Martin Era - Erfahrungen?
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Klaus Guhl
- Beiträge: 435
- Registriert: Mi Dez 19, 2007 10:42 am
Martin Era - Erfahrungen?
Hat schon jemand die Martin Era probiert?
https://www.martinguitar.com/martin-era ... EIftHjSevu
Die Beschreibung klingt gut. Aber was soll man auch anderes erwarten? Ich suche nach Saiten mit warmen Klang und wenig Spieldruck, gern 012. Die D´addario XS habe ich auch probiert, sie wurden hier ja sehr gelobt. Sind ja auch nicht schlecht, aber ganz haben sie mich im Klang nicht überzeugt, was aber Geschmacksache ist. Für mich waren sie zu silbrig, zu brilliant, zu hell (ich kann das nicht besser beschreiben). Ich bilde mir immer ein, das ich mit Beschichtungen nicht so gut zurecht komme im Klangbild.
Augenblicklich spiele ich lieber Dogal roundcore wg. Saitenzug und fand die GHS Thincore gut, dachte also, ich habe gefunden, was ich suche. Aber wer weiss, vielleicht sind die neuen Martin eine Option. Ach, es hört nie auf, ... diese Suche nach den perfekten Saiten.
https://www.martinguitar.com/martin-era ... EIftHjSevu
Die Beschreibung klingt gut. Aber was soll man auch anderes erwarten? Ich suche nach Saiten mit warmen Klang und wenig Spieldruck, gern 012. Die D´addario XS habe ich auch probiert, sie wurden hier ja sehr gelobt. Sind ja auch nicht schlecht, aber ganz haben sie mich im Klang nicht überzeugt, was aber Geschmacksache ist. Für mich waren sie zu silbrig, zu brilliant, zu hell (ich kann das nicht besser beschreiben). Ich bilde mir immer ein, das ich mit Beschichtungen nicht so gut zurecht komme im Klangbild.
Augenblicklich spiele ich lieber Dogal roundcore wg. Saitenzug und fand die GHS Thincore gut, dachte also, ich habe gefunden, was ich suche. Aber wer weiss, vielleicht sind die neuen Martin eine Option. Ach, es hört nie auf, ... diese Suche nach den perfekten Saiten.
Grüsse
Klaus
Klaus
Re: Martin Era - Erfahrungen?
Meine Suche hat mit den GHS Thincore geendet ... klingen und spielen sich auf allen meinen Gitarren gut, und auch die Haltbarkeit ist ok. Ein Problem war bisher allenfalls, dass sie nicht so verbreitet und manchmal etwas schwer zu bekommen sind, ich halte mir jetzt immer einen gewissen Vorrat.
Ich stelle grad fest ... irgendwie macht es für mich keinen Sinn mehr, jede neue Saite die auf den Markt kommt auszuprobieren. Ich habe mit den GHS Thincore "meine" Standardsaiten gefunden. Daneben verwende ich für spezielle einzelne Gitarren zwar auch andere Saiten ... aber auch die inzwischen für mich Standard für diese Gitarren. Damit bin ich rundum zufrieden ... warum weiter suchen ...
Was anderes ist es, wenn jemand gerne experimentiert, optimiert, neues ausprobiert, wenn das Experimentieren und Ausprobieren an sich Freude macht, Teil des Hobbys ist ... da macht das Sinn, da wünsche ich viel Spaß damit
Ich stelle grad fest ... irgendwie macht es für mich keinen Sinn mehr, jede neue Saite die auf den Markt kommt auszuprobieren. Ich habe mit den GHS Thincore "meine" Standardsaiten gefunden. Daneben verwende ich für spezielle einzelne Gitarren zwar auch andere Saiten ... aber auch die inzwischen für mich Standard für diese Gitarren. Damit bin ich rundum zufrieden ... warum weiter suchen ...
Was anderes ist es, wenn jemand gerne experimentiert, optimiert, neues ausprobiert, wenn das Experimentieren und Ausprobieren an sich Freude macht, Teil des Hobbys ist ... da macht das Sinn, da wünsche ich viel Spaß damit
Evtl. abzugeben: Kleine Steelstring (Einzelstück vom Gitarrenbauer), 1990er National Estralita (das alte schlichte Design)
Re: Martin Era - Erfahrungen?
Hallo Klaus,
warmer Klang, weniger Druck und Zug (Gitarre schonend),
genau so möchte ich es auch.
So nutze ich schon viele Jahre,
"FISOMA SILK AND STEEL"
https://lenzner-strings.de/produkt/zupf ... tlersaite/
Gruß Holger
warmer Klang, weniger Druck und Zug (Gitarre schonend),
genau so möchte ich es auch.
So nutze ich schon viele Jahre,
"FISOMA SILK AND STEEL"
https://lenzner-strings.de/produkt/zupf ... tlersaite/
Gruß Holger
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Klaus Guhl
- Beiträge: 435
- Registriert: Mi Dez 19, 2007 10:42 am
Re: Martin Era - Erfahrungen?
Vielen Dank, euch beiden. Für mich war das hilfreich.
Weil
• irgendwann auch mal aufhören mit Suchen und die Zeit lieber zum Üben verwenden
• @L1 Ja, die ThinCore sind es eigentlich. Dein Statement bestärkt mich. Ich finde die so gut, dass ich es tatsächlich auch mal mit 013 versuchen würde. Da geht vielleicht noch ein bisschen mehr als 012. Die sind schon sehr angenehm
• @Holger: Fisoma habe ich mir nun bestellt. Bin gespannt. Bin irgendwie lange um Fisoma drum herumgelaufen. Einmal wegen dem Preis und zum anderen, weil Silk&Steel den Vorteil in der Bespielbarkeit durch Einbußen im Klang kompensieren. Aber vielleicht ist das hier anders und da mich ein zu klirriger Sound eh eher stört, ist es mein letzter Versuch. Mal gucken, was passiert.
