Erfahrung mit QSC TouchMix Digitalmixern?
Moderator: RB
Erfahrung mit QSC TouchMix Digitalmixern?
Hi,
ich überlege dieses Jahr von meinem Yamaha-Mixer auf ein kleines Digitalmischpult umzusteigen. Von den Specs her passt genau das QSC TouchMix-8
https://www.qsc.com/de/live-sound/produ ... ouchmix-8/
Bei dem Preis für rund 1000 €muss ich zwar sehr, sehr kräftig schlucken, aber Kompaktheit und Reduktion des Stress beim Selbermix auf der Bühne sind mir etwas wert.
Frage in die Runde: hat jemand eventuell Erfahrung mit den QSC-Mixern und eine Meinung dazu? Also zu Funktionalität, Zuverlässigkeit, Konnektivität, Gebrauchstauglichkeit, Hersteller-Support etc.
Bald kommt auch das neue Bose ToneMatch mit 8 Kanälen raus. Kann zwar sehr viel weniger für nur etwas weniger Geld - aber mir liegt das Konzept der bisherigen kleinen ToneMatch-Mixer (den ich mir bei mehr Kanälen sicher schon längst irgendwann gebraucht geholt hätte). Muss ich mir anschauen.
Grüße
scifi?
ich überlege dieses Jahr von meinem Yamaha-Mixer auf ein kleines Digitalmischpult umzusteigen. Von den Specs her passt genau das QSC TouchMix-8
https://www.qsc.com/de/live-sound/produ ... ouchmix-8/
Bei dem Preis für rund 1000 €muss ich zwar sehr, sehr kräftig schlucken, aber Kompaktheit und Reduktion des Stress beim Selbermix auf der Bühne sind mir etwas wert.
Frage in die Runde: hat jemand eventuell Erfahrung mit den QSC-Mixern und eine Meinung dazu? Also zu Funktionalität, Zuverlässigkeit, Konnektivität, Gebrauchstauglichkeit, Hersteller-Support etc.
Bald kommt auch das neue Bose ToneMatch mit 8 Kanälen raus. Kann zwar sehr viel weniger für nur etwas weniger Geld - aber mir liegt das Konzept der bisherigen kleinen ToneMatch-Mixer (den ich mir bei mehr Kanälen sicher schon längst irgendwann gebraucht geholt hätte). Muss ich mir anschauen.
Grüße
scifi?
- Rolli
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Re: Erfahrung mit QSC TouchMix Digitalmixern?
Öhhh, warum nicht sowas simples wie Soundcraft UI12???
Kostest weniger und irgendwie kann es das selbe?
Kostest weniger und irgendwie kann es das selbe?
Schöne Grüße, Rolli
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Re: Erfahrung mit QSC TouchMix Digitalmixern?
Ich hätte gerne die Hardware komplett in einem Stück und unabhängig von WLAN. Soundcheck über Tablet ist sehr nett aber Prio 2. Ich will den Kram aber im Idealfall nach dem Auftritt in die Kiste packen und unbesehen erst beim nächsten Auftritt wieder rausholen können und dann kein Gefummel mit gestörtem WLAN, leerem Tablet-Akku, etwaigen Inkompatibilitäten von Updates etc haben. Ein zuverlässig laufenden Tablet habe ich bisher nicht. Ein Laptop für direkte Kabelverbindung will ich auf der Bühne auch nicht aufbauen oder als Backup mit mir rum schleppen.Rolli hat geschrieben:Öhhh, warum nicht sowas simples wie Soundcraft UI12???
Kostest weniger und irgendwie kann es das selbe?
Preislich sind die Soundcrafts natürlich sehr attraktiv. Für einen QSC-Mixer 1000 Tacken auszugeben wäre schon krass und leider haben die auch einen hohen Gebrauchtmarktwert.
Re: Erfahrung mit QSC TouchMix Digitalmixern?
Der Sinn dieses Geräts für das Selbstmixen erschließt sich mir nicht, denn es ersetzt doch lediglich einen analogen Mischer. Mir kam der gleiche Gedanke, wie Rolli, als ich Deinen Eingangsbeitrag las. Ich will nicht missionieren, aber der Vorteil des Digitalen erschließt sich doch erst voll, wenn man den Mischer in der Hosentasche trägt. Das Smartphone, es muss nicht einmal ein Tablet sein. Geht besser, als man glauben könnte, keine Software nötig, Browser reicht.
