Ein Verstärker von zweien darf bleiben, aber welcher?
Verfasst: Mo Jun 29, 2026 1:12 pm
Liebe Elektro-Fingerpicker,
vielleicht hat der Ein oder Andere von Euch hilfreiche Anmerkungen zu einer Entscheidung, die bei mir ansteht und die mir doch recht schwer fällt.
Nachdem ich nach meiner Rückkehr zur E-Gitarre vor ein paar Jahren zunächst nur Modeller genutzt habe, habe ich mir irgendwann einen Fender Hot Rod Deluxe IV zugelegt, den ich für meine Band nutze und mit dem ich außerordentlich zufrieden bin. Er klingt clean einfach genial und auch der Drive-Kanal klingt, wenn man ihn richtig einstellt, sehr gut (jedenfalls viel besser als viele im Internet behaupten). Der Verstärker steht im Proberaum der Band und wird dort für die Proben genutzt. Zu Anfang habe ich ihn auch zu Auftritten mitgenommen, später dann nicht mehr, aus Gründen, zu denen ich noch komme.
Nachdem es mir der Klang eines „echten“ Röhrenverstärkers doch sehr angetan hatte, wollte ich diesen Sound auch zuhause haben. Ich habe mir dann einen Blackstar TV-10B zugelegt, der mir nach einer längeren Recherche als sehr geeignet für meine Zwecke erschien. Er hat „nur“ 10 Watt, ein Mastervolumen und einen frequenzkorrigierten Kopfhörerausgang, über den man auch in die PA gehen kann. Der Amp ist nicht sehr schwer, klingt clean und angezerrt nach meinen Vorstellungen und hat sehr praktische Features. Allerdings ist er, wenn ich ihn ohne Kopfhörer spiele, in Hinblick auf die Lautstärke als Amp für zuhause deutlich überdimensioniert.
Ich habe ihn dann mal zu einem Bandauftritt mitgenommen, um festzustellen dass er für die bei uns übliche Bühnenlautstärke perfekt funktioniert. Er ist dann in seinem „Sweet Spot“. Er klingt clean und angezerrt hervorragend und muss nicht wie der Hot Rod extrem runtergeregelt werden. Außerdem ist er anders als der Hot Rod recht leicht. Der Hot Rod schiebt aus diesen Gründen seither Innendienst im Proberaum.
Aus praktischen Erwägungen will ich nur einen von beiden Verstärkern behalten. Es ist eine Platzfrage und im Grunde sind beide jeweils für die ursprünglich vorgesehene Anwendung überdimensioniert.
Für zuhause ist es völlig ausreichend über einen Modeller zu spielen und für die Band reicht ein Verstärker.
Wenn man nur mit den Maßstäben der Vernunft an die Sache herangeht, ist der Fall eigentlich klar: der Blackstar bleibt für die Band und der Hot Rod wird abgegeben.
Allerdings denke ich jedesmal wenn ich auf der Probe über den Hot Rod spiele „wie g**l ist das denn“. Das hört und fühlt sich so gut an, dass sich es für einen Irrsinn halte den Verstärker abzugeben. So neige ich eher dazu, die praktischen Erwägungen zu ignorieren, dem Verstärker sein hohes Gewicht nachzusehen und das Gejammer meiner Bandkollegen („Du bist viel zu laut“) hinzunehmen.
Wie würdet ihr euch entscheiden?
(„Behalte beide“ ist keine Option).
vielleicht hat der Ein oder Andere von Euch hilfreiche Anmerkungen zu einer Entscheidung, die bei mir ansteht und die mir doch recht schwer fällt.
Nachdem ich nach meiner Rückkehr zur E-Gitarre vor ein paar Jahren zunächst nur Modeller genutzt habe, habe ich mir irgendwann einen Fender Hot Rod Deluxe IV zugelegt, den ich für meine Band nutze und mit dem ich außerordentlich zufrieden bin. Er klingt clean einfach genial und auch der Drive-Kanal klingt, wenn man ihn richtig einstellt, sehr gut (jedenfalls viel besser als viele im Internet behaupten). Der Verstärker steht im Proberaum der Band und wird dort für die Proben genutzt. Zu Anfang habe ich ihn auch zu Auftritten mitgenommen, später dann nicht mehr, aus Gründen, zu denen ich noch komme.
Nachdem es mir der Klang eines „echten“ Röhrenverstärkers doch sehr angetan hatte, wollte ich diesen Sound auch zuhause haben. Ich habe mir dann einen Blackstar TV-10B zugelegt, der mir nach einer längeren Recherche als sehr geeignet für meine Zwecke erschien. Er hat „nur“ 10 Watt, ein Mastervolumen und einen frequenzkorrigierten Kopfhörerausgang, über den man auch in die PA gehen kann. Der Amp ist nicht sehr schwer, klingt clean und angezerrt nach meinen Vorstellungen und hat sehr praktische Features. Allerdings ist er, wenn ich ihn ohne Kopfhörer spiele, in Hinblick auf die Lautstärke als Amp für zuhause deutlich überdimensioniert.
Ich habe ihn dann mal zu einem Bandauftritt mitgenommen, um festzustellen dass er für die bei uns übliche Bühnenlautstärke perfekt funktioniert. Er ist dann in seinem „Sweet Spot“. Er klingt clean und angezerrt hervorragend und muss nicht wie der Hot Rod extrem runtergeregelt werden. Außerdem ist er anders als der Hot Rod recht leicht. Der Hot Rod schiebt aus diesen Gründen seither Innendienst im Proberaum.
Aus praktischen Erwägungen will ich nur einen von beiden Verstärkern behalten. Es ist eine Platzfrage und im Grunde sind beide jeweils für die ursprünglich vorgesehene Anwendung überdimensioniert.
Für zuhause ist es völlig ausreichend über einen Modeller zu spielen und für die Band reicht ein Verstärker.
Wenn man nur mit den Maßstäben der Vernunft an die Sache herangeht, ist der Fall eigentlich klar: der Blackstar bleibt für die Band und der Hot Rod wird abgegeben.
Allerdings denke ich jedesmal wenn ich auf der Probe über den Hot Rod spiele „wie g**l ist das denn“. Das hört und fühlt sich so gut an, dass sich es für einen Irrsinn halte den Verstärker abzugeben. So neige ich eher dazu, die praktischen Erwägungen zu ignorieren, dem Verstärker sein hohes Gewicht nachzusehen und das Gejammer meiner Bandkollegen („Du bist viel zu laut“) hinzunehmen.
Wie würdet ihr euch entscheiden?
(„Behalte beide“ ist keine Option).