Weil
• irgendwann auch mal aufhören mit Suchen und die Zeit lieber zum Üben verwenden
• @L1 Ja, die ThinCore sind es eigentlich. Dein Statement bestärkt mich. Ich finde die so gut, dass ich es tatsächlich auch mal mit 013 versuchen würde. Da geht vielleicht noch ein bisschen mehr als 012. Die sind schon sehr angenehm
• @Holger: Fisoma habe ich mir nun bestellt. Bin gespannt. Bin irgendwie lange um Fisoma drum herumgelaufen. Einmal wegen dem Preis und zum anderen, weil Silk&Steel den Vorteil in der Bespielbarkeit durch Einbußen im Klang kompensieren. Aber vielleicht ist das hier anders und da mich ein zu klirriger Sound eh eher stört, ist es mein letzter Versuch. Mal gucken, was passiert.
Grüsse
Klaus
Klaus
Re: Martin Era - Erfahrungen?
Zu heller oder dunkler Klang ...
Die Saiten liefern ja nur einen typischen Grundklang - wie es dann tatsächlich klingt, das ergibt sich erst an der jeweiligen Gitarre selbst mit IHREM typischen Grundklang. Das kann gut harmonieren, damit kann man auch gut ausgleichen (z. B. helle Saiten zu dunklem Klang), oder auch verstärken (z. B. helle Saiten zu hell klingender Gitarre). Wenn man da ganz genau sein will, bräuchte jede einzelne Gitarre IHRE von Klang, Spielgefühl und das hauptsächliche Einsatzgebiet jeweils am besten geeigneten Saiten ...
Die Saiten liefern ja nur einen typischen Grundklang - wie es dann tatsächlich klingt, das ergibt sich erst an der jeweiligen Gitarre selbst mit IHREM typischen Grundklang. Das kann gut harmonieren, damit kann man auch gut ausgleichen (z. B. helle Saiten zu dunklem Klang), oder auch verstärken (z. B. helle Saiten zu hell klingender Gitarre). Wenn man da ganz genau sein will, bräuchte jede einzelne Gitarre IHRE von Klang, Spielgefühl und das hauptsächliche Einsatzgebiet jeweils am besten geeigneten Saiten ...
Evtl. abzugeben: Kleine Steelstring (Einzelstück vom Gitarrenbauer), 1990er National Estralita (das alte schlichte Design)
- Gitarrenmacher
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- Registriert: Fr Sep 21, 2007 4:27 pm
- Wohnort: 21379 Rullstorf
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Re: Martin Era - Erfahrungen?
Ich bin, aus Gründen der Saitenwechselfaulheit, ELIXIR Nutzer.
Aber auf der 000-S Sofagitarre, die ich kürzlich hier vorgestellt habe sind nun THOMASITK Plectrum 012er drauf, und ich muss sagen, der Klang hat mich sehr abgeholt. Sehr warm, angenehm, und mit der 630er Mensur leicht zu spielen.
Ich habe schon einen Satz hier liegen, und beim nächsten Saitenwechsel werde ich die mal aufziehen.
Wenn die eine akzeptable Lebensdauer haben, könnten die mir gut gefallen.
Aber auf der 000-S Sofagitarre, die ich kürzlich hier vorgestellt habe sind nun THOMASITK Plectrum 012er drauf, und ich muss sagen, der Klang hat mich sehr abgeholt. Sehr warm, angenehm, und mit der 630er Mensur leicht zu spielen.
Ich habe schon einen Satz hier liegen, und beim nächsten Saitenwechsel werde ich die mal aufziehen.
Wenn die eine akzeptable Lebensdauer haben, könnten die mir gut gefallen.
Bier ist der Beweis, dass Gott uns liebt und will, dass wir glücklich sind.
-Benjamin Franklin- *1706 t 1790-
http://www.gitarrenmacher.de
-Benjamin Franklin- *1706 t 1790-
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Re: Martin Era - Erfahrungen?
Die THOMASITK Plectrum hatte ich auch mal in der engeren Wahl, aus den gleichen Gründen ...
Es gab aber das Problem, dass die umwickelten Enden ungewöhnlich dick waren ... bei den tiefen Saiten ZU dick teilweise. Dazu rissen immer wieder mal Saiten schon beim Aufziehen. Das waren wohl auch keine Ausnahmen, davon wurde relativ häufig berichtet. Bei dem doch sehr hohen Preis dann leider doch nichts für mich, obwohl sie mir von Klang und Spielgefühl her eigentlich gut gefallen hatten.
Es gab aber das Problem, dass die umwickelten Enden ungewöhnlich dick waren ... bei den tiefen Saiten ZU dick teilweise. Dazu rissen immer wieder mal Saiten schon beim Aufziehen. Das waren wohl auch keine Ausnahmen, davon wurde relativ häufig berichtet. Bei dem doch sehr hohen Preis dann leider doch nichts für mich, obwohl sie mir von Klang und Spielgefühl her eigentlich gut gefallen hatten.
Evtl. abzugeben: Kleine Steelstring (Einzelstück vom Gitarrenbauer), 1990er National Estralita (das alte schlichte Design)
