag von tomis »

finde ich spannender als sich in einem gitarrenforum über politik zu streiten

für mich glaube ich, daß die melodie mich packen muss
wie auch immer
der text, falls ich mir die mühe mache, ihn zu verstehen,
sollte mir die möglichkeit zum freien interpretieren geben,
zb. one monkey don't stop the show (g. welch)
oder eine spannende oder lustige geschichte erzählen
zb die forumsode
seinerzeit mit rainman und wally dargeboten
conny kramer finde ich immer noch nicht spannend
die mucke soll mich ja unterhalten oder gefühle erzeugen
wenn er das tut ist gut
wenn nicht, muss er nicht schlecht sein

vielleicht oberflächlich aber mir reicht's

außerdem: manche stehen auf martin, andere auf fleischsalat
oder beides oder garnix, später dann doch oder nie wieder
mit Blues und Gruß
Thomas
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string
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Re: Was macht einen guten Song aus?

Beitrag von string »

finde ich spannender als sich in einem gitarrenforum über politik zu streiten
Der bisher beste Satz in diesem thread!!!
________________________________
"Das Wesentliche im Umgang miteinander ist nicht der Gleichklang,
sondern der Zusammenklang".
Ernst Ferstl
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jayminor
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Re: Was macht einen guten Song aus?

Beitrag von jayminor »

docsteve hat geschrieben:Tut mir leid, aber da kann ich nicht zustimmen.Interpretation und Stück sind für mich zwei verschiedene Dinge.
Begründung: ein Song, egal ob gut oder schlecht, existiert unabhängig von der Interpretation. Sonst wäre es völlig sinnlos, von „Big in Japan“ überhaupt zu sprechen.
wenn Du genauer liest was ich oben schrieb . . .
<Ich würde nicht trennen wollen zwischen dem Song und der Interpretation, denn eine Interpretation ist (meine ich jedenfalls) immer Bestandteil eines Songs und seiner musikalischen Gedanken, Techniken, Tempi, Stimmungen, Stilistiken, etc. Selbst das Original enthält bereits eine erste Interpretation; das Cover dann in diesem Fall eine ganz andere.>
. . . kommen wir ja bei dem Thema vielleicht zusammen. Ich unterscheide zwischen Interpretation und Bearbeitung. Ane Bruns Version ist dabei zweifellos eine Bearbeitung. Wenn 10 verschiedene Orchester ein klassisches Werk spielen, werden das in den meisten Fällen Interpretation sein, die durch den Orchesterleiter eingebracht werden. Da werden Spannungsbögen geringfügig unterschiedlich gesetzt, Tempi leicht verändert, etc. (wobei nicht mal mehr ein Vergleich zum Original des Komponisten möglich wäre).
docsteve hat geschrieben: Schließlich lassen sich durxhaus übersubjektive Kriterien definieren, was „gut“ ist. Sonst wäre auch die Diskussion um die Qualitäten der Alphaville-Version gegenüber der von Ane Brun sinnlos. „Gefällt mir“ ist eben nicht gleich „gut“, wenn man es nicht so begründet, dass es ein anderer nachvollziehen kann.
dem kann ich nun überhaupt nicht zustimmen. Klar kannst Du (aber nur für Dich) Kriterien definieren. Das sind aber keine "übersubjektive" Kriterien, sondern mal ganz subjektiv Deine eigenen. Mag sein, dass es sogar mehrheiten gibt, die gleiche Kriterien haben, aber . . . siehe schauen wir uns Deine Vorschläge an
docsteve hat geschrieben: Ich werfe in die Runde: scheinbare Einfachheit bei tatsächlicher Komplexität, nicht-triviale Melodieführung, interessante Harmonien, Text mit Aussage. Wobei nicht alles gleichzeitig gegeben sein muss (und wir wieder bei den Beatles wären, wo alles gegeben ist, wenn auch nicht immer).
Ich könnte mir z.B. vorstellen, dass ein Fan von Jazz-Musik und ein Fan von Independant Folk da durchaus unterschiedliche Sichten haben könnten.
Vermutlich kann für viele Menschen ein "guter" Song kann auch durch aus wirklich einfach sein, zugleich eine triviale Melodieführung haben und quasi nur über eine Kadenz aufgebaut sein. Das kann sogar dann noch stimmen, wenn der Text keine Tiefgründigkeit hat.

Wir könnten das jetzt weiterführen, aber es macht nicht wirklich Sinn, denn ich denke, wir müssten in der Tat erst mal auf einer Meta-Ebene übereinstimmen, ob Begriffe wie GUT und SCHLECHT überhaupt jemals etwas "wirklich Objektives" haben können. Ich meine nein. Da hilft es auch nicht es umzubenennen in "übersubjektiv" ;-)

Ich finde, der Beitrag von wolfwal bringt es ziemlich auf den Punkt:
wolfwal hat geschrieben: Gut ist gut, für den einen so, für den andern so und ........ gut is´! :bl: ???
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