Meine erste E-Gitarre! :-)

Bretter, die manchen die Welt bedeuten....

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Meticus
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Meine erste E-Gitarre! :-)

Beitrag von Meticus »

Hallo liebe Gitarristen-Gemeinde!

Ich spiele mit dem Gedanken, mir in nächster Zeit eine E-Gitarre zuzulegen.

Bis jetzt hatte ich ausschließlich Akustiks in der Hand und fange somit bei der Elektrischen komplett bei Null an. Deshalb werde ich dazu wohl in nächster Zeit ein paar vermutlich dämliche Fragen stellen :mrgreen:

Mein Ziel ist vorrangig, z. B. Melodien auf meinem Marktsack (oder auch anderen Instrumenten) mit ein paar metallische Riffs zu hinterlegen und somit auch mal Instrumental-Lieder zu machen, die etwas nach Metal klingen sollen. Grandiose Solos mit utopischer Finger-Akrobatik habe ich erstmal nicht im Sinn.

Da ich selbst noch nicht so recht weiß, wohin die Reise geht, will ich am Anfang keine Unsummen investieren und habe mir in meiner Anfänger-Naivität überlegt, mir ein Einsteiger-Set zu kaufen. Da hat man gleich alles dabei, was man braucht und es gibt schon Angebote um die 100 €, z. B. das hier:
https://www.amazon.de/dp/B07TH8S9MN/?co ... _lig_dp_it

Um sich als kompletter Neueinsteiger mit den Grundlagen auseinanderzusetzen, sollte das doch ausreichen. Oder sind solche billigen Sets absolut nicht zu empfehlen, hat jemand Erfahrung mit sowas?

Und wie anspruchsvoll ist der Umstieg von Akustik auf elektrisch? Ich habe mal gehört, dass die anders gestimmt sind und man nur mit einem Finger über's Griffbrett rutscht, ist das wirklich so einfach? :D

Vermutlich muss ich mich in dem Fall nun doch auch mit dem Plektrum befassen? :)

Grüße

Meticus
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Pappenheim
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Re: Meine erste E-Gitarre! :-)

Beitrag von Pappenheim »

Oh Mann. Wenn du dieses Einsteigerset kaufst, wird rein garnichts nach Metal klingen. Eher nach Geheul, und zwar aufgrund deiner Enttäuschung, weil das alles nicht so einfach geht und auch nicht klingen wird, wie du dir das vorstellst.

Eine E-Gitarre ist nicht anders gestimmt als eine akustische Gitarre. Man kann sie anders stimmen, muss man aber nicht.

Und ja, um etwas zu spielen, das wie Metal klingen soll, wirst du dich auch mit dem Plektrum beschäftigen müssen. Und nein, mit "nur mit den FIngern übers Griffbrett rutschen" ist es nicht getan. Es ist nicht so einfach, nicht einmal annähernd.

Meine Empfehlung: sich dir einen Gitarrenlehrer, der dir Metal beibringen kann, weil er es selber spielt. Der kann und soll dich dann auch beim Gitarren- und Verstärkerkauf beraten.

Nur soviel von mir: Mit einem Budget von nur 100 Euro kann das auf keinen Fall was werden.
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Sperris
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Re: Meine erste E-Gitarre! :-)

Beitrag von Sperris »

+1

Ich bin mir absolut sicher, dass du so ein Set nach spätestens sechs Monaten für 50 Taler bei Ebay Kleinanzeigen reinsetzt, wie hunderte vor und nach dir auch!

Gruß Ralf
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berndwe
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Re: Meine erste E-Gitarre! :-)

Beitrag von berndwe »

Probier die Sache halt mal aus, wenn Du schon bestellt hast. Aber auch ich glaube dass Du Dich nach kurzer Zeit von dieser Ausstattung eingebremst fühlen wirst.

Falls Du den Kauf noch rückgängig machen kannst, überleg Dir ob Du noch 100,- oder 150,- € aufs Budget drauflegen willst. Man bekommt heutzutage in der 200,- € - Liga Gitarren, die für die ersten Schritte tauglich sind und sich später sogar etwas aufrüsten lassen wenn man das will.

Edit: Ich lese gerade nochmal und sehe dass Du noch nicht gekauft hast.

