Saiten"hopping"
Moderator: RB
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fingerstylist
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Saiten"hopping"
Mich würde eure Meinung zu folgender Theorie interessieren:
Könnte es dem Instrument langfristig zugutekommen, wenn es mit verschiedenen Saitenmarken (und somit leicht unterschiedlichen Klangfarben/Frequenzen) eingespielt wird? Die Idee dahinter wäre, dass das Holz durch das breitere Frequenzspektrum unterschiedlicher Legierungen "flexibler" eingeschwungen wird.
Voodoo oder physikalisch denkbar? Was meint ihr?
Könnte es dem Instrument langfristig zugutekommen, wenn es mit verschiedenen Saitenmarken (und somit leicht unterschiedlichen Klangfarben/Frequenzen) eingespielt wird? Die Idee dahinter wäre, dass das Holz durch das breitere Frequenzspektrum unterschiedlicher Legierungen "flexibler" eingeschwungen wird.
Voodoo oder physikalisch denkbar? Was meint ihr?
"Schön ist, was ohne Begriff als Gegenstand eines notwendigen Wohlgefallens erkannt wird."( I. Kant: Kritik der Urteilskraft )
Re: Saiten"hopping"
...dies ist eine gute Frage!
Und tatsächlich habe ich vor kurzem meine "Martin 000-RS" mal mit allen rumliegenden, oder Ersatzsaiten verschiedener Hersteller bespannt.
Der Klang ist ist für mich und meine musikalisch Beteiligten, hervorragend bis "interessant"!
Kann, sollte man mal machen!
Gruß
Hs
Und tatsächlich habe ich vor kurzem meine "Martin 000-RS" mal mit allen rumliegenden, oder Ersatzsaiten verschiedener Hersteller bespannt.
Der Klang ist ist für mich und meine musikalisch Beteiligten, hervorragend bis "interessant"!
Kann, sollte man mal machen!
Gruß
Hs
Re: Saiten"hopping"
Meine Erfahrung ist, dass Saiten einen einen sehr deutlichen Einfluss auf das Klangbild unserer Instrumente haben.
Ist schon ein paar Jahre her, da hatte ich mal ne Gitarre, bei der die h und e Saite auffällig lauter waren. Ich hab dann dünnere drauf gemacht und das hat viel gebracht....
Ob das aber physikalisch langfristige Wirkungen hat...???? Na ja, könnte ja passieren. Aber so n bisschen Voodoo könnte auch dabei sein, bei deiner Theorie....
Also, dann probier das mal aus......
Grüße
Rolf
Ist schon ein paar Jahre her, da hatte ich mal ne Gitarre, bei der die h und e Saite auffällig lauter waren. Ich hab dann dünnere drauf gemacht und das hat viel gebracht....
Ob das aber physikalisch langfristige Wirkungen hat...???? Na ja, könnte ja passieren. Aber so n bisschen Voodoo könnte auch dabei sein, bei deiner Theorie....
Also, dann probier das mal aus......
Grüße
Rolf
Re: Saiten"hopping"
Naja, ein a' hat immer eine Frequenz von um die 440 Hz, das sollte weitgehend unabhängig von der Saitenmarke sein. Ob dagegen überlagerte Oberschwingungen mehr von der Saitenmarke oder eher von der Art des Anschlags beeinflusst werden, ist vermutlich schwer nachzuweisen.
Re: Saiten"hopping"
Ich vermute, es ist eher möglich sich das Ding schön zu saufen. 
Wie wird die am Ende noch klingen, wenn ich sie aus externer Quelle mit happy mäddel beschalle?
Ganz viel Voodoo ich da sehe...
Wie wird die am Ende noch klingen, wenn ich sie aus externer Quelle mit happy mäddel beschalle?
Ganz viel Voodoo ich da sehe...
Eine Gitarre zu haben ist besser als eine Gitarre zu brauchen.
Re: Saiten"hopping"
Theoretisch als Gedanke nachvollziehbar, aber nach meiner Überzeugung praktisch irrelevant. Dafür - so meine Auffassung - sind die Unterschiede zwischen den verschiedenen Saitensorten zu marginal. Hörbar in der Spielpraxis allemal, aber für das Einschwingen ? Himmel, ich habe schon Probleme, einen Unterschied zwischen meinen Gitarren im neu gekauften Zustand und jetzt, nach Jahren der Spielpraxis zu hören. Einzige Ausnahme: Eine Gitarre frisch aus dem Werk, die erst "so einigermassen" klang und sich binnen 20 Minuten geöfftet hatte. Aber dabei ist es dann auch geblieben, meine ich.
