Anfängerfrage zu Minimixer

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OldBlues
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Re: Anfängerfrage zu Minimixer

Beitrag von OldBlues »

...meine Musikpartnerin und ich haben jeweils das hier für unsere Gitarren in Betrieb (bei mir kommt noch'n Mikrofon für die Reso dazu)
und sind mehr als zufrieden damit!

Das Mixerchen bietet alles, was wir für unsere "Gitarrenarbei" so brauchen... und könnte vermutlich noch vieles mehr 8)
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OldBlues
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Re: Anfängerfrage zu Minimixer

Beitrag von OldBlues »

...zwar auch ohne Batteriebetrieb, aber 'ne Stufe kleiner :wink:
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landmesser
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Re: Anfängerfrage zu Minimixer

Beitrag von landmesser »

Moin,

mit Batterie ist mir nur diese hier bekannt. Habe ich mal für Straßenmusik gekauft ...
http://www.thomann.de/de/behringer_xenyx_1002_b.htm" onclick="window.open(this.href);return false;

Viele Grüße
landmesser
Der sich die rechte Socke nicht mehr mit der Zange anzieht
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bluesballads
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Re: Anfängerfrage zu Minimixer

Beitrag von bluesballads »

Wirklich kleiner Mixer mit XLR - ich suche seit einem Jahr...
Gefunden habe ich nur den hier, den werde ich mal austesten:
https://www.thomann.de/de/headway_edb_2.htm" onclick="window.open(this.href);return false;
Wenn dir das an Eingängen nicht reicht und du auf Batteriebetrieb verzichten könntest: ich habe hier im Forum ja vor ein paar Monaten nach einem Kleinstmixer gefragt, da wurde mir der Mackie VLZ402 ans Herz gelegt, den habe ich dann günstig bekommen, er ist sehr gut und wirklich klein (nur eben mit Netzgerät), liegt aber im Karton rum. Wenn du Interesse hast, schreib mir!
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Niels Cremer
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Re: Anfängerfrage zu Minimixer

Beitrag von Niels Cremer »

Deine Anforderungen sind recht schwierig zu erfüllen wie du selbst schon gemerkt hast: klein, zwei Kanäle min, Effekte & Batteriebetrieb ... ich würde mir mal diesen hier anschauen: Yamaha AG03, da er die Power über USB bezieht könntest du mit einer der immer beliebter werdenden powerbanks arbeiten die recht günstig zu haben sind, das wäre aber noch zu verifizieren. Die einzige Einschränkung gespiegelt gg. deine Anforderungen ist, dass die Effekte nur auf Kanal eins wirken wenn ich's recht verstehe. Allerdings ist er immerhin mit phantom power und einem compressor ausgestattet und kann als interface benutzt werden ...

LG,
Niels
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bluesballads
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Re: Anfängerfrage zu Minimixer

Beitrag von bluesballads »

In meinem Thread zum gleichen Thema schrieb Tomis spöttisch: "die müssen in eine zigarettenschachtel passen"(sic).
Ja, warum denn nicht?! Es gibt doch wirklich fast alles (wenn ich überlege, was man alles in so ein ... Smartphone bekommen hat), aber einen Kleinstmixer mit 1x Monoklinke und 1x XLR mit einfacher Phantomspeisung und Beschränkung auf die Volumenregler müsste doch wirklich in der Größe möglich sein, oder? Wenn man/frau doch bloß besser in Physik aufgepasst hätte, dann könnte man das jetzt selbst machen. :(
Das scheint eh die Devise (weil einzige Alternative) zu sein, egal ob bei Resonatorgitarrensetups oder technischer Peripherie...
Der Headway war mir bis heute auch too much (muss gar nicht so viel können und sollte günstiger sein), aber die käufliche Alternative ist der Yellow Blender von Schertler, und da hört es für mich preislich endgültig (eigentlich schon ein paar Hunderter vorher) auf:
https://www.thomann.de/de/schertler_yellow_blender.htm" onclick="window.open(this.href);return false;
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OldBlues
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Re: Anfängerfrage zu Minimixer

Beitrag von OldBlues »

Der "Monacor MMX-4" geht zwar mit'nem 9V-Block, aber die Regelmöglichkeiten sind mehr als spartanisch.

Bild

Sowie weitere Regelmöglichkeiten (EQ, Komp, FX) verbaut sind, tut's sich schwer was für Batteriebetrieb zu finden.
Spätestens wenn "Phantom Power", gefragt ist und/oder ein brauchbarer Effekt-Prozessor verbaut ist/sind, kommt man
wohl nicht mehr an einem Netzteil/Netzkabel vorbei. :?
Für's Outdoor Spielen könnte vllt. noch 'ne kleine Motoradbatterie als "Stromquelle" dienen.
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scifi
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Re: Anfängerfrage zu Minimixer

Beitrag von scifi »

Bluesopa hat geschrieben:Hallo!