Und weil es mir gerade einfällt und weil von Metal die Rede war - suche mal spaßeshalber bei YouTube nach „Harley Benton Fusion“. Die sind dann aber noch einmal etwas teurer. Was Für Deine Zwecke geeignete, preiswerte Verstärker betrifft könntest Du mal nach „Katana“ suchen.
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Rumble
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Re: Meine erste E-Gitarre! :-)

Beitrag von Rumble »

Die Tips von Bernd wäre auch meine.

So eine Harley Benton würde ich vielleicht noch mal vorab ordentlich einstellen lassen.
Dann sind die erstaunlich gut.

Ich mag dieses düstere Häbby-Meddel Zeugs zwar nicht sonderlich, aber auch das will gelernt sein.
Eine Gitarre zu haben ist besser als eine Gitarre zu brauchen.
Meticus
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Re: Meine erste E-Gitarre! :-)

Beitrag von Meticus »

Besten Dank für eure Tipps! :)

Ja, bestellt habe ich noch nichts, wollte vorher erstmal Meinungen zu solchen Sets einholen. Diese fallen offensichtlich sehr einstimmig aus :D

Mein Dilemma ist, dass ich komplettes Neuland betrete und eben selbst noch nicht weiß, wie ich damit langfristig zurecht komme und ob ich dran bleibe. Daher will ich nicht gleich am Anfang zu viel Geld reinballern. Andererseits haben natürlich der erste Eindruck und Spaßempfinden erheblichen Einfluss auf die Motivation mich langfristig weiter damit zu beschäftigen.

Vorteil von so einem Set wäre gewesen, dass gleich alles dazu ist, was ich zum Anfang brauche.
Hab mal nach Harley Benton Fusion geschaut, die gehen halt alle bei 300 Euro los (ohne Verstärker). Das ist mir für den Einstieg schon fast zu viel.

Wenn ich eine etwas teurere einzelne Gitarre für ca. 200 € kaufe, brauche ich dann das ganze Zubehör wie Verstärker auch noch. Da gibt es auch sehr breit gefächerte Preisspannen. Worauf muss ich da besonders achten? Alles in allem, kann ich für, sagen wir mal 250 Euro geeignetes Equipment zusammenstellen, das für einen Anfänger was taugt?

Hier gibt es z. B. eine B-Ware-Gitarre:
https://www.thomann.de/de/harley_benton ... 470684.htm

Ein Lehrer ist natürlich grundsätzlich immer ein sinnvoller Rat, keine Frage. Ich musiziere hauptsächlich zum Spaß für mich und mein Publikum besteht nur aus genervten Nachbarn. Natürlich will ich mich auch verbessern und voran kommen, aber ich spiele amateurhaft einige Instrumente, mir für jedes einen Lehrer zu nehmen, ist für einen Hobby-Musiker wie mich leider zeitlich und finanziell nicht drin. Ich versuche daher als Autodidakt so weit wie möglich zu kommen.
Pappenheim hat geschrieben:
Mi Mai 13, 2020 9:40 am
Und nein, mit "nur mit den FIngern übers Griffbrett rutschen" ist es nicht getan. Es ist nicht so einfach, nicht einmal annähernd.
Das war auch nicht so 100%-ig ernst gemeint, das würde Generationen von guten E-Gitaristen diskreditieren :)
Aber ich hatte tatsächlich mal einem Kumpel mein Gitarrenbuch von Peter Bursch ausgeliehen, weil er auf seiner Akustikgitarre lernen wollte. Irgendwann hat er mir das Buch zurück gegeben und gesagt, dass ihm das zu kompliziert ist und er sich jetzt eine E-Gitarre gekauft und mit ein paar Freunden eine Metal-Band gegründet hat :lol:
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berndwe
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Re: Meine erste E-Gitarre! :-)

Beitrag von berndwe »

Eventuell kommt ein Bausatz für Dich in Betracht. Meine erste E-Gitarre nach vielen Jahren Abstinenz war vor 2 Jahren ein Telecaster-Bausatz von Harley Benton für weniger als 80,- €. Ich hatte von dieser Gitarre nicht viel erwartet aber der Zusammenbau hat sich als recht einfach herausgestellt und die Gitarre die rauskam war dann gemessen an der Investition erstaunlich gut. Das einzige was wirklich schlecht war war die Saitenlage am Sattel, was schnell zu beheben war. Danach war die Gitarre gut „für den Hausgebrauch“ und auch auf Proben wo ich sie mit hatte bin ich nicht untergegangen. Das war allerdings keine Heavy Metal - Musik.

