Tonabnehmer für Tricone

Der Admin hat ein Herz für Blueser. Aber man kann doch auch Bluegrass damit machen, oder ?

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bluesballads
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Re: Tonabnehmer für Tricone

Beitrag von bluesballads »

Mit dem Lace habe ich die gleiche Erfahrung gemacht, habe dann das Gehäuse abgenommen, aber wenn ich mich richtig erinnere, war das auch ein eher dünner Telecastersound, den der produzierte, die blanken Saiten elektrisch klingend, der Rest...
Der war mir nicht einmal das Aufbewahren wert.
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Dentio
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Re: Tonabnehmer für Tricone

Beitrag von Dentio »

Habe bei K&K einen Tonabnehmer gesehen:
https://www.thomann.de/de/kk_pure_reson ... gI2rvD_BwE
Vielleicht ist der eine Lösung. :guitar1:
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bluesballads
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Re: Tonabnehmer für Tricone

Beitrag von bluesballads »

Der ist für Dobros, also Spidercone. Und klanglich fand ich die schwierig: zum Einen, weil der ja nur den Aluklang abnimmt, zum Anderen, weil die Mutter, die auf der Achse sitzt, eigentlich auch dem klanglichen Tuning dient, und nicht, um sie festzuknallen, damit der Tonabnehmer festsitzt...
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Dentio
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Re: Tonabnehmer für Tricone

Beitrag von Dentio »

Justin Johnson hat auf seiner Shop-Website einen flachen Humbucker zum aufkleben.
Preislich mit Versand ca. 150 Euro.
https://justinjohnsonstore.com/products ... ile-pickup
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L1
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Re: Tonabnehmer für Tricone

Beitrag von L1 »

Leutee ... das sind doch alles keine TRICONES ... :wink:
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bluesballads
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Re: Tonabnehmer für Tricone

Beitrag von bluesballads »

Wobei dieser Tonabnehmer funktionieren würde, da flach und direkt hinter dem Griffbrett aufklebbar. Ich habe in der Position auf meiner Tricone einen ähnlich flachen Sixtus. Das klingt gut, für mehr akustische Anteile kommt ein Schwanenhalsmikro vor die unteren Grills.
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L1
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Re: Tonabnehmer für Tricone

Beitrag von L1 »

Eben ... für den Tricone-Klang eben doch zusätzlich noch das Mikrofon.
Das mit den Flachen Pickups am Griffbrettende "funktioniert" nur im Sinn von reinem laut machen der Saitenschwingung. Direkt hinter dem Griffbrett werden eben auch nur die Saiten dort abgenommen.

Speziell um den den typischen Tricone-Klang zu erhalten - und so habe ich das Thema hier verstanden - kenne ich nur die Highlander und die Schatten, die direkt an der T-Bridge angebracht werden. Die Highlander waren gut, aber sehr teuer und gibts nicht mehr so viel ich weiß. Die Schatten waren im Prinzip auch ganz gut, zumindest habe ich die Erfahrung gemacht, auf jeden Fall besser als ein flacher normaler Pickup am Halsende unter den Saiten.
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bluesballads
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Re: Tonabnehmer für Tricone

Beitrag von bluesballads »

Klar, wobei selbst die Abnahme unter den Cones als auch die mit Piezo unter oder hinter dem Stegeinsatz ja nie das gesamte Klangspektrum abbildet.
Ein magnetischer Pickup schafft Power, mit einem guten EQ kann man den Klang dann soweit bearbeiten, dass da schon ein ganz brauchbarer Resosound auf die Bühne kommt - es bleibt aber IMMER ein Kompromiss...
Mit einem guten Mike an einer Stelle zwischen Coverplate und Soundholes kommt dann natürlich mehr akustischer Resosound dazu.
Beides zusammen nannte David Lindley einen Sound bigger than life, der macht Spaß, weil der Extrakick vom magnetischen genau in die 12 trifft, während das Mike den Resocharakter rüberbringt.
Je mehr Mike, umso mehr Rückkopplungsprobleme, gerade, wenn man beim Drummer oder dicht an einer Box sitzt.
Dann schnell das Mikro runterregeln und per Pickup weiterspielen zu können, kann ganze Gigs retten...
Ich hatte den Minimixer immer direkt am Mikrostativ, in Griffhöhe!
Das Stativ trug oben mein Gesangsmikro, darunter einen Arm für das Neumann 184, und darunter ein Preamp für den magnetischen Pickup, ein Preamp für das Neumann, plus Minimixer, alles fertig verkabelt - meine Mitmusiker nannten das den Weihnachtsbaum...
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