Framus Nashville „Derroll Adams"

Habt Erbarmen, habt Mitleid (nein, war nur Spaß)

Moderator: doc

jogol
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Framus Nashville „Derroll Adams"

Beitrag von jogol »

Hallo,
für eine teure Neuanschaffung, muss ich leider wohl so einiges verkaufen. Vielleicht kann mir jemand von euch eine Werteinschätzung machen {π x Daumen).
Wenn es sich nicht lohnt, behalte ich es und bin erleichtert :)
Gruß

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Zuletzt geändert von jogol am Di Feb 02, 2016 5:07 pm, insgesamt 1-mal geändert.
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DiSt
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Re: Framus Nashville „Derroll Adams"

Beitrag von DiSt »

Ich hab meines (gleiches Modell, früheres Baujahr (anderer Schriftzug auf dem Kopf)) vor ein paar Jahren für 100€ verkloppt und war heilfroh, einen Käufer gefunden zu haben.
Dieter
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doc
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Re: Framus Nashville „Derroll Adams"

Beitrag von doc »

Hier ein paar Infos: http://www.framus-vintage.de/modules/mo ... 4673&cl=DE" onclick="window.open(this.href);return false;" onclick="window.open(this.href);return false;
Aber auch die Scruggs-Tuner und die Capo-Schiene dürften den Wert nicht erhöhen :(
doc
jogol
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Re: Framus Nashville „Derroll Adams"

Beitrag von jogol »

Danke für eure Antworten. Mir war schon klar, dass das keine Preziose ist, aber der in Aussicht gestellte „Hunni" kann es auch nicht sein.
Ich versuch mal einen Derroll Adams Fan aufzutreiben :wink: oder jemanden, der mit dem breiteren Griffbrett
besser klarkommt.
LG
jogol
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Re: Framus Nashville „Derroll Adams"

Beitrag von jogol »

Ich freue mich, dass sich trotz eurer pessimistischen Prognosen jemand hier im Forum gefunden hat,
der das Teil zu schätzen weiß und es mir für 300€ abkauft. Das entspricht ungefähr dem, was ich mir
erhofft hatte :D
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Gitarrenmacher
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Re: Framus Nashville „Derroll Adams"

Beitrag von Gitarrenmacher »

Herrlich!!!!
Ich habe das gute Stück gerade seiner Umverpackung beraubt. Das ist mit weitem Abstand das besterhaltene DA-Banjo, welches ich bisher in der Hand hatte, und es dürften so 5-6 gewesen sein. Bünde fast jungfräulich, soger die Nipps sind noch alle dran. Kesselfurnier komplett (sehr selten). Mechaniken 1A.
Nun flugs ein ELITE Fell besorgen und einen trüben Sonntag mit Schraubarbeit und Metallputz verbringen. Dann noch die winzige Bindingreparatur machen und das gute Stück sieht aus wie shopworn.

100,-€ :rotfl: :rotfl: Naja, ich habe schon bessere Witze gehört.

Vielen Dank nochmal
Munterbleiben
Christian
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H-bone
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Re: Framus Nashville „Derroll Adams"

Beitrag von H-bone »

Gitarrenmacher hat geschrieben: 100,-€ :rotfl: :rotfl: Naja, ich habe schon bessere Witze gehört.
Tja... da sollte man eben wissen wer Derroll Adams war...

Ach ja... das Banjo ist sicher 300 Eumel wert... Derroll's Message to The World is PRICELESS !! :D

The Rent

Gratuliere !! :D
rwe
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Re: Framus Nashville „Derroll Adams"

Beitrag von rwe »

H-bone hat geschrieben: Tja... da sollte man eben wissen wer Derroll Adams war...
Na ja, das hilft dem Marktwert auch nur teilweise. Wobei die "Wertschätzung" älterer deutscher Instrumente auf solchen "fremden Terrains" (das Banjo ist nicht wirklich ein urdeutsches Instrument, nein) tendenziell gegen "null" geht. Immerhin kosten die "Schlaggitarren" schon mal mehr als 30€...
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Gitarrenmacher
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Re: Framus Nashville „Derroll Adams"

Beitrag von Gitarrenmacher »

rwe hat geschrieben: Na ja, das hilft dem Marktwert auch nur teilweise. Wobei die "Wertschätzung" älterer deutscher Instrumente auf solchen "fremden Terrains" (das Banjo ist nicht wirklich ein urdeutsches Instrument, nein) tendenziell gegen "null" geht. Immerhin kosten die "Schlaggitarren" schon mal mehr als 30€...
Ich weis nicht, woher du diese Informationen beziehst.
Deutsche Archtops erzielen gerade auf dem amerikanischem Markt Preise wie nie zuvor, ein relativ schlichtes Banjo von Felix Stärke ging kürzlich aus Bremen für 1.200,- übern Teich. Eine relativ verbastelte Archtop aus der gleichen Werkstatt kürzlich für 1.250,- in meine Nachbarschaft. Ich könnte noch einige Beispiele von Hoyer, Isana etc. sogar MUSIMAS aufzählen.

