Teure handgemachte Plektren - Sinn und Unsinn

Tonabnehmer, Vorverstärker, Setup, Saitenverschleiß oder sonstwelche technischen Aspekte der Gitarristerei....

Moderator: RB

Umfrage über Plektrum-Nutzung

Wegen
3
7%
BlueChip
7
16%
andere Handgeraspelte
2
5%
von der Stange
31
72%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 43
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guitar-hero
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Re: Teure handgemachte Plektren - Sinn und Unsinn

Beitrag von guitar-hero »

H-bone hat geschrieben:...
Was du meinst ist aber trotzdem die Fase mit F - und das schon seit Jahrhunderten... :mrgreen:
... aber jetzt Schluss mit dem Gefasel..."
"FF" bedeutete in MEINER Jugend immer "Viel Vergnügen". 8)

:wink:
Werner.
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"Eigentlich bin ich ganz anders, ich komme nur zu selten dazu."
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H-bone
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Re: Teure handgemachte Plektren - Sinn und Unsinn

Beitrag von H-bone »

RB hat geschrieben:Oh nein, ich bin beim Naseweis-Sein erwischt worden. :oops:

Dieter hatte sogar einen Link zur Verfügung gestellt, wie mir soeben auffällt. Mein einziger Trost besteht jetzt darin, daß ich vorher in meinem ganzen Leben noch nie naseweis war.
guitar-hero hat geschrieben: "FF" bedeutete in MEINER Jugend immer "Viel Vergnügen". 8)
Also gut Leute, einigen wir uns eben auf "Vase"... :mrgreen:
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RB
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Re: Teure handgemachte Plektren - Sinn und Unsinn

Beitrag von RB »

Oder Aphschrägung
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Gitarrenmacher
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Re: Teure handgemachte Plektren - Sinn und Unsinn

Beitrag von Gitarrenmacher »

tomis hat geschrieben:...............................................
das ist mein problem
da ich mich relativ viel rumtreibe, bleibt meist irgendwas auf der strecke
nur diese shubbcapos sammeln sich an.
wer vielleicht tauschen möchte...

falls der grip nicht reicht, habe ich immer rund ausgestanzte schleifpapierblättchen
mit doppelklebeband dabei, korn 150
Dann sind DAS deine.
Deutlich zu sehen, die App-Schrägung mit phasenweiser Naseweissfase.
Bild
Ich will aber keinen Schappkappo.
Bier ist der Beweis, dass Gott uns liebt und will, dass wir glücklich sind.
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tomis
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Re: Teure handgemachte Plektren - Sinn und Unsinn

Beitrag von tomis »

ich glaube, da muss ich wohl nen besen fressen
das wird ein ritt
meine teuersten plecs bis jetzt
dann können wir wohl gleich mal details erörtern
bis die tage...
mit Blues und Gruß
Thomas
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Gitarrenmacher
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Re: Teure handgemachte Plektren - Sinn und Unsinn

Beitrag von Gitarrenmacher »

tomis hat geschrieben:..........................
dann können wir wohl gleich mal details erörtern
Habe mir schon meine Gedanken gemacht und einen Experten mit ins Boot geholt....
Alles wird gut........
Bis die Tage.
Bier ist der Beweis, dass Gott uns liebt und will, dass wir glücklich sind.
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Holger Hendel
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Re: Teure handgemachte Plektren - Sinn und Unsinn

Beitrag von Holger Hendel »

Ich habe jetzt so ein handgedengeltes Plektrum aus USA. Der Zoll wollte es doch nicht behalten (auch wenn sie knapp vier Wochen Bedenkzeit brauchten :? ). Die Legenden stimmen allesamt (sauteuer, kostet viel Geld, ist nicht günstig, ganz schön teuer für ein Plek usw.) - es ist ein bluechip TD80. Und es wird mich garantiert zu einem besseren Gitarristen machen. Bestimmt. Gekauft habe ich es mir, da ich mich durch influencerin Sierra Hull habe influencieren lassen. Auf youtube. Gefährliches Pflaster dort, überall lauern diese Beeinflusser und verführen Dich zum Kauf von Ukulelen und Pleks. Beware! Toll ist, dass ich gerade nicht arbeiten darf und extrem viel Zeit habe mich damit zu beschäftigen, vielleicht kaufe ich einfach noch viel mehr und komme durch die dann sehr hohen Betriebsausgaben doch noch an die Soforthilfe der Regierung. Ich frage mal beizeiten meinen Steuerberater...

