Musescore 2.0 ähh 3.0 ähhhh 3.6

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Andreas Fischer
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Re: MuseScore 2.0 so janz im Alljemeinen

Beitrag von Andreas Fischer »

Ich hab zu danken
so macht lernen Spass
Andreas Fischer
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RB
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Re: MuseScore 2.0 so janz im Alljemeinen

Beitrag von RB »

Hi Wally, danke für die Arbeit. Wenn Du nicht wärst, hätte ich es machen müssen. Oder Ulrich.
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wally
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Re: MuseScore 2.0 so janz im Alljemeinen

Beitrag von wally »

Ich habe jetzt sieben Kapitel fertig.
1. Grundsätzliche Einstellungen
2. Erstellen und Einrichten einer Partitur
3. Noteneingabe
4. Tabulatureingabe
5. Offene Stimmungen und Kapodaster
6. Triolen und Swing Funktion
7. Flageolett

Das Ganze ist als eine Art Bedienungsanleitung gedacht.
Wie man Noten eingibt, wie man Tabulaturen eingibt etc.
Der Clou ist, dass das alles aus Gitarristensicht geschieht.
Klavier, Big-Band oder Orchester - wo MuseScore ja ursprünglich her kommt - interessieren hier nicht.

Im Grunde genommen müsste das für den Einstieg reichen.
Vieles lernt man ja auch erst im alltäglichen Gebrauch.
Und ich kann nicht wissen, worüber ein anderer Nutzer stolpert
oder was er überhaupt nicht wahrnimmt, weil es es nicht braucht.

Wisst ihr, was die meiste Arbeit macht?
Die Schei-- äh wollte sagen -ganz tollen- Tabulaturen.
Da lässt sich nichts mal eben knapp darstellen.
Da müssen immer Vorträge von unermesslichen Dimensionen gehalten werden,
wo man dem Notenleser sagt: "Das ist ein F."

Aber das war von vornherein klar.
Die Sache soll zugänglich sein für alle und nicht nur für einen elitären Kreis einiger weniger Auserwählter.
Da würde doch der Spass an der Sache vollends auf der Strecke bleiben.

Ich gehe jetzt mal in Klausur und überlege, ob ich da noch ein oder zwei Kapitel bei packe oder nicht.
Ich denke, dass zum Wochenende oder spätestens bis Anfang nächster Woche die Sache fertig sein wird.
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wally
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Re: MuseScore für Dummies

Beitrag von wally »

Diese Anleitung richtet sich an MuseScore Einsteiger.
Sie ist kein Kurs in Notations- oder Harmonielehre.
Hier soll es darum gehen, eine Einstiegshilfe aus Hobbygitarristensicht zu bieten,
so dass auch jemand ohne viele Notenkenntnisse Tabulaturen mit MuseScore erstellen kann.
Ganz ohne Notenkenntnisse geht es allerdings nicht.
Tatsächlich ist es so, dass MuseScore sich in erster Linie an Musiker mit Notenkenntnissen richtet.
Das liegt an seinem Ursprung, der im Jazz und in der Klassik (Klavier, Keyboard, Big-Band Orchester) liegt.
Da kann der Hobby Folk-Picker oder Hobby-Akustiblueser beim besten Willen nicht mithalten.
Vom Liedermappenschrammler ganz zu schweigen.
Wer allerdings über ein paar Notenkenntnisse verfügt
und an der einen oder anderen Stelle bereit ist, eins und eins zusammen zu zählen,
bekommt ein sehr feines Werkzeug zum Erstellen von Partituren.

Die Anleitung ist in zehn Kapitel aufgeteilt.
Insgesamt sind das ca. 150 Seiten. Wenn die alle auf einem Schlag als eine Datei daherkommen,
wird das eine sehr unübersichtliche Angelegenheit.
So konnte die Anzahl der Seiten pro Kapitel auf maximal um die 40 reduziert werden.
Das ist immer noch viel, aber wesentlich übersichtlicher als 150 Seiten. Oder?

