Gedanken über das eigene musikalische Können

Alles, was mit akustischer Gitarrenmusik zu tun hat und sonst nirgends hineinpaßt

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Bernd C. Hoffmann
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Re: Gedanken über das eigene musikalische Können

Beitrag von Bernd C. Hoffmann »

RB hat geschrieben:
Sa Apr 03, 2021 6:11 pm
Das hat der Dylan gut gesagt. Außerdem gibt es Leute, die Sprüche sagen wie "ich kann keine Noten aber ich weiß, wenn ein Ton passt" (M. Knopfler).
Das sehe ich auch so. Aber wenn Du, MattesD, sowieso keine Zeit hast, dann ist das für Dich momentan nicht an der Reihe. Ich würde mich nur auf die Dinge fokussieren, für die mein Herz schlägt und für die ich Zeit habe. Das sind die Dinge, die mir Freude bereiten und keinen Frust aufkommen lassen.

Anfragen für Unterricht, wie Du es genannt hast, kannst Du positiv sehen, denn man schätzt Deine Kunst! Auch Deine mit Bedacht ausgesprochene Ablehnung kannst Du positiv sehen, denn für die Interessenten gibt es bessere und wahrscheinlich auch etabliertere Möglichkeiten, von denen sie profitieren. Eine solche Haltung verdient Respekt!
Liebe Grüße
Bernd
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Dylan
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Re: Gedanken über das eigene musikalische Können

Beitrag von Dylan »

Ich hatte mich gedanklich auch schon mit dem Thema auseinandergesetzt. Es gibt ja so viel Musik die ich gerne spielen könnte. Das hat auch dazu geführt dass ich mich immer wieder verzettelte und die Zeit die mir zum Spielen blieb nicht konzentriert auf ein Thema lenken konnte.
Ich habe mir dann mal die angesagten und berühmten Künstler genauer angesehen. Ich spreche jetzt ausdrücklich nicht von den reinen Gitarrenvirtuosen.
Die meisten Künstler haben ihren persönlichen Stil entwickelt und über die Jahrzehnte beibehalten. Das eigene Repertoire beträgt meist so zwischen 30 und 50 Songs. Diese spielen sie jahrzehntelang rauf und runter. Die können dann z.B. keinen Bluegrass oder Fingerstyle ect , sind aber außerordentlich erfolgreich.
Jeder Amateur hat es da wesentlich schwerer. Da heißt es dann, kannst du mal den Song von dem spielen oder hast du etwas Fingerpicking drauf? Was du kannst keinen Bluegrass Song spielen? Flatpicking gefällt mir Hammer gut, hast du da ein paar Songs drauf?
Das erinnert mich an meine erste Freundin. Damals konnte ich vielleicht 3 Griffe auf der Gitarre. Sie: Spiel mal House of the Rising Sun! Was du kannst das nicht? Das kann doch jeder! Ich hätte damals schon erkennen sollen dass die Beziehung nicht auf Dauer taugt.
Jedenfalls gefällt mir das was Mattes zum Besten gibt ausgesprochen gut. Es ist ist stimmig und er hat wirklich einen sehr persönlichen Stil wie er Stücke interpretiert.
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RB
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Re: Gedanken über das eigene musikalische Können

Beitrag von RB »

Da stimme ich völlig zu.
erniecaster
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Re: Gedanken über das eigene musikalische Können

Beitrag von erniecaster »

Hallo,

die Beschäftigung mit Musiktheorie ist wirklich schwierig, insbesondere ohne Anleitung. Das ist ein Irrgarten, den es so weit zu erkunden gilt wie man muss, ohne sich zu verirren oder von durchgeknallten Nerds in immer entferntere Ecken gezogen zu werden. Kurz gesagt: Man muss das nicht verkomplizieren.

Das berühmte Buch von Haunschild wird immer wieder erwähnt und empfohlen. Dieses Druckwerk halte ich beispielsweise für völlig irreführend und ich warne auch dringend davor, sich zu viel von Gitarristen erklären zu lassen.

Erstmal lernen, wie Dur-Tonleitern aufgebaut sind. Mit dem ollen Quintenzirkel und "Geh du alter Esel Hechte Fischen" und "Fiebrige Buben Essen Aspirin Dessert Geschwind" erhellt sich das Dunkel schnell. Was die parallele Molltonart ist, lernt man quasi nebenbei.

Ich sage Dur und Moll. An dieser Stelle nichts von harmonisch oder melodisch oder mikadoisch Moll erzählen lassen. Das ist an dieser Stelle nur was für Nerds.

