umsponnene Saitenenden und Anfänge
Moderator: RB
umsponnene Saitenenden und Anfänge
Moin,
ich habe Saiten von Thomastik Infeld auf der Framus und welche von Fisoma auf der 6saitigen. Bei der Framus sind die Saitenanfänge rot umsponnen und bei der 6saitigen die Saitenenden. Bei der 6saitigen ging die Umspinnung über den Steg hinaus und dämpfte die Saite. Ich musste einen Teil mit einem Cutter entfernen. Kann mir jemand sagen, warum die Saiten umsponnen sind?
Wozu ist das gut?
fragt Matze
ich habe Saiten von Thomastik Infeld auf der Framus und welche von Fisoma auf der 6saitigen. Bei der Framus sind die Saitenanfänge rot umsponnen und bei der 6saitigen die Saitenenden. Bei der 6saitigen ging die Umspinnung über den Steg hinaus und dämpfte die Saite. Ich musste einen Teil mit einem Cutter entfernen. Kann mir jemand sagen, warum die Saiten umsponnen sind?
Wozu ist das gut?
fragt Matze
Re: umsponnene Saitenenden und Anfänge
moin,
hab am wochenende eine neue E-saite von thomastik (flatwound) gekillt. an der mechanik bei der ersten "draht"wicklung.
den zweiten versuch hab ich an der roten wicklung gewickelt und es hat gehalten.
vielleicht gibt´s dafür die rote umwicklung?
am steg ist die rote wicklung manchmal auch zu dick für die bohrlöcher des fädelstegs..........
hab am wochenende eine neue E-saite von thomastik (flatwound) gekillt. an der mechanik bei der ersten "draht"wicklung.
den zweiten versuch hab ich an der roten wicklung gewickelt und es hat gehalten.
vielleicht gibt´s dafür die rote umwicklung?
am steg ist die rote wicklung manchmal auch zu dick für die bohrlöcher des fädelstegs..........
chrisb
- Gitarrenmacher
- Beiträge: 3522
- Registriert: Fr Sep 21, 2007 4:27 pm
- Wohnort: 21379 Rullstorf
- Kontaktdaten:
Re: umsponnene Saitenenden und Anfänge
Die Umspinnung mit Seide o.ä. ist gedacht, um zu verhindern, dass sich die Wicklungen lösen.
Am Ballend kann das zum Problem werden, wenn die Bridgepins dicht am Steg sitzen.
Es kann helfen, wenn man die Ballends von alten Saiten abfummelt und sie dann auf die neue Saite fädelt.
Das wurde früher bei den Martin Marquise Saiten empfohlen. Ich mache das bei allen "Silkend" Saiten, und es hat keinen negativen Einfluss auf den Klang.
Am Ballend kann das zum Problem werden, wenn die Bridgepins dicht am Steg sitzen.
Es kann helfen, wenn man die Ballends von alten Saiten abfummelt und sie dann auf die neue Saite fädelt.
Das wurde früher bei den Martin Marquise Saiten empfohlen. Ich mache das bei allen "Silkend" Saiten, und es hat keinen negativen Einfluss auf den Klang.
Bier ist der Beweis, dass Gott uns liebt und will, dass wir glücklich sind.
-Benjamin Franklin- *1706 t 1790-
http://www.gitarrenmacher.de
-Benjamin Franklin- *1706 t 1790-
http://www.gitarrenmacher.de
Re: umsponnene Saitenenden und Anfänge
Moin,
danke für eure Antworten.
Martins Musikkiste hat auch geantwortet; sogar auf einem Sonntag:
Moin!
-Die Anspinnung vor dem Ballend soll bei AkustikGitarren die Bridgeplate schützen
-bei den Mandolinen oder Jazzgitarrensaiten ungewollte Übertöne / Resonanzen zwischen Saitenhalter und Steg(Brücke)
-Die Anspinnung zwischen Sattel und Mechanik hat den gleich Sinn, bzw gerade bei Bässen werden die Umspinndrähte nicht bis zum Ende aufgesponnen, danit sie in der Mechanik nicht so dick sind, dass wird dann mit dem Textil mit stabilisiert..
Jetzt weiß ich Bescheid; außerdem sieht es auf der Framus auch gut aus und lenkt vom Zustand des Spielers ab.
Matze
danke für eure Antworten.
Martins Musikkiste hat auch geantwortet; sogar auf einem Sonntag:
Moin!
-Die Anspinnung vor dem Ballend soll bei AkustikGitarren die Bridgeplate schützen
-bei den Mandolinen oder Jazzgitarrensaiten ungewollte Übertöne / Resonanzen zwischen Saitenhalter und Steg(Brücke)
-Die Anspinnung zwischen Sattel und Mechanik hat den gleich Sinn, bzw gerade bei Bässen werden die Umspinndrähte nicht bis zum Ende aufgesponnen, danit sie in der Mechanik nicht so dick sind, dass wird dann mit dem Textil mit stabilisiert..
Jetzt weiß ich Bescheid; außerdem sieht es auf der Framus auch gut aus und lenkt vom Zustand des Spielers ab.
Matze