An dieser Stelle möchte ich auf zwei weitere Anleitungen verweisen:
Auf der Projektseite gibt es eine PDF-Datei in Deutsch (mit einigen Seiten Englisch),
in welcher viele Themen anschaulich und leicht nachvollziehbar dargestellt werden.
Des weiteren gibt es ein Buch zu kaufen (nur in Englisch verfügbar): Mastering MuseScore.
Außerdem finden sich auf der Projektseite Verlinkungen zu Youtube,
wo in kleinen Videos unterschiedliche Funktionen dargestellt und erklärt werden (alle in Englisch).
An sich sind diese Anleitungen völlig ausreichend.
Allerdings wird dort nichts aus Gitarristensicht demonstriert,
es geht in der Regel um Partituren für Klavier, Big-Band oder Orchester. Und das meistens auf Englisch.

Mein Ansatz ist der, dem Unbedarften den Einstieg zu ermöglichen.
Noch einmal:
Gänzlich ohne Notenkenntnisse und zumindest rudimentäre Kenntnisse von Harmonielehre geht in MuseScore gar nichts.
Der Nutzer muss mitdenken. Dafür hat er sehr viele Möglichkeiten, seine Partituren so zu gestalten, wie er sich das vorstellt.
Meine Anleitung soll nicht mehr leisten als die ersten Schritte halbwegs unfallfrei hin zu bekommen.

Und hier die Links:

01 - Grundsätzliche Einstellungen
02 - Erstellen und einrichten einer Partitur
03 - Noteneingabe
04 - Tabulatureingabe
05 - Offene Stimmungen und Kapodaster
06 - Triolen und Swing-Funktion
07 - Flageolett
08 - Griffbrettdiagramme und Akkordsymbole
09 - Bendings, Aufschläge und Abzieher
10 - Verschiedenes

Bleibt mir nur noch, viel Spaß zu wünschen.
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RB
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Re: MuseScore 2.0 so janz im Alljemeinen

Beitrag von RB »

Hi Wally, du bist verrückt. Aber damit bist du nicht alleine. In diesen PDFs steckt eine Menge Arbeit und sie enthalten ziemlich konzentriert einige Gitarren-spezifischen Fragen; das werde ich zu Rate ziehen. Ich habe sie alle heruntergesogen.

Ergänzend weise ich auf die inzwischen für die Version 2 verfügbare online-Dokumentation hin, die auch durch eine herunterladbare PDF-Datei gleichen Inhalts ergänzt wird.

Mit diesen ganzen Informationen bleibt kein Auge trocken.
Ulrich Peperle
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Re: MuseScore 2.0 so janz im Alljemeinen

Beitrag von Ulrich Peperle »

[Beitrag vom Verfasser entfernt]
Zuletzt geändert von Ulrich Peperle am Sa Apr 09, 2016 4:41 pm, insgesamt 1-mal geändert.
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wally
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Re: MuseScore 2.0 so janz im Alljemeinen

Beitrag von wally »

Und wieder was gelernt! :D
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Andreas Fischer
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Re: MuseScore für Dummies

Beitrag von Andreas Fischer »

Ui das ist ja ne Menge
Ich komme im Moment leider nicht dazu mir das ausführlich anzuschauen, aber ich werde das später oder eher nach und nach machen ... und dann hier ein Feedback abgeben als einer von den "Neulingen" für die das gemacht zu sein scheint.
Andreas Fischer
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Andreas Fischer
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Re: MuseScore 2.0 so janz im Alljemeinen

Beitrag von Andreas Fischer »

ich habe gerade wieder ein Problem mit Musescore

folgender Fall liegt vor:
3/4 Takt
Auftakt ein 1/8
Notation ist alles klar

ABER beim abspielen mit Metronom, spielt musescore erst einmal 2 takte Metronom im 3/4 mit vierteln
dann den Auftakt mit 1/8 klick und dann in den ersten beiden takten 1/8 klick danach dann erst 1/4 klick

ich nutze musescore als playalong (mit Metronom), da ich ein kleines Rhythmusproblem habe, weil ich mir erhoffe dieses dadurch zu lösen und mir nicht anzugewöhnen noch mehr einfach nach meinem Gefühl zu spielen sondern die Notenwerte einzuhalten

wie bekomme ich es hin dass das Metronom im 1/4 Takt (oder was auch immer ich gerade möchte) klickt
Andreas Fischer
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wally
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Re: MuseScore 2.0 so janz im Alljemeinen

Beitrag von wally »

Ich habe das gerade einmal nachvollzogen:
Ist der Auftakt in Achteln und sind die nachfolgenden Takte in Vierteln,
zählt das Metronom die beiden ersten Takte mit den Viertelnoten als Achtelnoten.