Was Verstärker angeht kann es in der anvisierten Preisklasse und Deinen Klangvorstellungen eigentlich nur ein Modelling-Amp sein. Vom Boss Katana 50 schwärmen viele. Den gibt es neu für 250,- € und gebraucht bekommst Du vielleicht einen für unter 200. Es gibt da aber etliche Alternativen (Fender Mustang, Line 6 etc.) am Markt. Da kannst Du vielleicht etwas bei YouTube oder bei Facebook stöbern (da gibt es für jedes Gerät mindestens eine Gruppe).

Also 250;- € ist knapp, aber mit gebrauchtem Verstärker und der Option „Bausatz“ bekommst Du vielleicht doch was für den Anfang zusammen.

Edit: Ergänzend - ich rate auch deshalb zum Modelling-Verstärker weil die auch bei kleiner Baugröße und Gewicht und bei relativ geringer Investition Klänge erzeugen können, die an Heavy Metal-zumindest erinnern.
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fingerstricker
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Re: Meine erste E-Gitarre! :-)

Beitrag von fingerstricker »

Hi,
mal ne andere Frage:
Mein Ziel ist vorrangig, z. B. Melodien auf meinem Marktsack (oder auch anderen Instrumenten) mit ein paar metallische Riffs zu hinterlegen und somit auch mal Instrumental-Lieder zu machen, die etwas nach Metal klingen sollen.
Da du den Marktsack (was auch immer das sein mag) vermutlich nicht gleichzeitig zur E-GItarre und live auf dem Markplatz spielen möchtest ... sag an, gehe ich recht in der Annahme, dass du die Bratgitarre eher für "HomeRecording" haben möchtest ?

Wenn ja, dann würde ich eine gebrauchte preiswerte E-Gitarre an Land ziehen, - die gibt es en mass. Diese anschließend von jemandem einstellen lassen und gut is. F
Für die Aufnahmen und Song-/Soundbasteln brauchst du dann gar keinen Verstärker, sondern könntest die "AmpSimulationen" in deiner DAW verwenden (je nachdem was du da so am Start hast). Da findet sich vermutlich auch eine FreeWare die ordentlich verzerrt...

Wenn ich komplett in die falsche Richtung gedacht habe - dann einfach ignorieren ;-)
Wenn das evtl. in Frage kommt, gerne Nachfragen ....

Viele Grüße
fingersticker
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Sperris
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Re: Meine erste E-Gitarre! :-)

Beitrag von Sperris »

Was immer sehr viele Leute vergessen, die sich ein billiges NoName Geraffelt zulegen, weil sie noch nicht sicher sind, ob sie wirklich dabei bleiben, ist der Wiederverkaufswert. Der tendiert bei dem von dir verlinkten Set Richtung null. Das Netzt wimmelt vor Angeboten. Die HB, die du dir eventuell auch gebraucht zulegst, verkaufst du im Fall der Fälle und mit etwas Glück fast ohne Verlust.

Gruß Ralf
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Wolfo
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Re: Meine erste E-Gitarre! :-)

Beitrag von Wolfo »

Ich würd mir die akustische packen, auf Youtube eine entsprechende Guitar Lesson suchen und probieren obs nicht doch viel schwieriger ist als gedacht.
Es wird dann übrigens mit der elektrischen auch nicht einfacher, geht zwar leichter zu greifen und ist handlicher dafür muss je verzerrter umso besser gedämpft werden und auch das muss man lernen.
Amp wurde ja bereits genannt, irgendein Modeling Teil (beim Boss Katana würd ich aber nochmal nachfragen ob der wirklich Metal tauglich ist).
Der VOX VT20x kostet neu dzt 159.- Euro und brüllt sicher genug (keine Empfehlung, wenn dir ein Fender, Blackstar oder was auch immer lieber ist nimm den)
Gitarre werf ich mal https://www.thomann.de/at/ibanez_grg140_wh.htm in den Raum. Kritiken sind sehr gut (so wie meine Erfahrungen mit Ibanez)
Ist natürlich ein kleines Stück über dem Budget, lässt sich aber auch verkaufen.

lg Wolfgang
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Holger Hendel
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Re: Meine erste E-Gitarre! :-)

Beitrag von Holger Hendel »

Und wie anspruchsvoll ist der Umstieg von Akustik auf elektrisch? Ich habe mal gehört, dass die anders gestimmt sind und man nur mit einem Finger über's Griffbrett rutscht, ist das wirklich so einfach? :D

