geschliffene Saiten auf Westerngitarre
Verfasst: Sa Jul 11, 2026 9:43 pm
John Pearse hatte sich damit intensiver beschäftigt, meine ich. Primärquellen konnte ich nicht finden. Ich kam auf die Idee, es mal selbst auszuprobieren; ein Schüler hatte einen überschüssigen 13er-Satz Thomastik infield vienna rumliegen. Flott aufgezogen und seither viel darauf gespielt, das ist eine ganz eigene Klangwelt. So gut wie nebengeräuschfrei, nix Quietschung beim Lagenwechsel etc. Darauf lege ich tatsächlich so gut wie keinen Wert, es ist aber schon interessant zu beobachten. Die Saiten fühlen sich hervorragend an, ich mag das Gefühl mehr als "normale" Saiten. Gefühlt (!) sind sie für mich leichtgängiger zu spielen (das merke ich v.a. beim Quergriff), obwohl es sich hier am 13er handelt.
Doch es ist wirklich etwas komplett anderes. Sie klingen sehr lieb und nett, würde ich sagen. Wilden Roggenrohl - der auch wild klingen soll - sollte man damit gar nicht erst versuchen. Doch für Pickingzeug finde ich sie sehr ausgewogen und "ehrlich", das fällt mir am ehesten dazu ein. Um mich selbst daran zu erinnern wie sie klingen habe ich mal ein wenig aufgenommen. Ich werde die Gitarre demnächst wieder mit "den anderen" Saiten bespannen und dann ist das ja immer schwierig mit dem Erinnern. Wer mal reinhören mag:
https://www.youtube.com/watch?v=QlWjhLS2LwI
Natürlich würde ich mich nie nur aus Neugierde mit Saiten beschäftigen. Bin ja mit Elixir grundsätzlich sehr zufrieden. Jedoch: Die Erkenntnis setzte ein, dass ich wieder mit Fingerpicks spielen muss. Diese Alaska Metalldinger (Plastik-Alaska funzt nicht, kann ich nicht dauerhaft tragen, f-tone pro-pik (oder so ähnlich) ist auch nix für mich und die Fred Kelly habe ich als "zu dick" in Erinnerung, doch auch die bekommen noch eine Chance). Leider zerfetzen die Metall-Alaskas regelmäßig die Wicklung der 3. Saite (irgendwo im Forum hatte ich dazu mal berichtet, war ´ne wilde Sache überhaupt herauszufinden, woher dieser dauerhafte Störton kam).
Ich habe die Kante der Alaskas sehr wild poliert, es könnte sein, dass die abgerundete Kante die Wicklung nicht mehr zerstört.
Geschliffene Saiten sollten der Fingerpick-Kante keinen Ansatzpunkt geben um die Wicklung zu zerreißen. Mal abwarten...
Doch es ist wirklich etwas komplett anderes. Sie klingen sehr lieb und nett, würde ich sagen. Wilden Roggenrohl - der auch wild klingen soll - sollte man damit gar nicht erst versuchen. Doch für Pickingzeug finde ich sie sehr ausgewogen und "ehrlich", das fällt mir am ehesten dazu ein. Um mich selbst daran zu erinnern wie sie klingen habe ich mal ein wenig aufgenommen. Ich werde die Gitarre demnächst wieder mit "den anderen" Saiten bespannen und dann ist das ja immer schwierig mit dem Erinnern. Wer mal reinhören mag:
https://www.youtube.com/watch?v=QlWjhLS2LwI
Natürlich würde ich mich nie nur aus Neugierde mit Saiten beschäftigen. Bin ja mit Elixir grundsätzlich sehr zufrieden. Jedoch: Die Erkenntnis setzte ein, dass ich wieder mit Fingerpicks spielen muss. Diese Alaska Metalldinger (Plastik-Alaska funzt nicht, kann ich nicht dauerhaft tragen, f-tone pro-pik (oder so ähnlich) ist auch nix für mich und die Fred Kelly habe ich als "zu dick" in Erinnerung, doch auch die bekommen noch eine Chance). Leider zerfetzen die Metall-Alaskas regelmäßig die Wicklung der 3. Saite (irgendwo im Forum hatte ich dazu mal berichtet, war ´ne wilde Sache überhaupt herauszufinden, woher dieser dauerhafte Störton kam).
Ich habe die Kante der Alaskas sehr wild poliert, es könnte sein, dass die abgerundete Kante die Wicklung nicht mehr zerstört.
Geschliffene Saiten sollten der Fingerpick-Kante keinen Ansatzpunkt geben um die Wicklung zu zerreißen. Mal abwarten...