Ist der Auftakt in Vierteln und die folgenden Takte auch,
zählt das Metronom so wie Du es Dir wünscht alle Takte in Vierteln.

Lösung 1:
Lösche den Achtel - Auftakt und richte einen 1/4 Auftakt ein.

Lösung 2:
Lösche den Auftakt und füge statt dessen einen normalen Takt ein (in Deinem Fall einen gewöhnlichen Drei Viertel Takt),
in welchen Du ganz am Ende nur die Achtelnote des Auftaktes schreibst.
Jetzt zählt MuseScore den ersten Takt (den alten Auftakt) mit drei Vieteln sauber ein
und spielt das Metronom die ganze Zeit in der von Dir gewünschten Taktart.

Für beide Fälle gilt, dass Auftakte sich im Nachhinein nicht ändern lassen.
Man kann sie löschen und dann einen Takt einfügen.
Will man also statt eines Auftaktes von einer Achtel einen Auftakt von einer Viertel,
muss man die Partitur von vorne neu anlegen und den gewünschten Auftakt dort einrichten.
Der Rest ist dann kopieren und einfügen.

Man kann ja zwei Versionen einer Partitur anlegen (kopieren und einfügen).
Eine Version1 mit Auftakt und eine Version2 ohne Auftakt (ersetzt durch einen normalen Takt).
Zuletzt geändert von wally am Sa Dez 05, 2015 5:53 pm, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: MuseScore 2.0 so janz im Alljemeinen

Beitrag von Andreas Fischer »

danke
wie immer, schnell eine gute lösung parat ... ich komm einfach nicht dazu mich im musescorefoprum anzumelden, weil ich es nicht brauche ;-)

aber schon doof das musescore einen dazu zwingt die partitur neu anzulegen, oder?
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Re: MuseScore 2.0 so janz im Alljemeinen

Beitrag von wally »

Das dauert doch keine anderthalb Minuten.
Doof ist, wenn der BVB verliert.
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Re: MuseScore 2.0 so janz im Alljemeinen

Beitrag von Andreas Fischer »

Nachtrag:
ich habe es doch hinbekommen ohne die Partitur neu anlegen zu müssen
Ich habe einfach:
- klick in den Auftakt um diesen auszuwählen
- Rechtsklick und dann "Eigenschaften Takt" ausgewählt
- in dem sich öffnenden Fenster bei "Taktlänge" "nominell" so belassen (3/4) aber bei "effektiv" 1/4 aus dem 1/8 gemacht
jetzt war der Auftakt 1/4 lang und hinter der notierten 1/8 war eine 1/8 Pause eingefügt
.... einfach die 1/8 Note dort hin wo die pause war und die pause wo der Ton war - fertig
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Re: MuseScore 2.0 so janz im Alljemeinen

Beitrag von wally »

Ich gratuliere!
Klar, "Eigenschaften Takt" ist immer eine gute Idee, wenn man am Takt etwas ändern will.
War mir durchgegangen. Ich bitte um eine harte und ungerechte Strafe.
Zuletzt geändert von wally am Sa Dez 05, 2015 6:10 pm, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: MuseScore 2.0 so janz im Alljemeinen

Beitrag von Andreas Fischer »

wally hat geschrieben:Das dauert doch keine anderthalb Minuten.
Doof ist, wenn der BVB verliert.
Naja wenn es nur die Noten wären (kurz copy and paste), aber ich habe immer nen Titel, Untertitel, Texter, Komponist, Akkorden, Text, usw., alles mit drin
Aber ab jetzt lege ich Partituren (die einen Auftakt haben) eben sofort mit einem "ganzen Takt" vorne an und arbeite mit den Pausen.

Als Playalong ist das sogar noch besser wenn das Metronom einen praktisch einzählt.
Als Printversion kürze ich den Auftakt dann hinterher wenn alles fertig ist.

Wieder was gelernt, super.

Strafe? Gibts morgen vom Nikkolaus.
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