Ich finde ja, der Umgang mit dem ganzen Zeug setzt erstmal voraus, dass man ein grundsätzliches und gutes Verständnis bezüglich Amps und deren EQ´s, sowie der gesamten Signalkette hat. Sonst wird das schon im Ansatz schwierig.
Schritt zwei, sind sicher die ganzen zahlreichen "neuen" Dinge, die heute Möglich sind. Scenes und Performances erstellen, Morphing, oder ganz allgemein, so gut wie sämtliche Parameter über MIDI und Expression Pedale in Echtzeit steuern zu können, IR´s, Captures und Profiles erstellen und ganz viel mehr.
Dann die Software.

Bei dem Kemper musste ich mich auch wirklich regelrecht "einarbeiten". Das macht man nicht mal eben so in ein oder zwei Stunden.
Das ToneX Zeug ist da im Vergleich z.B. echt übersichtlich, auch wenn die ein paar wichtige Sachen in ihrer Software echt gut versteckt haben

, kann aber halt natürlich auch nicht so wirklich viel.
Man muss schon Spaß daran haben, sich mit dem gesamten technischen Geraffel zu beschäftigen.
Was mich immer wieder begeistert:
Ich habe einen konsistenten und wirklich extrem guten Sound, egal wo und das auch ganz unabhängig davon, was ich verwende. Rechner und Software, direkt oder als Plugin, über meine Monitore, einen passenden aktiven Speaker, im Kombi mit einem klassischen Amp, oder auch mit irgendeiner Endstufe und (ohne IR´s) mit einem Cabinet meiner Wahl.
Wenn es nur um ein gelegentliches Daddeln im Wohnzimmer geht, dann muss man halt schon abwägen, ob das nicht schon alles ein bisschen zu viel des Guten ist. Da gibt es ja auch zahlreiche schicke Alternativen.
Eine Gitarre zu haben ist besser als eine Gitarre zu brauchen.