Der Funke ist übergesprungen ... PositiveGrid Spark40 amp

Tonabnehmer, Vorverstärker, Setup, Saitenverschleiß oder sonstwelche technischen Aspekte der Gitarristerei....

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Niels Cremer
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Der Funke ist übergesprungen ... PositiveGrid Spark40 amp

Beitrag von Niels Cremer »

Ich hab mich mal getraut und mir den neuen Spark 40 von Positive Grid bestellt, heute ist er angekommen (Lieferzeit 15 Tage, da kann man nicht meckern wenn man überall liest dass die Leute anfänglich bis zu 6 Monaten gewartet haben ...).

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Ich wollte mich auch mal in die Welt der modellierten Klänge begeben, aber die Kemper et al dieser Welt sind mir zum einen viel zu kompliziert, zum anderen auch a weng z'teuer wenn ich ehrlich bin. Diese günstige Variante, bei der man bequem, leicht und optisch schön aufbereitet über das iPad presets oder stomp-boxes auswählen kann, spricht mich da mehr an - ich werde berichten! :D

LG,
Niels
Zuletzt geändert von Niels Cremer am So Aug 23, 2020 6:59 pm, insgesamt 2-mal geändert.
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berndwe
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Re: Der Funke ist übergesprungen ...

Beitrag von berndwe »

Wenn ich das richtig einordne ist das sowas wie der Yamaha THR?

Da bin ich gespannt was Du nach dem Ausprobieren schreibst.
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Niels Cremer
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Re: Der Funke ist übergesprungen ...

Beitrag von Niels Cremer »

Ich weiß nicht ob die beiden direkt vergleichbar sind, dazu kenne ich den THR zu wenig. Ich denke der Spark ist tendenziell noch mehr auf modelling ausgerichtet, es ist im Grunde ein Modeller mit graphischer Bedienoberfläche per iPad, Backingtracksammlung, Akkorderkennung, Begleitautomatik (Bass und Schlagzeug) und er kann als interface per USB zum PC sowie als bluetooth speaker genutzt werden. Einiges davon kann der THR bestimmt auch, für mich war aber auch der Preis ausschlaggebend, der Spark ist noch etwas günstiger als der THR10, und fast halb so teuer wie der THR30, hat aber noch etwas mehr power. Er kann auch akustische Gitarren und E-Bässe verstärken, aber da bin ich erstmal skeptisch wenn ich ehrlich bin.

Im Spark ist zB auch der gleiche modeling engine verbaut wie in den top-of-the-line BIAS amps von Positive Grid, also potentiell Mengen an modeling options, artist- und producer presets ...

Am Ende des Tages bleibt es aber ein Übungsamp mit ein paar modernen Funtkionen und Gimmicks der auch mal laut kann, ich bin mal gespannt.

LG,
Niels
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Rumble
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Re: Der Funke ist übergesprungen ...

Beitrag von Rumble »

Habe ich mir auch schon mal angeschaut.
Zum häuslichen und leisem klimpern eine schicke und sehr praktische Sache, wie ich finde.
So mit Backingtracks, Drums, etc..

Vom Klang her sind diese kleine Dinger mittlerweile eigentlich alle ganz brauchbar.
Egal ob Yamaha, Boss, Positiv Grid, Bias als Softwarelösung und was es da sonst so alles gibt.
Eine Gitarre zu haben ist besser als eine Gitarre zu brauchen.
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Gitarrenspieler
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Re: Der Funke ist übergesprungen ...

Beitrag von Gitarrenspieler »

Hab in der c't einen Test gelesen. Außer Eierlegen kann das Ding ja fast alles. Dort wurde über weit längere Lieferzeiten geschrieben. :bide:
Gruß Wolfgang Hemd aus der Hose macht noch keinen Varoufakis
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Niels Cremer
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Re: Der Funke ist übergesprungen ...

