Vorstellungsnachholung
Verfasst: Di Jul 12, 2005 11:13 am
Hey Ihr Lieben,
ich bin ja schon ein paar Tage hier drin unterwegs und dachte ich hole mal meine Vorstellung nach....(mein GAS hinsichtlich der Cort und der Martin 000 16 SGT ist zurzeit leidlich unter Kontrolle)
Ich bin 37 und habe mit 8 Jahren angefangen Trompete zu spielen. Mit 15 bin ich dann auf Posaune umgestiegen und dann mit 19 speziell auf die Bassposaune spezialisiert. Jugend musiziert habe ich nie mitgemacht, jedoch im Landesjugendorchster Schleswig Holstein gespielt. Mit 23 bestand ich dann die Aufnahmeprüfung an der Musikhochschule Detmold für den Studiengang Orchester/Posaune und Nebenfach Klavier.
Noch wärend der Hochschulzeit hatte ich Engagements am Landesheater Detmold und im Philharmonischen Orchster der Stadt Kiel.
Big Band Mucken in 2 veritablen Bigbands waren mein zweites Standbein.
Durch Prüfngsstress und Ängste, zu langen Übezeiten und einen harten Knochen von Hochchulprofessor/Posaune verkrampfte ich immer weiter physisch und psyhisch, was schließlich in einem irreversiblen Nervenschaden der Oberlippe uferte (Druckdolenz). Für Blechbläser das totale AUS. Mit 26 musste ich dann das Posaunespiel sein lassen...ein traumatisches Erlebnis...so war doch Orchstermusiker mein einziger innerer Berufs- und Seelenwunsch.
Lange Jahre meidete ich Musik, Musik machen und Musik hören.
Seit August 2004 habe ich angefangen Gitarre zu spielen und seit Anfang 2005 habe ich Unterricht genommen, nach meinem Urteil bei einem phantastischen Lehrer. Alle meine Musikpädagogen vorher arbeiteten mit Druck und Drill...ich hatte teilweis Angst in den Unterricht zu gehen. Meine eigenen Schüler habe ich zum Glück nie drangsaliert.
Jetzt erst wo ich wieder musiziere, stelle ich fest, wie gedeckelt ich eihgentlich ohne die Musik gelebt hatte und wie groß meine Lebensfreude ist.
Mein Traum wäre irgendwann mal einen wichtigen Gitarrenpart in eine irisch angehauchten Folkpop-Combo (ähnlich Mary Black) übernehmen zu können....
Da ich ja grundsätzlich schon musikalisch ausgebildet bin, muss ich jetzt "nur noch" die handwerkllichen und motorischen Fähigkeiten erlernen. Von der Literatur bin ich natürlich aufgrund meiner klassichen Ausbildung schon auf das klassiche Repertoire aus, jedoch bin ich auch sehr emotional bewegt, wenn ich die Werke von Ulli B. oder Horst Großnick höre.....insbesondere die Chocolate and Wine hat es mir angetan und in mir ist der Wunsch und das feste Ziel da, irgendwann mal diese Literatur spielen zu können. Momentan bearbeite ich gerade die Picking Basics vom Kollegen Westermeier (bin so fast durch damit).
Als Single hab ich momentan auch zeit ca. 2 h am Tag zu üben und am WE können es auch mal 4 sein.....und weglegen tue ich das Instrument nur, weil die Fingerkuppen pieken....
Angefangen hab ich auf einer Hanika, die ich auch hauptsächlich spiele...aber wirklich lieben tu ich meine Lakewood J-14 Custom die ich seit 2 Monaten habe, und die ich mir mit breiten Griffbrett (52 mm am Sattel, Saitenabstand E zu e 39 mm) habe bauen lassen. Meine Seagull ist relativ leise und ich benutze sie als Schrammelgitarre, Reiseinstrument und zum üben nach 22 00
Finde das Forum hier sehr angenehm, denn hier gibts zum Glück nicht den unhöflichen Ton und die Streitereien wie sonst im Net üblich.....
