Mein Pedalboard

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Rumble
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Re: Mein Pedalboard

Beitrag von Rumble »

@bookwood
Wir haben rein klanglich scheinbar einen recht ähnlichen Geschmack, was die Zerren betrifft. ;-)

@woodder
Das Kaluna ist tatsächlich schon ein "lecker Teilchen".
Um so einem Jazz-Chorus ein bisschen Leben einzuhauchen sicher gut geeignet. :mrgreen:

Die oben genannten Tone King Pedale sind hingegen vollständige Preamps mit (sehr guten) IR´s. Ich weiß nicht, ob ich die in Kombi mit einem Jazz-Chorus gut finden würde, bzw. ob das im FX und dann ohne die IR´s auch gescheit klingt. Letztere machen da schon viel aus. Die sind schon sehr passend ausgewählt, wie ich finde.

An einem aktiven Cab machen die aber schon einen extrem schlanken Fuß! ;-)
Der Royalist reagiert und funktioniert als Preamp wirklich wieder große Bruder. Der
Imperial genau so. Echt irre die Dinger.

Ich benutze beide, den Imperial und den Royalist, gern als Capture und selbst in dieser Variante ist das Spielgefühl unglaublich gut.
Der Fabian Ratsak bietet da übrigens erstklassige Captures an.
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berndwe
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Re: Mein Pedalboard

Beitrag von berndwe »

woodder hat geschrieben:
So Apr 26, 2026 7:42 pm
Ich finde dein Board cool, macht doch Spaß am Sound zu tüfteln, und wenn es nur für einen selbst ist 8)
Genauso ist es! Ich habe auch nochmal etwas geändert. Mit dem letzten Stand (einige Seiten vorher gepostet) war im Grunde alles in Ordnung. Das konnte man ja nun nicht einfach so lassen :wink:

Den „The Dane“ Overdrive + Booster - das einzige Boutique-Pedal das ich je besessen habe - habe ich abgegeben und mir dafür ein MXR Timmy besorgt. Mit dem TC Spark-Booster (aus dem Bestand) zusammen tut er das gleiche wie vorher der Däne, nur mit etwas mehr Platzbedarf. Der Timmy liefert eine weiche Verzerrung ohne merkliche Klangverbiegung. Ich nutze ihn mit wenig aufgedrehtem Gain, um dem Clean-Kanal vom Hot Rod etwas „Grid“ (wie man heute sagt) zu verpassen. Mit dem Volumenregler der Gitarre kann man dann schön zwischen clean und angezerrt wechseln. Schaltet man den Spark (mäßig aufgedreht) hinzu, bekommen man einen „weichen“ Lead-Sound.

Das gelbe Pedal, ein „Bad Horse“ von Tone City habe ich im Probebetrieb drauf. Nach der Papierform macht er etwas Ähnliches wie der Centaur auf bookwoods Board. Ich nutze ihn, wenn ich auf den Drive-Kanal des Hot Rod schalte (den ich immer häufiger nutze). Er macht den etwas „muddeligen“ Zerrklang des Hot Rod definierter klingend, und das macht er gut. Vor dem cleanen Kanal des Verstärkers gefällt mir der Klang des Pedals nicht so ganz.

Bild
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berndwe
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Re: Mein Pedalboard

Beitrag von berndwe »

Zu Hilfe,

das im letzten Post im Bild gezeigt Board entwickelt merkwürdiges Verhalten. Nach einer gewissen Einsatzzeit wird mein Gitarrenton, der aus dem Lautsprecher kommt zuerst leiser und setzt dann ganz aus.

Alle Kabel stecken richtig in ihren Buchsen, alle Pedale haben Strom. Die Gesamtstromaufnahme der Pedale ist kleiner als die Nennbelastbarkeit. Das geschilderte Phänomen tritt auf, ohne dass ich irgendwas mit dem Board tue.

Hat jemand mal ein ähnliches Problem mit seinem Board gehabt? Hat jemand eine Idee was die Ursache sein könnte?