Re: Erfahrung mit QSC TouchMix Digitalmixern?
Es ist einfach die Frage, wieweit man sich alleine von WLAN und Peripheriegeräten abhängig machen möchte. Wenn du dir mal die Kommentare bei Thomann zu den ganzen nur WLAN-gesteuerten Mixern anschaust, dann scheinen Probleme mit WLAN ziemlich verbreitet zu sein. Wenn ich dann noch sehe wie oft ich auch 2018 bei der Arbeit und zu Hause Probleme mit WLAN habe, dann will ich mich davon möglichst nicht alleine abhängig machen. Das Zeug muss ausgepackt werden und mit 99,9 % Wahrscheinlichkeit funktionieren, fertig. Integrierte geschlossene Systeme sind meiner Erfahrung nach meist zuverlässiger (siehe integrierte Kompaktaudiorecorder versus PC&DAW&Audiointerface-Setups). Insofern bin ich mit meinem ollen Yamaha-Mixer sehr zufrieden. Er ist nur zu groß, hat deutlich zu wenige Regeloptionen bei EQ, Kompression und Hall und kann keine Setups abspeichern. Und optional kann ich auch keine Fernsteuerung über Tablet, Smartphone etc machen.RB hat geschrieben:Der Sinn dieses Geräts für das Selbstmixen erschließt sich mir nicht, denn es ersetzt doch lediglich einen analogen Mischer. Mir kam der gleiche Gedanke, wie Rolli, als ich Deinen Eingangsbeitrag las. Ich will nicht missionieren, aber der Vorteil des Digitalen erschließt sich doch erst voll, wenn man den Mischer in der Hosentasche trägt. Das Smartphone, es muss nicht einmal ein Tablet sein. Geht besser, als man glauben könnte, keine Software nötig, Browser reicht.
Re: Erfahrung mit QSC TouchMix Digitalmixern?
Das leuchtet mir ein, aber letztlich ist man so oder so von einer komplexen Technik abhängig, da macht die Frage WLan oder nicht für mich keinen bedeutenden Unterschied. Das kann man anders sehen, insbesondere die Frage von Verbindungsproblemen sind ein veritables Argument.
Re: Erfahrung mit QSC TouchMix Digitalmixern?
Ich liebäugele mit der Anschaffung eines solchen per Handy oder Tablet bedienbaren Mischers, zunächst für den Einsatz in der heimischen Studio-Nische. Dieses UI12 könnte ich locker im Bücherregal unterbringen und der Platz den das konventionelle Mischpult einnimmt würde frei werden. Klingt sehr verlockend. (Seit unserem Umzug ist der Platz für mein Musik-Gedöns sehr begrenzt).
Für Live-Auftritte würde ich zusätzlich aus Angst meinen konventionellen Mischer als Backup mitnehmen. Diese neue Technik birgt doch potentiell zusätzliche Komplikationen:W-LAN - Störungen oder leerer Handy-Akku (+Ladekabel temporär im Paralleluniversum).
Vielleicht sind diese Vorbehalte auch übertrieben?
Frage: Kann ein Handy im
Flugmodus den Mischer über W-LAN steuern?
Für Live-Auftritte würde ich zusätzlich aus Angst meinen konventionellen Mischer als Backup mitnehmen. Diese neue Technik birgt doch potentiell zusätzliche Komplikationen:W-LAN - Störungen oder leerer Handy-Akku (+Ladekabel temporär im Paralleluniversum).
Vielleicht sind diese Vorbehalte auch übertrieben?
Frage: Kann ein Handy im
Flugmodus den Mischer über W-LAN steuern?
Re: Erfahrung mit QSC TouchMix Digitalmixern?
Das ist auch wiederum ein Einsatz, der mir schwer nachvollziehbar erscheint: Studio geht doch ohne weiteres im Computer, wozu also noch zusätzliches Gedöns im Regal ?
Re: Erfahrung mit QSC TouchMix Digitalmixern?
Da war ich in meinem Ausführungen unpräzise. Das (Quasi-)Studio ist gleichzeitig auch der Proberaum. Am Mischpult hängen zwei Monitorboxen. Die beiden Hauptausgänge des Mischers gehen auf die Eingänge meines Mehrspurrekorders.
Diese Konfiguration kann man im Grunde 1 zu 1 auch zum Auftreten (mit der Möglichkeit zum Mitschneiden) nehmen.