LG Heiko
ich bin ja schon ein paar Tage hier drin unterwegs und dachte ich hole mal meine Vorstellung nach....(mein GAS hinsichtlich der Cort und der Martin 000 16 SGT ist zurzeit leidlich unter Kontrolle)
Ich bin 37 und habe mit 8 Jahren angefangen Trompete zu spielen. Mit 15 bin ich dann auf Posaune umgestiegen und dann mit 19 speziell auf die Bassposaune spezialisiert. Jugend musiziert habe ich nie mitgemacht, jedoch im Landesjugendorchster Schleswig Holstein gespielt. Mit 23 bestand ich dann die Aufnahmeprüfung an der Musikhochschule Detmold für den Studiengang Orchester/Posaune und Nebenfach Klavier.
Noch wärend der Hochschulzeit hatte ich Engagements am Landesheater Detmold und im Philharmonischen Orchster der Stadt Kiel.
Big Band Mucken in 2 veritablen Bigbands waren mein zweites Standbein.
Durch Prüfngsstress und Ängste, zu langen Übezeiten und einen harten Knochen von Hochchulprofessor/Posaune verkrampfte ich immer weiter physisch und psyhisch, was schließlich in einem irreversiblen Nervenschaden der Oberlippe uferte (Druckdolenz). Für Blechbläser das totale AUS. Mit 26 musste ich dann das Posaunespiel sein lassen...ein traumatisches Erlebnis...so war doch Orchstermusiker mein einziger innerer Berufs- und Seelenwunsch.
Lange Jahre meidete ich Musik, Musik machen und Musik hören.
Seit August 2004 habe ich angefangen Gitarre zu spielen und seit Anfang 2005 habe ich Unterricht genommen, nach meinem Urteil bei einem phantastischen Lehrer. Alle meine Musikpädagogen vorher arbeiteten mit Druck und Drill...ich hatte teilweis Angst in den Unterricht zu gehen. Meine eigenen Schüler habe ich zum Glück nie drangsaliert.
Jetzt erst wo ich wieder musiziere, stelle ich fest, wie gedeckelt ich eihgentlich ohne die Musik gelebt hatte und wie groß meine Lebensfreude ist.
Mein Traum wäre irgendwann mal einen wichtigen Gitarrenpart in eine irisch angehauchten Folkpop-Combo (ähnlich Mary Black) übernehmen zu können....
Da ich ja grundsätzlich schon musikalisch ausgebildet bin, muss ich jetzt "nur noch" die handwerkllichen und motorischen Fähigkeiten erlernen. Von der Literatur bin ich natürlich aufgrund meiner klassichen Ausbildung schon auf das klassiche Repertoire aus, jedoch bin ich auch sehr emotional bewegt, wenn ich die Werke von Ulli B. oder Horst Großnick höre.....insbesondere die Chocolate and Wine hat es mir angetan und in mir ist der Wunsch und das feste Ziel da, irgendwann mal diese Literatur spielen zu können. Momentan bearbeite ich gerade die Picking Basics vom Kollegen Westermeier (bin so fast durch damit).
Als Single hab ich momentan auch zeit ca. 2 h am Tag zu üben und am WE können es auch mal 4 sein.....und weglegen tue ich das Instrument nur, weil die Fingerkuppen pieken....
Angefangen hab ich auf einer Hanika, die ich auch hauptsächlich spiele...aber wirklich lieben tu ich meine Lakewood J-14 Custom die ich seit 2 Monaten habe, und die ich mir mit breiten Griffbrett (52 mm am Sattel, Saitenabstand E zu e 39 mm) habe bauen lassen. Meine Seagull ist relativ leise und ich benutze sie als Schrammelgitarre, Reiseinstrument und zum üben nach 22 00
Finde das Forum hier sehr angenehm, denn hier gibts zum Glück nicht den unhöflichen Ton und die Streitereien wie sonst im Net üblich.....
LG Heiko