Die Sache tritt sporadisch auf, heute allerdings zum zweiten Mal bei einer Bandprobe. Ich hab dann jeweils das Board aus dem Signalweg genommen und die Gitarre direkt in den Verstärker gespielt, was ordentlich geklungen hat. Ich frage mich gerade ob ich dabei bleiben soll und die Pedale in Rente schicke, und zwar alle, die auf dem Foto und die, die in der Schublade liegen.

Ergänzend: Die Erkenntnis von der heutigen Probe ist erstaunlich, beziehungsweise erschreckend: Man kann mit der Signalkette Gitarre -> Kabel -> Verstärker Musik machen. Das klingt, wenn man sich Mühe gibt. Wer hätte das gedacht? Am Donnerstag ist Auftritt. Ich spiele ernsthaft mit dem Gedanken, mal ohne ein Effektboard anzutreten.
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Rumble
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Re: Mein Pedalboard

Beitrag von Rumble »

Da kannst du eigentlich nur die ganze Kette im Ausschlussverfahren durchgehen.
Unschön, so etwas.

Ich spiele übrigens fast nur noch mit den reinen "Ampsounds", wenn auch eher digital.
Da kann man ja leicht jeden Amp in jeder Einstellung verwenden und ggf. auch gleich zusammen mit einem Pedal davor "capturen". ;-)

Als gelegentliches echtes Pedal habe ich noch einen speziellen Boost/Compressor und eine Zerre.
Das klang alles noch nie besser.
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berndwe
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Re: Mein Pedalboard

Beitrag von berndwe »

Ich habe heute morgen länger rumprobiert. Das Problem hat sich nicht reproduzieren lassen.

Mein Vertrauen in das bisher genutzte Setup hat etwas gelitten. Morgen spiele ich mit Gitarre + Kabel + Amp. Das Effektboard wird erst einmal „in Reserve“ hinter dem Amp liegen. Mal sehen ob ich es dann wirklich vermissen werde.
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Re: Mein Pedalboard

Beitrag von Rumble »

Ich hatte kürzlich mal ähnliches bei einem bestimmten Overdrive-Pedal.

Entweder plötzlich ganz leise, oder noch ein leises Knistern und dann Feierabend. Einmal neu und möglichst schön mittig von oben treten und dann ging es wieder eine Weile.

Da verabschiedete sich tatsächliche einer der Schalter so langsam. (steckbar PCB Montage)
War auch sehr seltsam und das hatte ich "so" auch noch nie.

Das kleine Mistding ist scheinbar immer noch nicht lieferbar. ;-)
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Re: Mein Pedalboard

Beitrag von berndwe »

Danke für den Hinweis. Es könnte sein, dass eines der Pedale so ein Problem hat. Das schaue ich mir nochmal genau an.

Aber morgen zum Auftritt ist erst einmal „Pedalfasten“ :wink: .
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Re: Mein Pedalboard

Beitrag von berndwe »

Mein (es war der zweite) Schub der Effektboard-Krankheit ist abgeklungen. Ich werde zukünftig wieder nur noch meine Modeller-Multieffekt-Einheit verwenden. Die kann bei ehrlicher Betrachtung das Gleiche wie das Effektboard und noch mehr, nimmt weniger Platz weg und erspart mir Gefrickel. Den ganzen Kram, das heißt Board und Effekte gebe ich als Komplettpaket ab:

viewtopic.php?f=16&t=37610&p=418335#p418335

Effektboards planen und bauen ist ein schönes Hobby. Es erinnert etwas an Modelleisenbahn 😉. Zuhause ist das eine geistig anregende Beschäftigung. Zum Live-Spielen kann und sollte man es sich einfacher machen, finde ich inzwischen.