Mit dem PC nehme ich nicht mehr so gerne auf.
Diese Konfiguration kann man im Grunde 1 zu 1 auch zum Auftreten (mit der Möglichkeit zum Mitschneiden) nehmen.
Mit dem PC nehme ich nicht mehr so gerne auf.
Re: Erfahrung mit QSC TouchMix Digitalmixern?
Gehen müsste das. Mit dem Gerät kommen ein paar nette Effekte, Eqs, Presets. Was ich sehr gelungen finde, ist die Nutzer-Oberfläche, also die virtuellen Bedienknöpfe und wie die Darstellung selbst auf einem eher kleinen Smartphone gut umgesetzt ist.
- Rolli
- Beiträge: 5868
- Registriert: Do Sep 21, 2006 1:48 pm
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Re: Erfahrung mit QSC TouchMix Digitalmixern?
Huhu, mit dem Midas MR18 oder dem Soundcraft ui24 hast volle Studiotechnik. Das war ein Grund für mich auf das Midas umzusteigen und dann hats auvh noch sehr gute Preamps.
Schöne Grüße, Rolli
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Re: Erfahrung mit QSC TouchMix Digitalmixern?
Danke Rolli und RB
Das Midas ist interessant aber was das Budget betrifft dann doch eine andere Gewichtsklasse und für meine Zwecke vielleicht etwas überdimensioniert. Nichts desto trotz ist es bemerkenswert was man heutzutage mit einem Kasten von der Größe einer kleinen Stagebox so alles anfangen kann.
„Preset“ bedeutet man kann sich Mixereinstellungen abspeichern?
(Scifi sorry - der Thread ist bezüglich Deiner Ausgangsfrage nun wenig ergiebig. War nicht meine Absicht)
Das Midas ist interessant aber was das Budget betrifft dann doch eine andere Gewichtsklasse und für meine Zwecke vielleicht etwas überdimensioniert. Nichts desto trotz ist es bemerkenswert was man heutzutage mit einem Kasten von der Größe einer kleinen Stagebox so alles anfangen kann.
„Preset“ bedeutet man kann sich Mixereinstellungen abspeichern?
(Scifi sorry - der Thread ist bezüglich Deiner Ausgangsfrage nun wenig ergiebig. War nicht meine Absicht)
Re: Erfahrung mit QSC TouchMix Digitalmixern?
Alternativ gäbe es da noch das etwas günstigere Behringer X18 Air.
Ich will es jetzt ohne nachzuschauen nicht beschwören, aber ich meine mal gelesen zu haben das da ebenfalls die Midas Preamps verbaut sind.
Das kleinere X12 Air mit iPad Steuerung ist schon für 289,00 EUR zu haben.
Ich will es jetzt ohne nachzuschauen nicht beschwören, aber ich meine mal gelesen zu haben das da ebenfalls die Midas Preamps verbaut sind.
Das kleinere X12 Air mit iPad Steuerung ist schon für 289,00 EUR zu haben.
Eine Gitarre zu haben ist besser als eine Gitarre zu brauchen.
Re: Erfahrung mit QSC TouchMix Digitalmixern?
Sind die Midas Preamps deutlich besser, als beim Soundcraft?Rolli hat geschrieben:Huhu, mit dem Midas MR18 oder dem Soundcraft ui24 hast volle Studiotechnik. Das war ein Grund für mich auf das Midas umzusteigen und dann hats auvh noch sehr gute Preamps.
Re: Erfahrung mit QSC TouchMix Digitalmixern?
Das ist für mich nicht leicht zu beantworten, weil ich davon nicht genug verstehe. ME bringt die Soundcraft-Linie ordentliche Preamps mit, wiewohl die wirkliche oder angebliche Qualität häufig als Diskussionsthema aufzufinden ist.
Mixereinstellungen abspeichern kann man ohnehin. Es gibt aber auch bereits vorhandene Presets für Kanalzüge, die aus einer Kombination von Eq, Hall und Kompression bestehen und beispielswese für Stimme vorgesehen sind. Die kann man verwenden oder auch daran herumschrauben.
Mixereinstellungen abspeichern kann man ohnehin. Es gibt aber auch bereits vorhandene Presets für Kanalzüge, die aus einer Kombination von Eq, Hall und Kompression bestehen und beispielswese für Stimme vorgesehen sind. Die kann man verwenden oder auch daran herumschrauben.