Dann lernen, dass ein Dreiklang mit 1, 3 und 5 aufgebaut ist. Wenn der Lehrer oder Buchautor an dieser Stelle "maj7" erwähnt, ohne vorher über Umkehrungen gesprochen zu haben, schnellstens die Flucht ergreifen.

Jetzt die Cowboygriffe C, A, G, E und D auf der Gitarre greifen und jeweils mal die 1, 3 und 5 suchen. Und wieder geht hier eine Lampe an - das "CAGED-System" wird im Regelfall viel komplizierter erklärt als es eigentlich ist.

Danach begreifen, dass ein Slash-Chord keine Spezialität des GnR-Gitarristen ist sondern nur ein Akkord mit einem anderen Basston.

Dann kann man mal herausfinden, wie ein 7er, 9er oder 11er Akkord aufgebaut. Bei Diskussionen über Unterschiede von beispielsweise A9 oder Aadd9 besser aussteigen, wenn ein + oder aug auftaucht und jemand mit leuchtenden Augen von vermindert faselt, werden meistens schon wieder eher Probleme als Lösungen gesucht. Ich versuche an diesen Stellen einfach herauszufinden, welche Töne gewünscht sind und lasse den theoretischen Unterbau beiseite.

An dieser Stelle empfehle ich die Beschäftigung mit dem Nashville-Number-System und Spielen mit Kapodaster. Transkription und Transposition sollten dann immer weniger Transpiration hervorrufen.

Kurz gesagt, ist man an dieser Stelle mit genügend Training in der Lage, einfache Songs aus dem Radio per Gehör nachzuspielen. Und wenn die Sängerin um die Ecke kommt und darum bittet, den Song doch mal zwei Ganztöne höher oder niedriger zu spielen, geht das auch - sogar ohne Kapo.

Und wenn jemand mit Modes und Kirchentonleitern um die Ecke kommt, bevor dieses Basics sitzen, ist das ein Irrweg. Ja, Frank Haunschild, ich rede unter anderem von dir. ;-)

So würde ich das heute vermitteln - ich bin aber auch kein Musik- oder Gitarrenlehrer.

Viele Grüße

erniecaster
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JazzDude
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Re: Gedanken über das eigene musikalische Können

Beitrag von JazzDude »

Dem kann ich vollinhaltlich zustimmen, super zusammengefasst!
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Jürgen
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Re: Gedanken über das eigene musikalische Können

Beitrag von Jürgen »

Gut geschrieben und auf den Punkt gebracht erniecaster.

Zur Ehrenrettung von Frank Haunschild: Viel von dem habe ich aus seinem Band 1 mitgenommen.
Gruß

Jürgen

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Klar ist doch auch, daß die Beschränkung auf eine einzige Gitarre auf eine extreme Notsituation, im Grunde auf den Zusammenbruch der Zivilisation hinweist. (RB)
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Holger Hendel
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Re: Gedanken über das eigene musikalische Können

Beitrag von Holger Hendel »

Das Haunschildbuch steht immer mal wieder in der Kritik - was ich nicht wirklich nachvollziehen kann. Ich beschäftige mich ab und an recht intensiv mit dem Thema Gitarrenfachliteratur und finde das Haunschild-Buch im Aufbau sehr strukturiert, sicher nicht schlechter als das Meffert-Buch. Beide halten mMn absolut, was sie versprechen. Als Irrweg o.ä. würde ich es niemals beschreiben. Insbesondere das Haunschild-Kapitel über die Akkord-Symbolschrift kann ein echter Augenöffner sein, denke ich. Hier habe ich noch ein Meffert-Buch ("Harmonielehre endlich verstehen") von 2007, noch im Eigenverlag herausgegeben. Schon damals ein sehr gutes Grundlagenwerk.

Noch zwei Empfehlungen:

Buch: sehr ergiebig und unterhaltsam, wenn man bereits erlerntes Theoriewissen verfestigen möchte: Abi von Reininghaus - In Vivo Guitar.