(Sollte ich einen Rückfall bekommen informiere ich euch).
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Re: Mein Pedalboard

Beitrag von Rumble »

Status derzeit:

Ein Modeler, ein zusätzlicher Tuner, (einfach weil er besser ist), ein Boost (Drybell 67), ein Overdrive. Als Overdrive, nach vielen sackteuren Experimenten, auch gern wieder den guten alten Boss Bluesdriver. ;-)

Mit dem ggf. nächsten "Upgrade", wahrscheinlich auch nur noch Modeler, weil dann auch der "Rest" nur mit der Kiste geht und ein oder zwei Expression-Pedale.

Das billige ToneX Ding funktioniert bei mir mit dem ToneX Cab im Proberaum derart gut, ich bin wirklich sehr zufrieden mit dieser kleinen Lösung.
Zu Zeit benutze ich fast noch zwei virtuelle Amps aus der eher "marshalligen" Ecke in unterschiedlichen Einstellungen und fertig.
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Re: Mein Pedalboard

Beitrag von berndwe »

Das klingt vernünftig.

Ich nutze im Grunde als Effekte nur einen dezenten Overdrive, Hall, Delay und bei wenigen Liedern Chorus. Wenn ich mit meinem Duo mit der Sängerin spiele, nutze ich noch einen Oktaver und einen Looper, der ja strenggnommen kein Effekt ist. Was den Modeller/Multieffekt betrifft bin ich von Line 6 auf die kleinste Fractal-Maschine umgestiegen. Beim Kabelsalat muss sich noch was tun.

Bild
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bookwood
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Re: Mein Pedalboard

Beitrag von bookwood »

Bernd, die Entscheidung kann ich gut nachvollziehen. Nicht ohne Grund haben bekannte Profis diesen Schritt, inklusive Verzicht auf Röhrenamps auf der Bühne, auch schon gemacht. Ich denke z.B. an Guthrie Govan, der das mal im Zusammenhang mit seinem Engagement bei den großen Hans Zimmer-Konzerten erklärt hat.

Bei mir ist es anders, weil ich kein Auftrittsgitarrenspieler bin. Die Pedals sind nerdiges Spielzeug, für das ich in heimischer Umgebung auch die nötige Muße habe. Trotzdem habe ich jetz endlich auf ein Board reduziert und mich dabei auch auf die einfach zu bedienenden Overdrives bschränkt. Das Gefummel bei den Doppelpedalen, wie dem Unobtanium, ist mir manchmal zu lästig, obwohl es sehr gut klingen kann. Die aussortierten Pedale gingen in Reserve, weil in dem kleinen "Giftschrank" noch bissi Platz war. :mrgreen:

Das vorläufige Endergebnis sieht jetzt also so aus:

Bild

Da fehlt u.a. das zuletzt angeschaffte Behringer Centaur, weil es zu viel Platz gebraucht hätte. Ich verwende es hin und wieder allein direkt vor dem Kemper, weil es als Anfeuerung für manche Clean- und Crunchprofile da auch eine sehr gute Figur macht.

Das vermeintliche Überangebot an Overdrives auf dem Board hat sich als schöne Spielwiese für immer neue Sweetspots an meinen vier unterschiedlichen Tube-Amps herausgestellt.
:guitar1:
Gruß
von
Ralf
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Re: Mein Pedalboard

Beitrag von woodder »

@bookwood
Gefällt mir gut dein Board, schön aufgeräumt :bide:
Ich bin gerade am überlegen, meins um eine zweite Reihe zu erweitern, da ich auch schon auf Schublade ausweichen
musste und ausserdem, ein bißchen Vielfalt ist ja auch schön :) :aua:
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berndwe
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Re: Mein Pedalboard

Beitrag von berndwe »

Bookwood, dein Board ist jedenfalls sauber und ordentlich verkabelt. In dieser Beziehung habe ich Nachholbedarf. Ansonsten hast du recht, ein Aufbau für daheim ist völlig anders zu bewerten als ein Setup zum Live-Spielen. Daheim hört man auch die Nuancen der unterschiedlichen Overdrive-Pedale. Ob man die immer noch hört, wenn eine ganze Band beim Live-Konzert loslegt, wäre zu diskutieren.