Beitrag von Niels Cremer »

Ja, es gab da Anfangs als das Teil vorgestellt wurde, aber noch nicht erhältlich war, die Möglichkeit ihn vorzubestellen, mit avisiertem späteren Lieferdatum, das dann wohl bei den ganz frühen Bestellern auch das ein oder andere Mal nach hinten korrigiert wurde. Der Unmut war wohl groß da PositiveGrid allerdings das Geld bereits bei der Bestellung einzog, und nicht wie zB bei crowdfunding (was es ja aber eigentlich nicht war) erst bei tatsächlicher Verfügbarkeit und Versand ... ich bin ja recht spät dran gewesen, da hatte sich das alles wohl schon beruhigt ...

Dieses WE hoffentlich dann mal eine etwas ausgedehntere Erprobung dieses Wunderböxchens mit Bericht hier!

LG,
Niels
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Holger Hendel
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Re: Der Funke ist übergesprungen ...

Beitrag von Holger Hendel »

Auha, das Teil aufgrund dessen manche englischsprachige community fast auseinandergeflogen wäre...das Ding sorgt ungebrochen für gute Unterhaltung :wink: Ich bin auf Deinen Erfahrungsbericht gespannt, zum Glück wird hier ja nicht so emotional geschrieben wie andernorts.
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Niels Cremer
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Re: Der Funke ist übergesprungen ...

Beitrag von Niels Cremer »

Also, habe gestern Abend und heute Morgen etwas Gelegenheit gehabt, mich mit dem Teil zu befassen. Hier erstmal ein paar Bilder vom "un-boxing" damit ihr seht wovon eigentlich die Rede ist, die komplette Foto-Love-Story erspar ich euch :wink:

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Der erste Eindruck war auf jeden Fall schonmal positiv, nicht nur weil ich sah dass das Pakerl aus Taiwan kam, sprich der Amp dort gebaut wurde, was mich als ehemaligen langjährigen Bewohner dieser schönen Insel natürlich sehr freut und auch das Vertrauen stärkt da ich weiß, dass dort gut gearbeitet wird (officzielles Motto dort: "It's Very Well Made In Taiwan", und das stimmt mittlerweile auch!), sondern auch weil die Verarbeitungsqualität dieses Vertrauen gleich bestätig hat, alles scheint sehr hochwertig gearbeitet zu sein, der kompakte Verstärker der eigentlich eher wie ein Top aussieht hat ein solides Gewicht, die Knöpfe eine wertige Haptik (nicht zu leichtgängig) und sogar der Tragegurt der an den Seiten jeweils von einem Gitarrengurt-artigen endpin gehalten wird fühlt sich gut, für faux-leather nicht schlecht.

An sich ist das Teil ein ganz normaler Amp und kann auch so genutzt werden, sprich man schaltet ihn ein und kann ganz normal über die Knöpfe Einstellungen vornehmen und spielen. Das panel ist vlnr bestückt mit einem Wahlschalter (Auswahl: acoustic, bass, clean, glassy, crunch, high gain, metal), Gain, Bass, Mid, Treble, Master, Mod, Delay, Reverb und Output Potis sowie der Eingangsbuchse, einem Kopfhöhrereingang (Mini-Klinke) und einem Volumenregler für externe Klangquellen, die man auf der Rückseite anschließen kann. Dort gibt's auch eine USB Buchse (zur Nutzung als recording interface) und eine LED und Knopf zum Bluetooth pairen.

Zusätzlich gibt's auf dem oberen Bedienpanel noch einen "tab" button mit dem man das Tempo für das Delay angeben kann oder (wenn gedrückt gehalten) den Tuner auswählen kann. Der nutzt die daneben liegenden LEDs als Anzeige, die eigentlich der Auswahl von vier "hardware" Presets dienen, sprich sound Presets die man nach Auswahl über das grafische Interface (siehe unten) hier durch gedrückt-halten der zu den einzelnen LEDs gehörenden buttons ablegen kann. Die Bezeichnung "Hardware Preset" ist hier natürlich etwas irreführend und lediglich der Tatsache geschuldet, dass diese Presets nicht auf dem Mobilteil, sondern direkt im Amp hinterlegt sind. Alles funktioniert ohne glitch und ist sehr einfach und verständlich konzipiert.