Vermutlich muss ich mich in dem Fall nun doch auch mit dem Plektrum befassen? :)
Ich aute mich dann mal als Heavy Metal-Fan. Mehr Fan als Musiker in den letzten Jahren, doch da komme ich musikalisch her. :twisted: Und ich finde Deinen Plan sehr cool, habe in einem anderen Knubbel in Aufnahmen von Dir reingehört und glaube, dass das sehr gut kommen wird. Der Sound den ich im Ohr habe wenn ich Deinen Text aus dem Eröffnungsposting lese ist so Richtung Saor Patrol...?! Live ein Genuss für mich, habe ich mir auf den MPS-Veranstaltungen sehr gern angeschaut. Ich rate dringend zum Einsatz eines Plektrums wenn metaltypische Rhythmen im stiltypischen Sound produziert werden sollen.

Das Problem bei den Einsteiger-E-Gitarren ist mMn die Beschaffenheit der Pickups. Für hochverdichtete Zerre eignen die sich meiner Auffassung nach eigentlich nie. Solltest Du die Chance haben eine bessere gebrauchte E-Gitarre irgendwo abgreifen zu können: do it. Besagte Einsteigersets sind halt Lehrgeld-Sets. Die von Wolfo genannte Ibanez dürfte steilgehen, die GIO-Serie kenne ich recht gut und kann sie preis/leistungstechnisch empfehlen.

Amptechnisch mache ich es aktuell so wie von fingerstricker beschrieben: ich nutze die Möglichkeiten die mein Digitalmixer mit onboard hat. Bis auf einige wenige Effekte kann das Ding alles was ich brauche, es ist echt erstaunlich.
Meticus
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Re: Meine erste E-Gitarre! :-)

Beitrag von Meticus »

Hi, vielen Dank nochmal für eure Hilfe :)
berndwe hat geschrieben:
Mi Mai 13, 2020 1:55 pm
Eventuell kommt ein Bausatz für Dich in Betracht.
Eigentlich eine gute Idee, aber da mir aus qualitätsgründen vom Einsteigerset abgeraten wurde, ist ein Bausatz in Hinblick auf mein handwerkliches Können und meine Ungeduld vielleicht nicht so gut geeignet für mich :lol:
fingerstricker hat geschrieben:
Mi Mai 13, 2020 4:29 pm
den Marktsack (was auch immer das sein mag)
Das ist ein Dudelsack, optisch angelehnt an mittelalterliche Sackpfeifen, aber eigentlich ein neumodisches Instrument mit dem Ziel viel Krach zu machen :D Mein Modell ist allerdings noch recht moderat und gerade so noch in geschlossenen Räumen spielbar :mrgreen:
fingerstricker hat geschrieben:
Mi Mai 13, 2020 4:29 pm
gehe ich recht in der Annahme, dass du die Bratgitarre eher für "HomeRecording" haben möchtest ?
Ja genau, hauptsächlich wird es beim Recording zum Einsatz kommen. Meine DAW ist derzeit Cakewalk. Nur mit den Features/Plugins bzgl. Verstärkung und Verzerrung von E-Gitarren kenne ich mich nicht aus. Da muss ich noch in Erfahrung bringen, was es dafür so gibt.

Aber du hast natürlich recht. Für den Anfang wäre das ja optimal. Da spare ich mir vorerst das Geld für den Verstärker und kann mein angesetztes Budget komplett für eine Gitarre verwenden. Mit dem digitalen Verstärker könnte ich dann erstmal das Spielen lernen. Bei Bedarf kann ich mir dann später jeder Zeit noch einen geeigneten Verstärker zulegen, bis dahin habe ich vielleicht auch ein bisschen mehr Durchblick, was ich eigentlich will und brauche :mrgreen:
Holger Hendel hat geschrieben:
Mi Mai 13, 2020 11:38 pm
da komme ich musikalisch her. :twisted:
Cool, das ist in etwa der Sound, wie ich ihn mir für meine Vorhaben vorstelle :guitar1:
Holger Hendel hat geschrieben:
Mi Mai 13, 2020 11:38 pm
Der Sound den ich im Ohr habe wenn ich Deinen Text aus dem Eröffnungsposting lese ist so Richtung Saor Patrol...?!
Das kannte ich noch gar nicht. Aber ja, so in der Richtung habe ich das auch vor meinem geistigen Ohr. Nur vom Klang her nicht ganz so schottisch/irisch.