Mein Posting war etwas missverständlich, wie ich sehe. Ich ersetze nicht den (Röhrenverstärker) durch einen Modeller, sondern der Modeller/Multieffekt ersetzt ein Effektboard mit Einzeleffekten. Ich behalte meine Röhrenverstärker. Live nutze ich meine Modeller-Einheit entweder als Multieffekt vor dem Verstärker oder ich gehe vom Modeller mit aktiviertem Amp-Modelling und deaktivierter Cab-Simulation in die Endstufe des Röhrenamps. Beides funktioniert zufriedenstellend. Ich habe noch nicht entschieden worauf ich mich für die Zukunft festlege. Vielleicht ist eine Festlegung auch gar nicht erforderlich.

Wenn ich bei einer Veranstaltung sicher sein kann, dass dort eine ordentliche Monitoranlage vorhanden ist, lasse ich meinen Amp zuhause und spiele nur mit dem Modeller. Das ist in diesem Jahr aber nur einmal eingetreten.

Ich habe bei YouTube ein Interview Guthrie Govan gesehen, in dem er ausführt, dass er Modelling als gleichwertig zu Röhrenverstärkern betrachtet, beziehungsweise nahe genug dran am Röhrensound. Ich habe ja nun beides zur Verfügung. Beides - Röhrenverstärker oder Modelling - klingt in meinen Ohren nicht identisch, aber (wenn die Qualtität des Equipment stimmt) gleichwertig was die Anwendung in der Live-Situation angeht.

Dass die Jungs bei „That Pedal Show“ in ihrem „Labor“ hier Unterschiede herausarbeiten können, will ich nicht bezweifeln, die sind aber nach meiner Einschätzung für Live-Musik nicht unbedingt relevant.
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Re: Mein Pedalboard

Beitrag von Rumble »

Wenn es am Ende über eine PA geht, dann ist doch alles nur noch eine Frage dessen, wie gut man mit dem ganzen digitalen Zeug umgehen kann.
Rein klanglich ist das doch schon lange völlig egal. Da hört doch live niemand mehr was da gerade läuft. ;-)

Wenn ich Amp und Modeler plus z. B. dem ToneX Cab direkt nebeneinander stehen habe, dann wird die Luft auch immer dünner. Das ist auch einiges passiert in den letzten paar Jahren.

Ein moderner Modeler ohne IR in die Endstufe des Amps, oder eine andere gute passende Endstufe und dann in eine klassische 2x12 oder 4x12 fühlt sich heute auch richtig gut an. ;-) Meine 2x12 mit den Greenbacks ballert im Proberaum schon ganz gut. Eine Latenz spüre ich da heute auch nicht mehr.

So eine Lösung, ähnlich wie bei Bernd, habe ich auch schon mehrfach gehört. Oft auch ein HX-Effects in Kombi mit einem Amp1, oder auch einfach direkt vor der Röhre. Auch das klang immer gut, wenn die Leute sich auskannten.

Ich bin froh nicht so viel schleppen zu müssen. ;-)

Am Freitag habe ich mal mein Setup mit nach Hause genommen, weil ich meine Hauptgitarre ein bisschen verändert habe. Komplett neue, andere (logarithmischen) Potis mit anderen Werten und eine andere Abstimmung des Treble-Bleed.

Da werde ich vielleicht noch ein paar kleinere Anpassungen an den Captures vornehmen, aber wie sich gezeigt hat, ist da bereits der eigene EQ am Cab, unglaublich hilfreich. ;-)

Ok, ich musste zweimal zum Auto laufen. Ein kleiner Rucksack, weil ich oft auch einen Rechner dabei habe, die Tasche (zum Umhänge) mit dem kleinen Board, eine Gitarre und das Cab. Passt alles noch ganz locker in den Fiat 500.

Das sind schon goldene Zeiten, wie ich finde. ;-)
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