Richtig interessant wird es aber eigentlich erst, wenn man auf iPad oder iPhone (oder natürlich ein Android device!) die App installiert. Nach Öffnen selbiger kann man sich mit seinem Mobilgerät verbinden (klappt zügig und ohne Probleme). Dort erscheint dann erst einmal die Seite mit den vier vorinstallierten Presets. Die kann man jeweils auswählen, öffnen und editieren und dann auch entsprechend geändert abspeichern. Beim Editieren kann man sowohl die Amp-Einstellungen am Mobilgerät ändern, als auch die Signal- bzw. Effektkette ändern bzw. deren Einstellungen an jedem einzelnen Effekt ändern. Das Funktioniert wunderbar und wirkt sehr direkt und hörbar, das Handling und die Wirkung sind dabei im Grunde wie beim Bedienen eines echten Verstärkers oder echter Stompboxen. Witzig ist, dass wenn man jetzt einen der hardware Knöpfe am Verstärker selbst dreht, der entsprechende Knopf im grafischen Interface sich ebenfalls synchron bewegt, das macht Spaß! :D

Von dieser ersten Seite kann man dann in die verschiedensten Modi wechseln: zB kann man in die Cloud gehen und dort von Usern hinterlegte Sound Presets ausprobieren und bei Gefallen herunterladen, da gibt es ordentlich viele und man braucht wohl auch einige Zeit sich da durch zu arbeiten. Unterteilt sind die Sounds immer in die groben Kategorien Pop, Blues, Rock, Metal, Alternative, Bass und Acoustic.

Man kann auch über einen button "Music" entweder die Funktion "smart jam" auswählen bei der entweder nach Genre (hier nur Pop, Rock, Funk oder Blues) eine - ich glaube zufällig ausgewählte (?) - Akkordfolge über einen beat abgespielt wird zu der man dann jammen kann, oder man kann über "create" dem Gerät selber seine Harmonien vorspielen, die werden dann "analysiert" und es wird eine Drum & Bass Begleitung kreiert über die man dann solieren kann etc. Die andere Möglichkeit unter "Music" ist, einen Youtube-Clip seiner Wahl laufen zu lassen zu dem man dann spielen kann - die bekannten backing tracks oder eben iwelche Musicvideos. Bei allen Spielarten unter "Music" werden jeweils die Akkordsymbole und der Taktverlauf angezeigt.

Mehr hab ich jetzt noch nicht ausprobiert, aber hier mein Eindruck vom ersten Spielen mit dem Teil:

Der amp stand alone: Mir gefällt der Klang sehr gut, die Einstellungsmöglichkeiten sind auch ohne das iPad dazu zu nehmen schon sehr umfangreich, der Hall ist wirklich schön, der Verstärker hat 40Watt und gibt die über 2 kleine speaker ab die erstaunlich voll klingen für ihre Größe.

Sound Presets: es gibt wie gesagt eine wahnsinnige Fülle, da muss man schon sieben, aber einige sind wirklich gut und klingen authentisch. Leider ist das Gerät wie als auch wohl die Mehrzahl der Nutzer eher in Richtung "Heavy" orientiert, sodass es eine Trillion Zerrsounds der verschiedensten Couleur gibt, aber bedeutend weniger clean oder angecrunchte sounds, aber das werden ja immer mehr, ausserdem kann man ja auch eigene Sounds kreieren. Grundsätzlich muss ich aber sagen dass ich bisher nie wirklich 100% überzeugt war von einem Sound, zB angebliche Fender cleansounds haben einfach nicht die Tiefe oder Räumlichkeit die für mich so charackteristisch für diese Sounds sind. Das kann allerdings auch daran liegen, dass ich zum Großteil eher leise gespielt habe, ich muss mal eine lautere Session machen wenn Frau, Kinder und junge Hunde das Haus verlassen haben.