Also, anhand eurer Empfehlungen (und mit anfänglichem Verzicht auf einen physikalischen Verstärker) habe ich jetzt mal ein bisschen gestöbert und 3 Instrumente in die engere Auswahl genommen:
Welche von den dreien würdet ihr nehmen?

Ein Audio-Interface brauche ich noch. Da ich das auch für mein Keyboard benötige, zähle ich das nicht zum Gitarren-Budget :-D
Ich habe mir ein günstiges von Focusrite ausgesucht. Da ich eh nur ein Instrument gleichzeitig spielen kann, reicht ja ein Eingang. Spricht was gegen das Modell, oder passt das für meine Zwecke?
https://www.thomann.de/de/focusrite_sca ... rd_gen.htm
Wolfo hat geschrieben:
Mi Mai 13, 2020 11:16 pm
und probieren obs nicht doch viel schwieriger ist als gedacht.
Wegen der Schwierigkeit mache ich mir keine Gedanken. Da es nur zum persönlichen Vergnügen und Spaß am Musizieren ist, spielt es für mich keine Rolle, ob es eine Woche dauert oder ein Jahr, bis ich halbwegs brauchbare Töne hinbekomme. Ich mache mir auch keine Illusionen, jemals ein begnadeder E-Gitarrist zu werden. Dafür fehlt mir einfach das motorische Talent und dadurch, dass ich recht viele Instrumente spiele, habe ich auch gar nicht die Zeit, mich so intensiv mit einem einzelnen zu befassen, um es zu perfektionieren. Mir geht es vorrangig um den Spaß und daher bin ich auch mit autodidaktischem Halbkönnen zufrieden :lol:
Nichtsdestotrotz will ich natürlich in meinem Rahmen möglichst gute Ergebnisse erzielen.
Wolfo hat geschrieben:
Mi Mai 13, 2020 11:16 pm
auf Youtube eine entsprechende Guitar Lesson suchen
Kann jemand ein gutes Tutorial oder einen Youtube-Kanal empfehlen zum E-Gitarre lernen von Null an? Wenn man danach sucht, wird man ziemlich erschlagen von Inhalten :-D

Grüße
Meticus
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berndwe
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Re: Meine erste E-Gitarre! :-)

Beitrag von berndwe »

Ich hab mir kürzlich das Scarlett 2i2 zugelegt, also eine Nummer größer. Das funktioniert bisher bestens und scheint sein Geld wert zu sein.

Vor diesem Bausatz braucht man sich nicht zu fürchten. Wer eine Ikea-Kommode zusammengeschraubt bekommt, der schafft auch dieses Kit. Wenn Du aber nur in den PC spielst und auf einen Amp verzichten kannst, bleibt ja genug Budget für eine brauchbare fertige Gitarre.
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docsteve
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Re: Meine erste E-Gitarre! :-)

Beitrag von docsteve »

Ich würde die Harley Benton wegen des Mahagoni-Korpus nehmen. Ich habe ein tief sitzendes Vorurteil gegen Pappel. Wenn mir das jemand nehmen kann, dann gern.

Viele Grüße Stephan
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fingerstricker
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Re: Meine erste E-Gitarre! :-)

Beitrag von fingerstricker »

Hi,
Welche von den dreien würdet ihr nehmen?
Lass dir ein paar zur Auswahl schicken und behalte die, die am besten verarbreitet, stimmstabil ist und die die schlicht am besten gefällt.
Insbesondere bei der verlinkten B-Ware Gitarre (Harley Benton) würde ich zweimal hingucken - evtl. hat es ja einen Grund warum die jemand zurück geschickt hat. Hast du jemanden in deinem Bekanntenkreis, der eine Blick auf die Auswahl werfen könnte ?
Du hast hier ja recht unterschiedliche Modelle in die engere Auswahl genommen... laut und verzerrt können die aber alle :wink:

Beim Interface würde ich die Nummer größer (sprich zwei Eingänge nehmen) und den Fuffi noch drauflegen. Ein zweiter Kanal kann nie schaden und manchmal kommt der Appetit beim Essen ...

Online tutorial:
Kuck mal hier: https://www.justinguitar.com/categories ... ns-grade-1

Und wenn die Gitarre dann im Haus ist, hier findest du ein paar kostenlose Gitarrenverstärker für deinen PC bzw. die DAW
https://www.gearnews.com/top-7-free-amp ... -plug-ins/

Gruß
Fingerstricker
Zuletzt geändert von fingerstricker am Do Mai 14, 2020 6:23 pm, insgesamt 1-mal geändert.
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