Modi- und nu??

Musiktheorie und Komposition

Moderator: RB

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Johnny
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Beitrag von Johnny »

wenn ihr noch nicht mal auf einen nenner kommt, wie soll ich das dann lernen????
schöne s**ei*se. ich bleib bei meiner pentatonik!!! ;-)

cherio
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RB
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Beitrag von RB »

@RAc: Jetzt wird es immer bunter und ich werde auch noch als Verfechter einer "Theorie" bezeichnet. Die Definition dessen, was in der Musiklehre als "Modus" oder "Kirchentonart" bezeichnet wird, ist keine Theorie, sondern eine festgelegte Bezeichnung für ein musikalisches Phänomen. Ich sag es noch mal: Lage der Halbtonschritte in einer Skala.

Wortwahl: Schau doch, ob ich jemanden persönlich angegriffen habe. Du wirst mir möglicherweise recht geben, wenn ich sage, daß das nicht der Fall ist. Ich richte meine Worte auf Inhalte oder versuche das wenigstens. Dabei halte ich eine ironische oder deutliche Wortwahl für legitim.
RAc
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Beitrag von RAc »

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RB
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Beitrag von RB »

Nein, nein, das ist es nicht. Ich wollte auch niemanden angreifen, nur fand ich die ganzen Ausführungen über Akkorde und Akkordfolgen eher verwirrend und für den Fragesteller nicht gerade nützlich. Schau Dir zB den armen Jhonny an, er ist verwirrt und zieht sich freiwillig in die Pentatonik zurück. Das kann man doch nicht verantworten!
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Johnny
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Beitrag von Johnny »

hey..
eine gute pentatonik mit ein paar blue-notes ist mindestens genau so viel wert wie eine vollständige tonleiter egal welcher modulation - kömmt nur darauf an, wer sie spielt ;-)
ok, ihr habt mich ertappt, ich bin's nicht.... :cry:
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Holger Hendel
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Beitrag von Holger Hendel »

Das kann man doch nicht verantworten!
;) :)

8) Bitte weitermachen! Es ist sicherlich nicht die leichteste Aufgabe, sich den Zugang zum Knubbel-Thema / zur laufenden Diskussion zu verschaffen, doch wer als Leser aktiv dabei ist, kann in der Tat- für mich gesprochen- viel lernen. Also bitte weitermachen.
RAc
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Beitrag von RAc »

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Rolli
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Beitrag von Rolli »

Tja und was lehrt uns das alles. Akkorde sind nichts anderes als eine Teilmenge einer Skala, die meist sehr zeitnah - parallel - erklingen und Skalen sind Akkorde mit zusätzlichen Optionstönen, die meist seriell erklingen. Von daher ist es eh müßig das weiter zu spinnen. Einzig das es den Geist wachhält :-) Passt das harmonische Modell für die Akkordprogression wird es mit Sicherheit auch in melodischer Hinsicht funktionieren. Am besten ihr nehmt mal jeder was auf und erklärt uns das Ergebniss.

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Beitrag von RAc »

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RB
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Beitrag von RB »

Ich "argumentiere" nicht und vertrete keine "Theorie", sondern gebe wieder, wie Modi definiert sind. Es gibt an dieser Stelle in der Musiklehre keinen Diskurs.

Schlagt doch einfach ein gebräuchliches Buch der Musiklehre auf, ich empfehle in diesen Zusammenhängen immer Wieland Ziegenrücker "ABC-Musik", jedes andere tut es auch, und lest. Dann werdet Ihr feststellen, daß unter Modi bestimmte Skalen zu verstehen sind.

Klar, Akkorde sind auch irgendwie Skalen. Vorwärts ist ja auch irgendwie rückwärts und daher haben alle irgendwie recht.
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Rolli
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Beitrag von Rolli »

Na prima, jetzt scheint ja alles zu diesem Thema gesagt, niemand will hier missionieren und alle haben recht. So soll es sein.
Falls hier jemand aber doch ab und zu mal ne schicke hippe jazzige Linie auf der Gitarre spielen will, dann empfehle ich mal einen F#m7b5 Arpeggio über einen Cmaj(7) Akkord zu spielen. Sehr lecker und wer will kann ja jetzt versuchen, dass in einen harmonischen Zusammenhang zu bringen. Vielleicht kommen wir ja so an neue dogmafreie Ufer.

Rolli

PS; Ausserdem habe ich gerade mit 281 Beiträgen Gleichstand mit RAC gezogen :-)
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RB
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Beitrag von RB »

PS Jetzt habe ich aber doch eine Frage:

Du meinst:
"Ich denke nach wie vor, daß es legitim ist, modale Konzepte unter dem Aspekt der Akkordfolgen zu betrachten"

An dieser Stelle schicke ich gleich voraus, daß es mir von Anfang der Diskussion an fern lag, die Freiheit des Einzelnen bei der Betrachtung modaler Konzepte auch nur ansatzweise in Zweifel zu ziehen. Jeder mag sogar meinetwegen atomare Konzepte unter dem Aspekt der Strahlungsablenkung betrachten oder auch automobile Konzepte unter dem Aspekt des Reifenwechsels.

Nur eines muß ich jetzt doch fragen: Wie betrachtet man ein modales Konzept unter dem Aspekt der Akkordfolgen ? Ich meine, das ist dermaßen abstrakt, daß ich mir nichts darunter vorstellen kann und der Satz sich mir als eine Folge wohlkingender Worte darbietet, die aber einer Aussage entbehren. Weder kann ich mir vorstellen, was ein "modales Konzept" sein soll. Ähnlich unklar erscheint mir der "Aspekt der Akkordfolge". Was soll das konkret bedeuten, bzw. wie macht man das ?
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RB
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Beitrag von RB »

@Rolli: Willst Du die Musiklehre als Dogmen bezeichnen, von denen man sich befreien sollte ? Bist Du so ein Revolutionär ?

@RAc: Nun habe ich das PDF endlich aufbekommen, auf das Du hingwiesen hast. Naja, da steht doch auch
In effect, modes can be viewed as displacements of the major scale.
Auf deutsch etwa: "Letztlich kann man Modi als Verschiebungen der Dur-Skala ansehen."
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Rolli
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Beitrag von Rolli »

RB: Na ja , es gibt fast so viele Musiklehren wie Religionen und da ich gläubiger Atheist bin, gilt eh nur meine Musiklehre :o)
Ausserdem ist die Nähe der Bluenote zur indischen Musik ja schon lange von mir bewiesen worden und in folgendem Song im Jahr 2000 besungen:
http://kalus-design.de/mp3/dackelda.mp3
Man achte auf den Text!
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Harald
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Beitrag von Harald »

mr335 hat geschrieben:RB: Na ja , es gibt fast so viele Musiklehren wie Religionen und da ich gläubiger Atheist bin, gilt eh nur meine Musiklehre :o)
Ausserdem ist die Nähe der Bluenote zur indischen Musik ja schon lange von mir bewiesen worden und in folgendem Song im Jahr 2000 besungen:
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ich lieg hier grad am Boden und schreibe über Kopf, während ich mit den Beinen in der Luft rumstrampele
"... und hätte aber die Liebe nicht ..."

http://www.youtube.com/watch?v=N4kFCBIYDqA
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