App: ich finde sie sehr gut gemacht, die Bedienung ist intuitiv und einfach, die Funktionen machen das was sie sollen und die "kommunikation" zwische Mobilteil und Amp ist sehr direkt, eine Verzögerung aufgrund der Bluetooth Verbindung konnte ich nicht wirklich feststellen. Allerdings zeigt sich hier dass es wirklich nur ein Übungsverstärker ist, da man bei Wechsel des Sound Presets einen "Klack" sound aus dem Amp hört der je nach Sound (also mehr & lauter je high-gainiger der Sound ist) lauter oder leiser ist, aber immer da ist. Ein weiteres Problem ist, dass die App wohl ein Problem damit hat, im Hintergrund weiter zu laufen, sprich wenn ich zB am iPad kurz aus der Spark App gehe um etwas anderes am iPad zu tun (in diesem Fall zB einen Tuner aufrufen ...), verliert die App oft die Verbindung zum amp und wennman sie wieder auswählt verbdindet sie sich wieder neu und man landet wieder auf der "home page", was etwas doof ist wenn man zB vorher einen jam track laufen hatte ... Das scheint mir ein Fehler zu sein der evtl. mit einem SW update behoben werden könnte, schauen wir mal ob da was passiert. Super tragisch ist es für eine Übungs-Situation nicht, aber beide Probleme sind natürlich sehr hinderlich wenn man evtl. doch mal eine live jam-session (also Neudeutsch Face to Face!) mit echten Menschen :wink: macht oder man sich gar in ein Bandgefüge begibt. Aber dafür ist der Amp ja auch eigentlich nicht gedacht ...

Der ganze Bereich der "smart jam" Funktionen fand ich persönlich am wenigsten überzeugend, die angebotenen smart jam Begleitungen sind eher uninspiriert, die Akkorderkennung ist auf Moll und Dur Grundakkorde limitiert (mein Eindruck) und die Erkennung an sich funktioniert auch nicht 100%ig. Ich habe der App zB einen 12-bar Blues einfachster Machart vorgespielt der so schonmal gar nicht erkannt werden kann da die App immer nur 8 Takte "zuhört" bevor sie analysiert und ihre "Kreation" abspielt, und was dann kam war ein lustiger Wechsel zwischen E und A vor drum-machine artiger Hintergrundmucke, das geht mittlerweile schon bedeutend besser (siehe auch zB die neueren Funktionen in Garage Band et al ...)!

Also, erstes Fazit: alles in allem eine spaßige, sehr vielseitige Sache mit einigen nützlichen und einigen weniger nützlichen/guten Funktionen, und für den Preis von kapp über 200,-USD auf jeden Fall ok.

Als nächstes werde ich ihn mal mit dem Bass ausprobieren, bin gespannt wie sich die kleinen speaker da machen. Leider habe ich keine akustische Gitarre mehr die mit Tonabnehmer ausgerüstet ist (an sich ja schon ein Unding für einen alten gigger wie mich, traurig!!) sodass ich momentan gar nicht ausprobieren kann wie er sich so als Akustikgitarrenamp macht ... :(

LG,
Niels
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Gitarrenspieler
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Re: Der Funke ist übergesprungen ...

Beitrag von Gitarrenspieler »

Danke für den Einblick!
Gruß Wolfgang Hemd aus der Hose macht noch keinen Varoufakis
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berndwe
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Re: Der Funke ist übergesprungen ...