Wie das Plek so ist? Griffiger als gedacht, nebengeräuscharm. Es kann schon "Whiskey before breakfast" im Brad Davis-Arrangement.
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RB
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Re: Teure handgemachte Plektren - Sinn und Unsinn

Beitrag von RB »

Sehr schön. Ich habe mittlerweile probehalber braune Dreiecke von der Stange gekauft, die auch app-Schrägungen haben und sehr gut gehen. Die teuren habe ich interessanterweise noch, nur eines ist mir mittlerweile verlorengegangen.

Ich habe herausbekommen, wo das Schildplatt herstammt: Die Dame kauft bei den einschlägigen Quellen alte Haarbürsten, Kämme, Kleiderbürsten, die entsprechend aussehen. Eine Flammprobe zeigt, ob es sich um Schildpatt handelt. Daraus macht sie Plektren. Clevere Idee.
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JazzDude
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Re: Teure handgemachte Plektren - Sinn und Unsinn

Beitrag von JazzDude »

Ich sach nur: Messergriffe. Ich kenne einen, der hat ne ganze Kiste Rohmaterial bei einer Firmenauflösung erstanden, daraus macht er endgeile Plektren, gelegentlich auch mal ein Pickguard.
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Niels Cremer
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Re: Teure handgemachte Plektren - Sinn und Unsinn

Beitrag von Niels Cremer »

JazzDude hat geschrieben:
Mi Mär 10, 2021 12:36 pm
... gelegentlich auch mal ein Pickguard.
Wie macht er das denn? Und welches Material sind diese Messergriffe? Habe noch zwei veritable 7-Ender hier rumliegen, die könnte man auch zu Plektren verarbeiten.

LG,
Niels
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Rolli
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Re: Teure handgemachte Plektren - Sinn und Unsinn

Beitrag von Rolli »

Ich kann mir so was nicht leisten, sondern spiele auch nur Billig-Gitarren, die meist unterhalb der 35er Grenze liegen! Da brauch ich solche teuren Pleks nicht!
:aua: :violin:
LG Rolli
CD ist nicht mehr neu, aber es gibt sie noch ;)
Typos? Sorry, meine Finger sind besser auf Saiten, als auf kleinen Tastaturen.
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Holger Hendel
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Re: Teure handgemachte Plektren - Sinn und Unsinn

Beitrag von Holger Hendel »

Ihr macht euch kein Bild - was, wenn ich das teure Plek mal verliere?! Der Preis ist tatsächlich relativ, es ist immerhin ein Plek. Die Beschaffungszeit ist ulkig. Ich hatte im November bestellt, von wegen: "mach Dir selbst ein Weihnachtsgeschenk". Die erste Charge ging in die falsche Himmelsrichtung, in Brasilien verloren sich die Trackingdaten. Dezenter Hinweis meinerseits führte zum erneuten Versand noch am Tag des Hinweises, doch der Zoll in Frankfurt behielt das Teil dann knapp einen Monat ein. :lol:
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Rumble
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Re: Teure handgemachte Plektren - Sinn und Unsinn

Beitrag von Rumble »

Ich benutze überwiegen diese zwei, bzw. mache auch gern ein "handgemachtes" drittes Thumpick daraus.
Finde ich immer noch gut.

https://www.dropbox.com/s/v5yxifo9elxf3 ... 7.JPG?dl=0

Es gibt sicherlich klangliche Unterschiede. Für mich taugen die dicken Primeton mit der Fase recht gut.
Die kosten auch kein Vermögen und funktionieren auch auf den E-Gitarren gut.
Eine Gitarre zu haben ist besser als eine Gitarre zu brauchen.
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JazzDude
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Re: Teure handgemachte Plektren - Sinn und Unsinn

Beitrag von JazzDude »

@ Holger: soweit ich weiß, hat Martin Hense die BlueChips doch auch im Programm?
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Niels Cremer
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Re: Teure handgemachte Plektren - Sinn und Unsinn

Beitrag von Niels Cremer »

Holger Hendel hat geschrieben:
Mi Mär 10, 2021 2:02 pm
... doch der Zoll in Frankfurt behielt das Teil dann knapp einen Monat ein. :lol:
Haben sie's wenigstens schonmal eingespielt? :wink:

Ich verwende für mein (seltenes) Plektrumspiel nur kleine blaue Dunlop-Stubby Nachbauten von Stagg, sind super und günstig, wenn nicht gar billig, im Vergleich allemal.

LG,
Niels
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