es ist viel Zeit vergangen - ich habe den erwähnten K&K pure Mini eingebaut und bin sehr zufrieden.
Kann ich empfehle und der Einbau ist unkompliziert.
Bei meinem war der Kleber dabei, so eine weiße Masse die wie Sek.-Kleber schnell klebt.
Einbau: Man macht sich eine Schablone (aus Pappe in Form des Stegs) für den richtigen Standort.
Die genaue Position wird mit Pins durch die Löcher der e und E bestimmt.
Hab dann immer einen Abnehmer mit doppelseitigem Klebeband „rittlings“ auf der Schablone fixiert und durch das Schallloch von unten unter den Steg geführt. Dann die Pins durch die Löcher der e und E Saite und fest angedrückt! Die Abnehmer hab ich einzeln eingeklebt. Hört sich eigenartig an, ist aber einfach und gut in der Anleitung beschrieben. Meine sind da mehr als 15 Jahre drin, der Kleber scheint optimal für die Verbindung mit Holz zu sein.
Ich habe mal so etwas mit einem Sekundenkleber (Industriekleber) geklebt.
Das wäre echt schwierig mit dem Ausbau, zumal man da ja wirklich schlecht herankommt und vielleicht vorsichtig mit einer Rasierklinge versucht die Dinger wieder zu lösen.
Wobei ich es auch recht "egal" fand, ob die drei Dinger da kleben bleiben.
Stört ja nicht wirklich und tut auch dem Klang nicht weh.
Eine Gitarre zu haben ist besser als eine Gitarre zu brauchen.
Wie muss man sich den Einbau vorstellen? Werden diese „Pads“ von innen unter den Steg geklebt?
Die "Pads" sind übrigens Piezoelemente (z. B. sowas hier). Neben Sekundenkleber oder Epoxi-Knete kann man auch doppelseitiges Klebeband für die Befestigung verwenden, falls man sich eine Möglichkeit zum zerstörungsfreien Wiederausbau offen lassen möchte. Aber Vorsicht, da die Piezos quasi als "Kontaktmikrofone" arbeiten, hat die Klebeschicht bzw. deren Dämpfung Einfluss auf die Signalstärke bzw. den Frequenzgang des Tonabnehmers.