Beitrag von berndwe »

Alles in allem klingt das nach einem gemessen am Preis sehr interessanten Gerät. Hat der Kasten eigentlich sowas wie einen Line Out? Ich hab mal in den Specs nachgeschaut, da wird nur ein Köpfhörerausgang erwähnt (den man ja zur Signalausgabe missbrauchen könnte).
Niels Cremer hat geschrieben:
Sa Aug 22, 2020 11:20 am
Sound Presets: es gibt wie gesagt eine wahnsinnige Fülle, da muss man schon sieben, aber einige sind wirklich gut und klingen authentisch. Leider ist das Gerät wie als auch wohl die Mehrzahl der Nutzer eher in Richtung "Heavy" orientiert ...
Gibt es denn außer Heavy Metal noch andere Musik. :wink:

Wenn man es mal raushat wie man sich mit so einem Gerät selbst einen vernünftigen Sound programmiert, dann werden die Presets mehr oder weniger entbehrlich.

Viel Spaß mit dem Ding, Niels. Ich bin gespannt wie es mit Bass funktioniert.
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Niels Cremer
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Re: Der Funke ist übergesprungen ...

Beitrag von Niels Cremer »

Nein, ein line-out hat er nicht da er ja auch als interface genutzt werden kann, bzw er ja eher für home-recording und “Trainingszwecke” gedacht ist denn zur Nutzung vor einer PA die man über l/o ansteuern würde, aber wie du schon schreibst kann man dazu auch den Kopfhörer-Ausgang benutzen, hab im Vorfeld schon die ein oder anderen YT-Besprechung des amps gesehen wo der Tester das so gemacht hat.

LG,
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Re: Der Funke ist übergesprungen ... PositiveGrid Spark40 amp

Beitrag von Niels Cremer »

Wollte noch nachreichen dass ich den kleinen Spark mittlerweile auch als Bassamp ausprobiert habe und ich bin positiv überrascht. Ich habe ihn mit meinem aktiven Viersaiter headless Eigenbau getestet und war recht angetan von einigen authentisch Amp- und Sound Modellen. Dem ganzen fehlt natürlich insgesamt etwas Fundament, aber die beiden winzigen Lautsprecher leisten schon Erstaunliches, auch für’s Material anspruchsvolle Belastungen wie zB slappen funktionieren!

Also in gewisser Weise hatte ich von den Bass-Sounds bislang einen besseren Eindruck als von der Nutzung mit der Strom-Gitarre. Leider kann ich nach wie vor die Akustik-Settings nicht mit einer entsprechenden Gitarre ausprobieren weil ich keine akustische mit PU mehr habe, sehr schade.

LG,
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berndwe
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Re: Der Funke ist übergesprungen ... PositiveGrid Spark40 amp

Beitrag von berndwe »

Gestern Nachmittag war ich zu Besuch bei einem früheren Bandkumpel. Der hat in seinem Übungszimmer einen Spark stehen, hat ihn mir ausführlich erklärt und mich damit spielen lassen. Wir haben dann über den ganzen Nachmittag über Jamtracks rumgenudelt und hatten stundenlang unseren Spaß. Das ist schon ein exquisitet Spielzeug.

Stimmt das eigentlich dass man diese Verstärker nur beim Hersteller direkt beziehen kann?
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Niels Cremer
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Re: Der Funke ist übergesprungen ... PositiveGrid Spark40 amp

Beitrag von Niels Cremer »

berndwe hat geschrieben:
So Okt 11, 2020 11:41 am
Stimmt das eigentlich dass man diese Verstärker nur beim Hersteller direkt beziehen kann?
Ja, soweit ich weiß ist das so.

LG,
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Re: Der Funke ist übergesprungen ... PositiveGrid Spark40 amp

Beitrag von berndwe »

Ich warte jetzt mal 4 Wochen ab ob ich ihn dann immer noch haben will.

Als gestern mein Bekannter mal aufm Klo war, hab ich kurz überlegt ob ich mit dem Amp einfach verschwinden soll :wink: Ich bin wirklich begeistert von dem Kasten.
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