Videokurs auf youtube: Systematische Einführung in die Musiktheorie von Martin Jetschke
https://www.youtube.com/watch?v=EgAHlsr ... 8P&index=2

Martin spielt Kirchenorgel, betreibt einen entsprechenden youtube-Kanal. Ich finde seinen im Videokurs verfolgten Ansatz sehr trocken / oldschool, dafür aber lückenlos. Es dürften keine Fragen offen bleiben.
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uwesemmelmann
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Re: Gedanken über das eigene musikalische Können

Beitrag von uwesemmelmann »

erniecaster hat geschrieben:
So Apr 04, 2021 10:46 am
...Das berühmte Buch von Haunschild wird immer wieder erwähnt und empfohlen. Dieses Druckwerk halte ich beispielsweise für völlig irreführend und ich warne auch dringend davor, sich zu viel von Gitarristen erklären zu lassen....
Das sehe ich auch als Problem an... Als Kind hatte ich 6 Jahre lang Klavierunterricht und ich sehe absolut jeden Akkord und jedes Intervall heute noch auf der Klaviertastatur vor mir... und kann vor allem Noten fließend lesen. Ist eigentlich alles nicht allzu schlimm... Aber auf der Gitarre ist das was absolut anderes. Ich nehme mich da gar nicht aus, aber ich wette, die meisten hier spielen - genau wie ich - auf der Gitarre überwiegend nach Tabulaturen. Man ist da absolut zu faul (gewesen), Noten mal richtig intensiv zu lernen. Und wenn dann notierte Stücke - wie es in der Klassik wenigstens vorbildlich üblich ist - keine richtigen Fingersätze anbieten, dann kapituliert man recht schnell. Andererseits orientiert sich Standard-Musikunterricht gerne am Klavier... Aber was nützen einem irgendwelche vierstimmigen Akkordumkehrungen auf einer Tastatur... Den Königsweg habe ich noch nicht gefunden!
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Lowden O 35 (Zeder/Blackwood)... die sich jetzt dank Martin Wielands Feintuning spielt wie Butter... :D
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Holger Hendel
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Re: Gedanken über das eigene musikalische Können

Beitrag von Holger Hendel »

Ulli Bögershausen hat es mMn ganz gut ausgedrückt: Das Spielen lernen wir nach Tabulatur, die theoretische Orientierung im Haus der Musik anhand des Notensystems. Das fand ich damals echt gut, ich kam nämlich von den Tasten zu den Saiten und spätestens als ich open tunings kennenlernte wollte ich nicht mehr nach Noten spielen. Es gibt mittlerweile zuhauf gute visuelle Konzepte um sich Intervalle auf dem Griffbrett zu verdeutlichen (z.B. Zacky & Bob´s Gitarrenspicker).
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Rolli
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Re: Gedanken über das eigene musikalische Können

Beitrag von Rolli »

erniecaster hat geschrieben:
So Apr 04, 2021 10:46 am
Hallo,

die Beschäftigung mit Musiktheorie ist wirklich schwierig, insbesondere ohne Anleitung. Das ist ein Irrgarten, den es so weit zu erkunden gilt wie man muss, ohne sich zu verirren oder von durchgeknallten Nerds in immer entferntere Ecken gezogen zu werden. Kurz gesagt: Man muss das nicht verkomplizieren.

Das berühmte Buch von Haunschild wird immer wieder erwähnt und empfohlen. Dieses Druckwerk halte ich beispielsweise für völlig irreführend und ich warne auch dringend davor, sich zu viel von Gitarristen erklären zu lassen. .....
Huhu Ernie, ja ich stimme im Großen und Ganzen auch zu.

Ein Problem als Gitarrencoach/Lehrer ist ja, dass die Patienten ähh sorry Interessierten schon oftmals "vorversaut" sind!
Viele haben da schon irgendwo was gelesen, erzählt bekommen, selber erarbeitet und je nach Kenntnisstand sollte man da entsprechend ansetzen.
Und es kommt zudem auf das Ziel und die Wünsche des Interessierten an. Manche wollen lernen, wie sie solieren können ohne immer pentatonisch zu nudeln, andere wollen den musikalischen Kosmos in Gänze verstehen. Und dazwischen gibt es verschiedene Abstufungen.

Dann kann es auch Sinn machen zügig mit Modes umzugehn oder komische Akkorde mit vielen Zahlen und merkwürdigsten Zeichen zu erklären.
Zuletzt geändert von Rolli am So Apr 04, 2021 6:29 pm, insgesamt 1-mal geändert.
LG Rolli
CD ist nicht mehr neu, aber es gibt sie noch ;)
Typos? Sorry, meine Finger sind besser auf Saiten, als auf kleinen Tastaturen.
Bernd C. Hoffmann
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Re: Gedanken über das eigene musikalische Können

Beitrag von Bernd C. Hoffmann »

Wem der Haunschild zu "abseits" ist, der kann sich ja mal von Pölert "Grundlagenharmonik" mit über 900 Seiten reintun - oder besser antun. Dann lernt man Haunschild lieben :wink: Ich erinnere mich nicht mehr, ob ich es entsorgt, verschenkt oder verkauft hatte. Mein musikalischer Horizont sollte sich nicht im Jazz wiederfinden. Als später die erste Haunschild Auflage auf den Markt kam, war ich ebenfalls überfordert, weil die Erstauflage ohne Tonträger erschien.