Aber wenn man nur die ungelabelten Karstadt-und Hertieinstrumente kennt, hast du wohl recht.
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rwe
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Re: Framus Nashville „Derroll Adams"

Beitrag von rwe »

Gitarrenmacher hat geschrieben:
rwe hat geschrieben: Na ja, das hilft dem Marktwert auch nur teilweise. Wobei die "Wertschätzung" älterer deutscher Instrumente auf solchen "fremden Terrains" (das Banjo ist nicht wirklich ein urdeutsches Instrument, nein) tendenziell gegen "null" geht. Immerhin kosten die "Schlaggitarren" schon mal mehr als 30€...
Ich weis nicht, woher du diese Informationen beziehst.
Deutsche Archtops erzielen gerade auf dem amerikanischem Markt Preise wie nie zuvor, ein relativ schlichtes Banjo von Felix Stärke ging kürzlich aus Bremen für 1.200,- übern Teich. Eine relativ verbastelte Archtop aus der gleichen Werkstatt kürzlich für 1.250,- in meine Nachbarschaft. Ich könnte noch einige Beispiele von Hoyer, Isana etc. sogar MUSIMAS aufzählen.

Aber wenn man nur die ungelabelten Karstadt-und Hertieinstrumente kennt, hast du wohl recht.
Ah, ok, war missverständlich formuliert, sorry. Neuer Versuch: "Schlaggitarren" konnten ´(und können) die deutschen Hersteller. (Habe selbst eine Isana und eine ungelabelte, vermutlich eine Hüttl). Dafür werden gute Preise auch außerhalb D erzielt, bzw. - so mein Eindruck - wurden die Instrumente hierzulande erst (wieder) so richtig anerkannt, als sie in den USA schon längst nachgefragt waren, vielleicht seit gut 20, 25 Jahren. Bei Banjos, Lapsteels etc. habe ich noch nicht den Eindruck, dass die deutschen Instrumente das selbe Image und damit auch den Marktwert eines amerikanischen Instruments haben, unabhängig von der Qualität des Instruments. Vergleichbar vielleicht auch mit deutschen (oder japanischen) Flamencogitarren - Ich hoffe, die Intention ist jetzt klarer geworden.
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H-bone
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Re: Framus Nashville „Derroll Adams"

Beitrag von H-bone »

rwe hat geschrieben:Bei Banjos, Lapsteels etc. habe ich noch nicht den Eindruck, dass die deutschen Instrumente das selbe Image und damit auch den Marktwert eines amerikanischen Instruments haben...
Nun, um mal "topic" zu bleiben, hat doch zumindest Derroll Adams (den ein gewisser Donovan Leitch hier als seinen Mentor bezeichnet und dem Wizz Jones eines seiner besten Songs gewidmet hat) den in den Siebzigern geläufigen Satz "You won't get famous if you play a Framus" ganz klar wiederlegt... :lol:
rwe
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Re: Framus Nashville „Derroll Adams"

Beitrag von rwe »

Vielen Dank für die Links. Die Wizz Jones-Nummer habe ich zwar selbst bestimmt ein paar Mal zu Hause, das Donovan-Video war mir aber neu.

Ich war als Studi selbst kurz davor, mir ein Framus DA zu kaufen, hatte dann aber doch das Geld nicht. Für 100€ (bzw. das damalige DM-Äquivalent) hätte ich sicherlich zugeschlagen...
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Gitarrenmacher
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Re: Framus Nashville „Derroll Adams"

Beitrag von Gitarrenmacher »

rwe hat geschrieben:
Gitarrenmacher hat geschrieben:
Ah, ok, war missverständlich formuliert, sorry. Neuer Versuch: "Schlaggitarren" konnten ´(und können) die deutschen Hersteller. (Habe selbst eine Isana und eine ungelabelte, vermutlich eine Hüttl). Dafür werden gute Preise auch außerhalb D erzielt, bzw. - so mein Eindruck - wurden die Instrumente hierzulande erst (wieder) so richtig anerkannt, als sie in den USA schon längst nachgefragt waren, vielleicht seit gut 20, 25 Jahren. Bei Banjos, Lapsteels etc. habe ich noch nicht den Eindruck, dass die deutschen Instrumente das selbe Image und damit auch den Marktwert eines amerikanischen Instruments haben, unabhängig von der Qualität des Instruments. Vergleichbar vielleicht auch mit deutschen (oder japanischen) Flamencogitarren - Ich hoffe, die Intention ist jetzt klarer geworden.
Na bitte, dann ham´´ers ja. :D
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doc
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Re: Framus Nashville „Derroll Adams"

Beitrag von doc »

Bitte im Banjo-Fenster keine schlagenden Argumente über Schlaggitarren. Reicht doch, wenn ein altes Framus-Banjo mehr als angenommen erzielt.
doc
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Re: Framus Nashville „Derroll Adams"

Beitrag von MerryTab45 »

Hi Jogol,
hast Du das Banjo eigentlich verkauft?
Beste Grüße
MerryTab45
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