Ich suche ein Gerät in dieser Art, so eine Art Minimixer:

- Minimum 2 Kanäle (für Mikrofon und Gitarrentonabnehmer)
- Mit bisschen Effekt drin (nur Hall genügt auch)
- Möglichst klein und kompakt
- Stromversorgung auch über Batterien/Akkus möglich

Auf einen speziellen Sound komm es mir in dem Fall nicht an, aber möglichst wenig Rauschen in Spielpausen.
Muss kein Billigheimer sein, ich nehm dafür gern auch paar Euro in die Hand (aber kein Vermögen), vernünftige Qualität sollte sein.
"Zielgeräte" für meine Experimente sind zwei kleine Röhrenverstärker (2 und 5 W) und für Mobil ein alter batteriebetriebener Pignose Amp (30 W), alle haben nur einen Eingang und keinen Hall.
Ich habe ein paar mal Live das Zoom A3 als 2-Kanal-Mixer missbraucht. Hat einen Mikro- und einen Instrumenteneingang, läuft mit Batterie. Hat für Gesang & A-Gitte über zwei Monitorboxen gereicht. Der Hall im A3 ist ziemlich gut finde ich und ich konnte eine Mikro-PA umsetzen, die sich in zwei Rucksäcken per Bahn transportieren ließ. Einziges Manko: eine getrennte Klangregelung für Gitarre und Gesang ist nur sehr eingeschränkt möglich. In der Praxis war das aber kein Problem.
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bluesballads
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Re: Anfängerfrage zu Minimixer

Beitrag von bluesballads »

Scheint eine interessante Alternative zu sein: anhand des Balance-Reglers kann man bei Bedarf ausschließlich das cleane Signal von Pickup und Mikro nutzen und dann die Einzellautstärken, Master sowie Effekte regeln. Macht neugierig, knirsch... :wink:
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Niels Cremer
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Re: Anfängerfrage zu Minimixer

Beitrag von Niels Cremer »

Na klar, warum hab ich da nicht dran gedacht :aua: , ich hab's ja selbst für ein paar kleinere gig genau so wie von Scifi beschrieben gemacht bevor ich das A3 verkauft habe: Gitarre & Mikro > A3 > Aktivbox(en) oder Amp, was eben da ist - feddisch!

Ich werd' vergesslich ... :roll:
Zuletzt geändert von Niels Cremer am Mi Jan 11, 2017 7:22 pm, insgesamt 1-mal geändert.
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Niels Cremer
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Re: Anfängerfrage zu Minimixer

Beitrag von Niels Cremer »

Vielleicht das noch als Nachtrag zum Zoom A3 - ich bin da anscheinend ähnlich gestrickt wie du, ich hab es tatsächlich verkauft weil mir die Handhabung nicht intuitiv genug war und ich immer ewig rumhantiert hab. Ist sicher ein geniales Gerät, klanglich übrigens absolut überzeugend, aber ich bin nicht warm geworden damit. Lag aber in erster Linie an mir ... ;-)

LG,
Niels
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bluesballads
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Re: Anfängerfrage zu Minimixer

Beitrag von bluesballads »

Auf deinen Thread hin habe ich mich entschlossen, den Headway-2 mal auszuprobieren, seit vorhin habe ich ihn hier. Wie gesagt, ohne Reverb und preislich entspricht er nicht deinen Wünschen, bei mir passt er nach einem ersten Test wunderbar:
Mikro und Magnetpickup lassen sich sehr gut mischen, da ich den Pickup parametrisch bearbeiten und beim Mikro gleichzeitig eine Frequenz zwischen 50 Hz und 6kHz (!!!) auswählen und die Steiheit variieren kann, zusammenklingt es damit einwandfrei: die Mitten, Hochmitten und Höhen dämpfe ich beim Pickup, so das er einen schön warmen Ton mit samtigem Bass liefert, das Mikro gibt dann den Resonator-Charakter dazu, wobei der Notchfilter das Feedback in den Höhen wegnimmt.
Vor dem Henriksen - oder einem anderen, eher linear verstärkenden Amp, ist das perfekt, und nun habe ich die nötigen Eingänge, um die Gitarre mit zwei Signalen plus Gesangsmikro (und bei Bedarf einer Stompbox im FX-in/out) mit kleinem Besteck so zu verstärken, wie es sonst nur der SR-400 schaffte.
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Sperris
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Re: Anfängerfrage zu Minimixer

Beitrag von Sperris »

Ich laber jetzt mal in die Tüte:

Wie wäre es denn, wenn du einen kleinen Mehrspurrecorder nutzt (Zoom h4n oder einen Boss BR 80). Zwei oder mehr Eingänge, einen Monitor output, effekte on board und das alles ziemlich klein.


Gruß Ralf
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tbrenner
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Re: Anfängerfrage zu Minimixer

Beitrag von tbrenner »

Ich gebe nur mal zu bedenken, daß Du mit Einfachstlösungen á la Monacor-Mixer Dir den schönen Sound, den Deine doch recht ansehnlichen Gitarren von sich zu geben vermögen,möglicherweise zur Unkenntlichkeit verbiegst.
Es gibt da so eine Untergrenze der Tauglichkeit von Musikelektronik (z.B. von Conrad electronic u.ä. Herkunftsquellen), die ich in früheren Bands auch schon auskosten durfte.. :heul: . Und das möglichst detailgetreue, impulssensible Hochverstärken/Equalisieren einer Akustikgitarre ist wohl gar keine so einfache Disziplin.

Oder anders: ich würde mir an einen hochgezüchteten 3-er BMW keine rumpelnden Schubkarrenräder schrauben...

Werfe ich mal noch so in die Runde,,

Grüssle,

tbrenner :wink:
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scifi
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Re: Anfängerfrage zu Minimixer

Beitrag von scifi »

Niels Cremer hat geschrieben:Vielleicht das noch als Nachtrag zum Zoom A3 - ich bin da anscheinend ähnlich gestrickt wie du, ich hab es tatsächlich verkauft weil mir die Handhabung nicht intuitiv genug war und ich immer ewig rumhantiert hab. Ist sicher ein geniales Gerät, klanglich übrigens absolut überzeugend, aber ich bin nicht warm geworden damit. Lag aber in erster Linie an mir ... ;-)

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Seit ich aber noch einen anderen Bodentreter von Zoom habe, bekomme ich langsam ein Gefühl für das Ding.
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