Das Selbstspielen hatte mir zu viel Disziplin abverlangt, obwohl ich das Buch wirklich gut fand. Ein Satz daraus ist mir bis heute hängen geblieben: "Akkorde sind Tonleitern." Der Satz hatte mich beflügelt, um meinen damaligen Schülern die Harmonielehre besser zu vermitteln und den Einstieg in die Improvisation zu erleichtern.
Liebe Grüße
Bernd
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schinkenkarl
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Re: Gedanken über das eigene musikalische Können

Beitrag von schinkenkarl »

Ja, da sitzt man manchmal und denkt, seit über 20zig Jahren spielst du nun schon und eigentlich kannst du ja nichts.
Ich habe mir das auch alles mehr oder weniger draufgeschafft (die Theorie) aber mir fehlte die praktische Anwendbarkeit. Bin kein Songwriter, oder gar Musiker. Eigentlich spiele ich ja nur nach.
Mal eine Blues improvisieren, da reicht die Pentatonik.
Was ich gelegentlich mache, um nicht die Akkorde zu vergessen, ist ein Song, vornehmlich was jazziges, mit den verschiedenen Akkordtypen (Dreiklänge, Shell Voicings mit Grundton auf E,A und D-Saite, von den Umkehrungen ganz zu schweigen) zu begleiten.
Ansonsten muss man solche Launen halt aussitzen.
Vielleicht hilft auch eine neue/gebrauchte Gitarre.
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RB
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Re: Gedanken über das eigene musikalische Können

Beitrag von RB »

Das Buch von Frank Haunschild finde ich ganz wunderbar geeignet und kann die Kritik nur äußerst begrenzt nachvollziehen. Als Nachschlagwerk empfinde ich noch Wieland Ziegenrückers "ABC Musik" ausgezeichnet.
Bluezi
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Re: Gedanken über das eigene musikalische Können

Beitrag von Bluezi »

Das theoretische Wissen hat sich bei mir über die Jahrzehnte angesammelt. Habe viel als Hobby-Bassist gelernt, erst in einer Rockband, dann ein wenig bei Jazz Standards. Habe bei der akustischen Gitarre lange überlegt, was ich eigentlich spielen will bis ich beim akustischen Blues gelandet bin. Vermutlich weiss ich theoretisch mehr, als ich musikalisch umsetzen kann. Habe, Dank Theorie, mittlerweile eine ungefähre Ahnung, was ich links auf dem Griffbrett mache, aber rechts....hm, hm, hm..... Auch meine Gitarrenlehrer hatten immer eher Ideen für die linke als für die rechte Hand. Ein #7sus4b9/13 ist vermutlich auch leichter zu vermitteln als Groove für die rechte Hand...
Egal, bin zufrieden, wo ich momentan musikalisch stehe, nur das zählt. Und bekanntlich soll ja der Weg das Ziel sein...also weiter...
Entspannte Ostern
Christian
tbrenner
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Re: Gedanken über das eigene musikalische Können

Beitrag von tbrenner »

Deine Beiträge, die Du hier dann und wann zum Besten gibst, klingen auch für mich sehr reif und stimmig und Du solltest Dich evtl. einfach nicht mit Themen stressen, die Du nicht wirklich für Deine Art des Musikmachen benötigst?

Ich hatte mal zu Studentenzeiten ein Jahr lang Unterricht bei einem studierten, ausgezeichnet spielenden Jazzgitarristen, zudem gab es da noch Kurse in Gehörbildung und Rhythmik. Die beiden letzteren Sachen hätte ich mal besser noch eine Weile weitermachen sollen. Der Jazzgitarrenunterricht selber war seinerzeit völlig für die Katz, weil meilenweit über dem, was ich zu der Zeit zu spielen und zu hören in der Lage gewesen wäre.

Ich glaube von Robben Ford kam mal der banale, nichtsdestotrotz goldrichtige Rat: " Play just what you hear". Daran versuche ich mich in den letzten Jahren mehr und mehr zu halten.

Grüssle,
tbrenner :wink:
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