Erfahrungsbericht und Fragen zu Guitar Pro
Verfasst: Mi Jan 21, 2009 11:06 am
Also ich weiß ja nicht, irgendwie bin ich zu intelligent für so Computerzeug!
Obwohl ich beruflich mit der Erstellung und Verbreitung von Software zu tun habe – oder vielleicht gerade deshalb – finde ich die von mir ausprobierten Notationssoftware recht gewöhnungsbedürftig.
1. Samstag: Finale Songwriter 2007
Schon beim 2. klick geht ein Window auf: Error 500, na prima, das ist das richtige Marketing! Nach 2 Stunden Rumgewurschtel nix ordentliches zusammengekriegt, also deinstallieren, fertig!
2. Sonntag: Guitar Pro 5
Ah ha, schon besser, hier kann man wenigstens so normale Windows-Sachen wie markieren, kopieren, einfügen machen, 2 Takte falsch in 1/16-Noten auf 1/8 ändern, auch kein Problem. Nach 1,5 Stunden habe ich ein recht ordentliches Ergebnis eines (kurzen) Songs. Wiederholungszeichen, hammering on (leider nur als Bogen ohne "h" dargestellt), an "wichtigen Stellen" Fingersatz der linken Hand, usw. alles drin.
Gut mit der Zeit wird man schneller, aber sehr mühsam finde ich, dass bei Eingabe einer Note der Cursor nicht weiter springt, das is ja gerade so, als müsste ich in Word nach jedem Buchstaben den Cursor weiter bewegen.
Frage 1: Gibt’s da nen Trick, dass der Cursor von alleine weiterspingt?
Frage 2: Wie bekomme ich Hälse an die TABs? Die will ich natürlich nicht so zum Spaß sondern um die Notenlänge zu symbolisieren.
Capo 3. Bund + G-Dur = B-Dur, klingt logisch.
Wenn ich jetzt eine Singstimme / Soloinstrument aufschreiben will, lege ich eine neue Spur an. Gut, das Ding heißt „Guitar Pro“ und nicht „Partitur Pro“ oder „Chorsatz Pro“ aber eine Meldoie eingeben, sollte doch gehen. Jetzt habe ich erst mal TABs, was bei einer Singstimme oder Flöte irgendwie doof ist . Gut die TABS kann man ausblenden, aber die Melodie sollte eigentlich in B-Dur stehen und nicht in G wie die Gitarre. Ich will ja nicht mit Capo im Hals singen!!! Also:
Frage 3: Verschieden Tonarten auf verschiedenen Spuren geht das?
(von transponierenden Instrumenten ganz zu schweigen)
Auf Dauer wär wahrscheinlich ein MIDI-Keyboard als Eingabe-Hardware praktisch.
Frage 4: Funktioniert das ordentlich, auch wenn man die Tonlängen nicht 100% exakt spielt.
z.B. punktierte Noten "fühlt" und spielt jeder ein bißchen anders.
Frage 5:
Gibt’s noch was anderes in der Preisklasse um 50 EUR, was sich leichter bedienen lässt?
Oder bin ich zu anspruchsvoll und soll mir gefälligst was für 500EUR kaufen?
Obwohl ich beruflich mit der Erstellung und Verbreitung von Software zu tun habe – oder vielleicht gerade deshalb – finde ich die von mir ausprobierten Notationssoftware recht gewöhnungsbedürftig.
1. Samstag: Finale Songwriter 2007
Schon beim 2. klick geht ein Window auf: Error 500, na prima, das ist das richtige Marketing! Nach 2 Stunden Rumgewurschtel nix ordentliches zusammengekriegt, also deinstallieren, fertig!
2. Sonntag: Guitar Pro 5
Ah ha, schon besser, hier kann man wenigstens so normale Windows-Sachen wie markieren, kopieren, einfügen machen, 2 Takte falsch in 1/16-Noten auf 1/8 ändern, auch kein Problem. Nach 1,5 Stunden habe ich ein recht ordentliches Ergebnis eines (kurzen) Songs. Wiederholungszeichen, hammering on (leider nur als Bogen ohne "h" dargestellt), an "wichtigen Stellen" Fingersatz der linken Hand, usw. alles drin.
Gut mit der Zeit wird man schneller, aber sehr mühsam finde ich, dass bei Eingabe einer Note der Cursor nicht weiter springt, das is ja gerade so, als müsste ich in Word nach jedem Buchstaben den Cursor weiter bewegen.
Frage 1: Gibt’s da nen Trick, dass der Cursor von alleine weiterspingt?
Frage 2: Wie bekomme ich Hälse an die TABs? Die will ich natürlich nicht so zum Spaß sondern um die Notenlänge zu symbolisieren.
Capo 3. Bund + G-Dur = B-Dur, klingt logisch.
Wenn ich jetzt eine Singstimme / Soloinstrument aufschreiben will, lege ich eine neue Spur an. Gut, das Ding heißt „Guitar Pro“ und nicht „Partitur Pro“ oder „Chorsatz Pro“ aber eine Meldoie eingeben, sollte doch gehen. Jetzt habe ich erst mal TABs, was bei einer Singstimme oder Flöte irgendwie doof ist . Gut die TABS kann man ausblenden, aber die Melodie sollte eigentlich in B-Dur stehen und nicht in G wie die Gitarre. Ich will ja nicht mit Capo im Hals singen!!! Also:
Frage 3: Verschieden Tonarten auf verschiedenen Spuren geht das?
(von transponierenden Instrumenten ganz zu schweigen)
Auf Dauer wär wahrscheinlich ein MIDI-Keyboard als Eingabe-Hardware praktisch.
Frage 4: Funktioniert das ordentlich, auch wenn man die Tonlängen nicht 100% exakt spielt.
z.B. punktierte Noten "fühlt" und spielt jeder ein bißchen anders.
Frage 5:
Gibt’s noch was anderes in der Preisklasse um 50 EUR, was sich leichter bedienen lässt?
Oder bin ich zu anspruchsvoll und soll mir gefälligst was für 500EUR kaufen?